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  • „Der fabelhafte Geschenkeladen“ | Manuela Inusa

    Autor:  Manuela Inusa
    Verlag:  Blanvalet
    Genre:  Roman
    Valerie Lane, Band 5
    Seitenzahl:  299
    ISBN:  978-3-7341-0682-8

    Orchid liebt ihren kleinen Geschenkeladen, mit dem sie sich ihren Lebenstraum erfüllt hat. In „Orchid`s Gift Shop“ gibt es alles, was das Herz begehrt: wunderbare Düfte, Badeperlen und selbstgemachte Kerzen. Doch das größte Geschenk, das Orchid anderen gibt, ist ihre Zeit. Immer gut gelaunt hat sie ein offenes Ohr für jedermann. Nur ein Mensch vertraut sich ihr nicht an, und das ist ausgerechnet ihr Freund Patrick. Schon länger scheint es in ihrer Beziehung zu kriseln, doch selbst Orchids beste Freundinnen wissen keinen Rat. Und als sie endlich beschließt, Patrick vor die Wahl zu stellen, erfährt sie etwas, das sie nie für möglich gehalten hätte …

    Meine Meinung

    Und weiter geht’s mit den Mädels aus der Valerie Lane …

    In „Der fabelhafte Geschenkeladen“ verfolgen wir Orchids Geschichte, die sich mit ihrem Gift Shop einen Lebenstraum erfüllt hat. In ihrem kleinen Paradies bekommt man alles was das Herz begehrt, angefangen von wunderbaren Düften und ihren einzigartigen selbstgemachten Badeperlen. Sie ist ein fröhlicher und aufgeschlossener Mensch, nur bei ihrem Lebensgefährten Patrick stößt sie, was private Dinge betrifft, sehr oft auf Granit. Seinen Panzer kann sie einfach nicht durchbrechen, was ihre Beziehung nach all den Jahren schwer belastet. Nach langen Diskussionen setzt Orchid Patrick das Messer auf die Brust: Er soll sich entscheiden. Entweder ein Leben mit ihr! Oder ohne sie!

    Da man Orchid ja bereits aus den Vorgängerbänden kennt und so auch einen Teil ihrer Geschichte und Entwicklung mitbekommen hat, war ich doch sehr neugierig, was hinter ihrem fröhlichen Charakter steckt. Der Leser weiß bereits von ihrer langjährigen Beziehung zu Patrick, der allerdings ein nicht gelüftetes Geheimnis hütete. Die Beziehung beginnt zu kriseln, als Tobin – als einziger männlicher Ladenbesitzer – seinen Blumenladen in der Valerie Lane eröffnet und Orchids Herz mit seiner offenen und lockeren Art höher schlagen lässt. Untypisch für sie, überspielt sie ihre Gefühle mit Unfreundlichkeit und Ablehnung. Doch ihre Freundinnen durschauen sie natürlich sofort …

    Die anderen vier Freundinnen haben ja bereits ihr großes Glück gefunden. Nur Orchid kämpft noch und ihre Gefühle gegenüber ihrem Partner sind ja auch nicht ganz unberechtigt. Seine Vergangenheit steht greifbar zwischen den Beiden. Das Geständnis an sich, hat mich dann aber doch etwas ernüchtert zurück gelassen. In meinen Augen ist Manuela Inusa hier weit über die Grenze hinausgeschossen und hat die Geschichte für mich ins unglaubwürdige abrutschen lassen. Auch wenn die bisherigen Geschichten jede auf ihre eigene Art und Weise dramatisch waren, waren sie doch immer realistisch. Patriks Vergangenheit schlägt dagegen total aus der Reihe. Zudem hat die Autorin, für die Schärfe dieser Problematik, dann auch noch eine viel zu einfache Lösung gewählt. Sie würde die beteiligten Personen vor etliche Schwierigkeiten stellen, die sie hier nicht bedenkt bzw. berücksichtigt!

    Akzeptiert man aber diesen Faktor, macht auch die fünfte Geschichte aus der Valerie Lane einfach gute Laune. Orchid ist zwar nicht mein Lieblingscharakter, ich bin ihr aber wirklich gerne gefolgt!

  • Philodendron „Verrucosum“

    Pflanzenfamilie:
    Aronstabgewächse (Araceae)

    Tropische Zimmerpflanze aus Costa Rica, Panama, Kolumbien, Ecuador und Peru
    Wuchshöhe:  ca. 2 Meter
    Blätter in länglicher pfeilartiger Form

    Vermehrung durch Stecklinge und Teilung

    Blattschmuckpflanze mit schillernde, tiefgrüne, samtige Blätter mit hellen Adern, einen roten Rücken und behaarte Blattstiele.
    Schwierigkeit:  pflegeleicht bis mittelschwer

     

    Mai bis September

    Sonniger Standort bis halbschattig.
    Keine direkte Sonnenbestrahlung!
    Temperatur:
      16-24 °C, hohe Luftfeuchtigkeit
    Tägliches Besprühen, bei niedriger Luftfeuchtigkeit

    Gießen:  Max. 1x / Woche.
    Erde antrocknen, aber nicht austrocknen lassen.
    Keine Staunässe!
    Keine Ballentrockenheit!
    Düngen
    in der Sommersaison 1-2x pro Monat

    Umtopfen nach der Wintersaison!

    Oktober bis April

    Sonniger Standort bis halbschattig.
    Keine direkte Sonnenbestrahlung!
    Temperatur:  mind. 15 °C, hohe Luftfeuchtigkeit
    Tägliches mehrmals Besprühen

    Gießen:  Max. 1x / Woche.
    Erde antrocknen, aber nicht austrocknen lassen.
    Keine Staunässe!
    Keine Ballentrockenheit!
    Kein Düngen in der Wintersaison

    Keine eigene Pflanze?

    Nein, leider nicht! Derzeit habe ich keine eigene Pflanze dieser Sorte zuhause!

  • Syngonium „Confetti“

    Pflanzenfamilie:
    Aronstabgewächse (Araceae)

    Tropische Zimmerpflanze aus Mexiko und Guatemala
    Wuchshöhe:  bis zu 2 Meter

    Vermehrung durch Stecklinge und Teilung

    Blattschmuckpflanze mit herzförmigen grün/weißen Blättern und hellrosa Sprenkel darauf.
    Schwierigkeit:  pflegeleicht

    Mai bis September

    Sonniger Standort bis halbschattig.
    Keine direkte Sonnenbestrahlung!
    Temperatur:  15-20 °C, hohe Luftfeuchtigkeit
    Tägliches Besprühen, bei niedriger Luftfeuchtigkeit

    Gießen:  Max. 1x / Woche. Mit lauwarmen Wasser.
    Verträgt kein hohen kalkmengen im Gießwasser.
    Erde antrocknen, aber nicht austrocknen lassen. Keine Staunässe!
    Düngen in der Sommersaison 1-2x pro Monat

    Umtopfen nach der Wintersaison!

    Oktober bis April

    Sonniger Standort bis halbschattig.
    Keine direkte Sonnenbestrahlung!
    Pflanzenlicht wird gern angenommen
    Temperatur:  mind. 15 °C, hohe Luftfeuchtigkeit
    Täglich mehrmals Besprühen

    Gießen:  Max. 1x / Woche. Mit lauwarmen Wasser.
    Verträgt kein hohen kalkmengen im Gießwasser.
    Erde antrocknen, aber nicht austrocknen lassen. Keine Staunässe!
    Kein Düngen in der Wintersaison

     

    Keine eigene Pflanze?

    Nein, leider nicht! Derzeit habe ich keine eigene Pflanze dieser Sorte zuhause!

  • „Es geschah in Schöneberg“ | Susanne Goga

    Autor:  Susanne Goga
    Verlag:  dtv Verlag
    Genre:  Kriminalroman
    5. Fall von Leo Wechsler
    Seitenzahl:  327
    ISBN:  978-3-423-21622-7

    Berlin 1927. Bei einer Modenschau im Romanischen Café werden zwei Vorführdamen verletzt: Ihre Kleider wurden mit einem Kontaktgift präpariert. Offenbar ein gezielter Anschlag gegen den Modesalon „Morgenstern & Fink“. Steckt ein neidischer Konkurrent hinter dem Anschlag? Leo Wechsler ermittelt.

    Meine Meinung

    Leo Wechsler und seine Kollegen der Berliner Mordkommission ermitteln wieder. „Es geschah in Schöneberg” ist der mittlerweile fünfte Band von Susanne Goga und ihrem sympathischen und cleveren Kommissar.

    Berlin 1927. Bei einer Modenschau im Romanischen Café reißen sich zwei Vorführdamen der jungen aufstrebenden Haute Couture Designer „Morgenstern & Fink“ die Kleider vom Leib, weil sie glauben zu verbrennen. Wie sich bei den Untersuchungen herausstellt, ist hochdosiertes Capsaicin im Futter der Kleider dafür verantwortlich. Leo Wechsler wird stutzig, als ihm seine Kollegen berichtet, dass Lotte Morgenstern vor einigen Monaten wegen eines Einbruchs in ihr Büro die Polizei verständigte, jedoch konnten keine Einbruchspuren festgestellt werden! Wurde das aufstrebende Unternehmen zur unangenehmen Konkurrenz? Wer hat ein Motiv Lotte Morgenstern und Carl Fink zu ruinieren? Als einige Tage später Rainer Vogt tot aufgefunden wird, findet Leo Wechsler erste Hinweise auf das Modehaus. Vogt setzte sich für die Rechte Homosexueller ein und kämpfte für die Abschaffung des §175. Aber wie hängen die beiden Fälle zusammen?

    Auch in diesem Band, wird die Atmosphäre wieder sehr gut dargestellt. Die damalige Zeit wird rückblickend zwar als die „goldenen Zwanziger“ bezeichnet, die Berliner Bevölkerung empfand dies aber natürlich ganz anders. Der erste Weltkrieg und die große Inflation steckten den Menschen noch in den Knochen. Dennoch erfährt die Modewelt gerade in Berlin einen großen Aufschwung und auch einschlägige Etablissements der homosexuellen Szene fallen wissenden immer öfter ins Auge.
    In diesem Roman geht es allerdings auch um allgemeinere Themen wie die Gleichberechtigung, da sich das Ehepaar Wechsler nach langer Diskussion endlich dazu entscheidet, ihre Tochter, trotz des hohen Schulgeldes, auf eine weiterführende Schule zu schicken.

    In Leo Wechslers Umfeld erfahren wir von den ersten bedrückenden Anzeichen auf nationalsozialistisches Gedankengut, die zwar noch nicht ernst genommen, aber doch mit kritischem Blick beobachtet werden. Einschlägige Gruppen schlagen jüdische Nachbarn halb tot und auch Wechslers Sohn Georg pflegt zweifelhaften Umgang.

    Susanne Goga lässt ihren Kommissar den spannenden Fall nicht nur in dichter und authentischer Atmosphäre lösen, sie bietet auch interessante Infos über die “goldenen Zwanziger” und zeigt, dass ein einmal erreichtes Level an gegenseitiger Toleranz nicht einfach da ist, sondern auch  schnell wieder verloren gehen kann, wenn es nicht verteidigt wird …

  • Schefflera „Elegantissima“

    Pflanzenfamilie:
    Araliengewächse (Araliaceae)

    Tropische Zimmerpflanze aus Taiwan
    Wuchshöhe:  ca. 200-220 cm

    Vermehrung durch Stecklinge und Teilung

    Grünglänzende Blattschmuckpflanze mit fingerartig angeordneten Blättern mit weißer Zeichnung an den Rändern.
    Gelbe Blütenrispen.
    Schwierigkeit:  pflegeleicht bis mittelschwer

     

    Mai bis September

    Sonniger Standort bis halbschattig.
    Keine direkte Sonnenbestrahlung!
    Temperatur:
      15-24 °C, hohe Luftfeuchtigkeit
    Tägliches Besprühen, bei niedriger Luftfeuchtigkeit

    Gießen:  Max. 1x / Woche.
    Erde antrocknen, aber nicht austrocknen lassen.
    Keine Staunässe!
    Keine Ballentrockenheit!
    Düngen
    in der Sommersaison 1-2x pro Monat

    Umtopfen nach der Wintersaison!

    Oktober bis April

    Sonniger Standort bis halbschattig.
    Keine direkte Sonnenbestrahlung!
    Temperatur:  mind. 15 °C, hohe Luftfeuchtigkeit
    Tägliches mehrmals Besprühen

    Gießen:  Max. 1x / Woche.
    Erde antrocknen, aber nicht austrocknen lassen.
    Keine Staunässe!
    Keine Ballentrockenheit!
    Kein Düngen in der Wintersaison

    Keine eigene Pflanze?

    Nein, leider nicht! Derzeit habe ich keine eigene Pflanze dieser Sorte zuhause!