• „Der kleine Teeladen zum Glück“ | Manuela Inusa

    Autor:  Manuela Inusa
    Verlag:  Blanvalet
    Genre:  Roman
    Valerie Lane, Band 1
    Seitenzahl:  257
    ISBN:  978-3-7341-0500-5

    Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In „Laurie`s Tea Corner“ verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus, wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen und schmieden einen Plan …

    Meine Meinung

    Mit „Der kleine Teeladen zum Glück“ starte ich nun doch meinen Ausflug in die Valerie Lane. Eigentlich ein Genre, das ich nur sehr selten Lese, aber die vielen positiven Stimmen zu Manuela Inusas Büchern, haben mich dann doch neugierig gemacht …

    Die Valerie Lane ist eine kurze Straße mit kleinen liebevoll geführten Läden in einer Ecke von Oxford. Sie wurde nach der berühmten Valerie benannt, die zu ihrer Zeit dort selbst Ladenbesitzerin war und für alle ein offenes Ohr hatte.
    Gleich zu Beginn der Straße, im Eckladen, finden wir „Laurie`s Tea Corner“, wo Besucher nicht nur seltene und exotische Tees kaufen können, sie werden dort auch bestens von der Besitzerin bewirtet. Laurie ist 32 und gleich zu Beginn erfahren wir von ihrer heimlichen Verliebtheit zu ihren Teelieferanten Barry. Jeden Dienstag schaut er bei ihr vorbei und beliefert den Corner mit neuen Produkten. Und seit 6 Monaten fehlt Laurie der Mut ihn zu einem Date einzuladen. Gut, dass sie vier tolle Freundinnen hat, die der Sache ein wenig auf die Sprünge helfen wollen …

    Auch wenn ich nicht der größte Fan von Liebesgeschichten bin, habe ich meinen Ausflug doch sehr genossen. Ich denke, ich würde die Läden in der Valerie Lane genauso lieben, wie ihre Besucher und meine Zeit mit einem guten Buch und einen leckeren Tee bei Laurie genießen.
    Der Schreibstil von Manuela Inusa ist zwar einfach, aber doch locker, leicht und angenehm. Er zieht den Leser sehr gut in die Geschichte und man fühlt mit den Protagonisten mit. Leider war die Handlung etwas vorhersehbar und hatte auch nicht wirklich viele Wendungen oder Kniffs. Das hat das Lesevergnügen zwar nicht geschmälert, hat die Geschichte aber am Ende doch etwas flach wirken lassen.

    Der Zusammenhalt der Freundinnen wurde dem Leser toll näher gebracht und auch Barry als heimlicher Schwarm war mir sehr sympathisch. Einzig mit Laurie und ihrem fehlenden Selbstbewusstsein hatte ich öfters mal so meine Probleme! Außerdem gibt es da noch eine goldige ältere Dame, die immer wieder in Erscheinung tritt und mein Herz jedes Mal höher schlagen ließ.

    Die fünf Frauen tun wirklich ihr Bestes, um in Valeries Fußstapfen zu treten und ich bin wirklich schon auf die Geschichten der anderen Ladenbesitzerinnen gespannt …

  • „Glück und Glas“ | Lilli Beck

    Autor:  Lilli Beck
    Verlag:  Blanvalet
    Genre:  Roman
    Seitenzahl:  508
    ISBN:  978-3-7341-0470-1

    Glück und Glas, wie leicht bricht das?
    Am 7. Mai 1945 werden Marion und Hannelore in der Frauenklinik in der Münchner Maistraße geboren. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen, wachsen sie wie Schwestern auf und sind unzertrennlich. Doch als sich Marion an ihrem 22. Geburtstag verliebt, zerbricht ihre Freundschaft. Während der Kalte Krieg immer mehr eskaliert, trennen sich ihre Wege undgültig. Die widerspenstige Marion wird Fotomodel, hat großen Erfolg im Beruf, aber kein Glück in der Lieben. Hannelore studiert Jura, um Anwältin zu werden, doch das Leben hat andere Pläne mit ihr. Jahrzehnte später wollen sie ihren 70. Geburtstag zusammen feiern – doch kann die Zeit alle Wunden heilen?

    Meine Meinung

    Marion und Hannelore, die aber nur Moon und Lore genannt werden möchten, werden im selben Münchener Krankenhaus und am selben Tag geboren. Lore stammt aus einer vermögenden Fabrikantenfamilie, Moon dagegen wird von ihrer Mutter allein großgezogen, da ihr Vater nach dem Kriegsende immer noch als verschollen gilt. Moons Mutter weiß nicht, wo sie im vollkommen zerstörten München wohnen und wie sie sich und ihre Tochter durchbringen soll. Da sich die beiden Mütter durch Zufall im Krankenhaus kennenlernen und Moons Mutter später als Hausangestellte im Fabrikantenhaushalt arbeiten wird, wachsen die beiden Mädchen zusammen auf und werden Vertraute und beste Freundinnen. Bis zu ihrem 22. Geburtstag …

    „Glück und Glas“ erzählt die völlig unterschiedlichen Lebenswege der beiden Frauen. Lore weiß schon als Kind, dass sie Jura studieren und die Ansichten der Welt verändern möchte. Wogegen Moon einfach nur einen Weg aus der Armut sucht. Sie möchte Reich werden, der Weg dorthin ist ihr egal. Ihre Kindheit war von Hunger und Armut geprägt, so etwas möchte sie nie wieder erleben. Dabei durchstreifen wir die letzten 70 Jahre mit allen wichtigen Ereignissen, die uns am Ende zum 7. Mai 2015 führen, an dem  Lore und Moon ihren 70. Geburtstag zusammen feiern wollen!

    Der Schreibstil von Lilli Beck ist sehr gefühlvoll und lebensecht, mit einer sehr detaillierten, bildlichen und angenehmen Sprache, die mir einige tolle Wohlfühlmomente beschert hat.

    Mir hat die Geschichte unheimlich Spaß gemacht, auch wenn einem durch die die verschiedenen, zum Teil weltpolitischen Ereignisse, sehr deutlich vor Auge geführt wird, wie schnell die Zeit vergeht. Die Studentenkrawalle der 80er Jahre werden hier genauso beschrieben, wie das Kommunenleben in den 70ern, dessen Schilderung mir so einige Lacher entreißen konnte. Aber auch die Finanzkrise und der Börsencrash, sowie die Ölkrise mit dem Sonntagsfahrverbot in den 70er Jahren finden ihren Platz. Damals regte man sich noch über die Benzinpreiserhöhung von 67 auf 68 Pfennige auf …

    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf unterhaltsame Art und Weise einen Streifzug durch die Vergangenheit machen und dabei die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft erleben möchte.

  • „Solange du schweigst“ | B. A. Paris

    Rezensionsexemplar
    Vielen Dank an den Verlag!

    Titel im Original:  „Bring me Back“
    Autor:  B. A. Paris
    Aus dem Englischen übersetzt von Wulf Bergner
    Verlag:  Blanvalet
    Genre:  Thriller
    Seitenzahl:  348
    ISBN:  978-3-7341-0783-2

    Finn und Layla: jung, verliebt, ihr ganzes Leben liegt vor ihnen. Doch auf dem Heimweg von einem Urlaub in Frankreich passiert etwas Schreckliches. Finn hält an einer Raststation und lässt Layla kurz allein im Wagen. Als er zurückkehrt, ist Layla verschwunden und wird nie wieder gesehen. Das ist die Geschichte, die Finn der Polizei erzählt. Es ist die Wahrheit. Aber nicht die Ganze!

    12 Jahre später hat Finn sich ein neues Leben aufgebaut. Er ist glücklich mit seiner Freundin Ellen – Laylas Schwester. Doch dann erhält er einen Anruf. Jemand hat Layla gesehen. Kurz darauf häufen sich die Zeichen, dass Layla sich ganz in der Nähe aufhält. Doch ist sie wirklich noch am Leben? Finn weiß nicht mehr, was er glauben soll …

    Meine Meinung

    Ein wirklich gut gewählter Klappentext, der schon viel von der Geschichte dieses Thrillers verrät!
    Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt: Zum Einen springen wir von der Jetztzeit immer wieder zurück in die Vergangenheit und erfahren, wie es zu Laylas Verschwinden in Frankreich kommen konnte. Zum Anderen kommt aber auch der weibliche Part an Finns Seite immer wieder zu Wort und belebt die Geschichte. Alle Erzählstränge geben tiefe Einblicke in die Gefühlslage der Protagonisten und erzeugen so einen tollen Spannungsbogen, der sich konstant hält.
    Natürlich lassen die Rückblicke auch vieles im Dunkeln und bieten dem Leser viel Platz für eigene Spekulationen.

    Finn, der uns als Ich-Erzähler durch die Geschichte führt, ist ein sympathischer und charismatischer Mann. Auch wenn er mit seiner momentanen Lebenssituation sehr zufrieden scheint, ist er innerlich, durch den Verlust seiner großen Liebe, doch gebrochen. Versucht man ein bisschen tiefer in seinen Charakter einzutauchen, merkt man unterschwellig recht schnell seine ausgeprägte Kontrollsucht:  Alles muss nach seiner Richtigkeit von Statten gehen und wehe, einer redet ihm dazwischen oder tut gar etwas, das gegen seine Überzeugung spricht …

    Wie schon bei ihren ersten beiden Büchern spielt die Autorin wieder mit dem Kopfkino ihrer Leser. Auch wenn „Solange du schweigst“ überhaupt nicht, mit seinen Vorgängern vergleichbar ist, macht auch hier wieder die Mischung aus düsterer Atmosphäre und dunklen Vorahnungen, das Lesen zum Vergnügen!
    Was den Schreibstil betrifft, merkt man bei B. A. Paris doch eine deutliche Steigerung. Sie ist klarer im Ausdruck und präziser in ihren Beschreibungen. Dennoch schreibt sie leicht und mitreißend, in einer wunderbar bildlichen Erzählweise. Ich lese ihren Stil wirklich sehr gerne!

    „Solange du schweigst“ hat ganz klar seine Stärken, aber leider auch seine Schwächen. Der Einstieg war direkt fesselnd und erzeugte eine regelrechte Sogwirkung auf mich. Durch die kurzen Kapitel, die immer wieder mit kleinen Cliffhangern endeten, hatte die Geschichte einen tollen Rhythmus. Die Autorin wirft uns immer mal wieder Informationen zu, um die eigene Fantasie anzuregen. Viele mögliche Szenarien ergeben Sinn, zerplatzen dann aber doch wieder wie Seifenblasen …
    Leider nimmt das Buch im letzten Drittel dann doch ziemlich an Schwung ab und das Ende hat mich dann total im Regen stehen gelassen. Als Leser kommt man schon sehr früh auf den möglichen Ausgang der Geschichte, der für mich auch durchaus logisch und schlüssig war, aber gerade deswegen hätte ich mir dann doch einen etwas actionreicheren Showdown gewünscht. Bei der Umsetzung ist leider gewaltig was in die Hose gegangen. Vielleicht hätte das Buch aber auch einfach noch 100 Seiten mehr gebraucht, um zu einem runderen Enden zu kommen.

  • „Breakdown“ | B. A. Paris

    Titel im Original:  „The Breakdown“
    Autor:  B. A. Paris
    Aus dem Englischen übersetzt von Wulf Bergner
    Verlag:  Blanvalet
    Genre:  Psychothriller
    Seitenzahl:  412
    ISBN:  978-3-7341-0264-6

    Es ist dunkel, ein Unwetter tobt, und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung:  Sie steiget nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Autor ermordet wurde. Und nicht nur das:  Cass kannte das Opfer! Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen! Ist der Mörder jetzt auch hinter ihr her?

    Meine Meinung

    Nachdem B. A. Paris mit ihrem Debütroman „Saving Grace“ bei mir vollends ins Schwarze getroffen hat und ich diesen einzigartigen Psychothriller kaum aus der Hand legen konnte, war ich nun doch sehr auf ihr zweites Buch gespannt …

    In „Breakdown“ lernen wir Cassandra kennen. Die junge Lehrerin, fährt nach einem Treffen mit ihren Kollegen in ein heftiges Unwetter. Um ihren Heimweg doch deutlich zu verkürzen, nimmt sie – entgegen aller Vernunft – die abgeschiedene Straße durch ein nahegelegenes Waldstück. An einer Ausweichstelle sieht sie eine Frau in ihrem Auto sitzen. Da diese jedoch keine Anzeichen macht, Hilfe zu benötigen, fährt Cass kurzentschlossen einfach weiter …
    Am nächsten Tag erfährt sie aus dem Radio, dass die Fahrerin ermordet wurde … und Cass die Frau sogar kannte!

    Die Geschichte wird einzig aus Cass Perspektive erzählt. Wir erfahren sämtliche Szenen aus ihren eigenen Sinneseindrücke und ihren oftmals doch sehr konfusen inneren Monologen und Gedankengängen. Dadurch konnte ich mich sehr gut mit der bedrohlichen Situation identifizieren. Auch ihr Ehemann und ihre beste Freundin nehmen in der Geschichte einen sehr großen Platz ein.

    Im Prinzip hätte jeder der Täter sein können! Cassandra ist eine sehr sympathische Protagonistin, deren Geschichte mir doch nahe gegangen ist. Besonders die medizinischen Aspekte der Handlung haben mich zum Nachdenken gebracht. Mit der Zeit wurde sie mir aber auch zu einem immer größeren Rätsel. Sehr schnell beginnt die Realität mit ihren Einbildungen zu verschwimmen.

    B. A. Paris hat einen sehr flüssigen und actionreichen Schreibstil und erschafft eine dichte, aber durchaus greifbare Atmosphäre. Das Buch ist völlig unblutig und lebt durch seine Psychospielchen. Der subtile Spannungsbogen wird über das ganze Buch hinweg gut gehalten, allerdings ergeben sich wegen der Wiederholungen nach der ersten Hälfte doch deutliche Längen. Dennoch verzichtet die Autorin sowohl auf leere Effekthascherei als auch auf Cliffhanger.
    Die Aufklärung ist nicht die allergrößte Überraschung, allerdings hat es B. A. Paris hier für mich zum zweiten Mal geschafft, das Blatt im entscheidenden Moment zu wenden  …

  • „Die Braut“ | Anita Terpstra

    Titel im Original: „Samen“
    Autor: Anita Terpstra
    Aus dem Niederländischen übersetzt von Simone Schroth
    Verlag: Blanvalet
    Genre: Thriller
    Seitenzahl: 411
    ISBN: 978-3-7341-0576-0

    Als Mackenzie Walker und Matt Ayers heiraten, reagiert ihr Umfeld mit Unverständnis. Warum geht eine junge Frau die Ehe mit einem Mann ein der angeklagt ist, mehrere Frauen entführt und festgehalten zu haben – und deshalb in der Todeszelle sitzt? Mckenzie wird öffentlich beleidigt und sogar bedroht, doch sie versucht unbeirrt, Matts Unschuld zu beweisen und damit sein Leben zu retten. Als ihr das nicht gelingt, beschließt sie, ihm bei der Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis zu helfen. Denn für sie steht viel mehr dem Spiel, als irgendjemand ahnt.

    Meine Meinung

    „Die Braut“ ist ein Thriller der niederländischen Autorin Anita Terpstra, die bereits mit „Anders“ unter Beweis gestellt hat, dass sie auch ohne viel Blutvergießen die Tiefen menschlicher Abgründe ausloten kann. Dies ist ihr zweiter Roman, der im Juli 2018 erschienen ist.

    Matt Ayers sitzt in der Todeszelle. Er soll mehrere Frauen entführt und jahrelang missbraucht haben. Doch ist er wirklich der Täter? Matt beteuert auch Jahre später noch seine Unschuld.
    Mackenzie Walker ist eine junge hübsche Frau, die ehrenamtlich in einem Projekt mitarbeitet, bei dem misshandelte Hunde durch die Unterstützung von Strafgefangenen wieder resozialisiert werden sollen. Im Zuge dieser Besuche trifft sie auf Matt und sie beginnen sich regelmäßig Briefe zu schreiben. Trotz aller Einwände heiraten die Beiden und Mackenzie setzt alles daran, die Unterschuld ihres Mannes zu beweisen. Als dann auch noch ein Hinrichtungstermin bekannt gegeben wird, beschließt sie, Matt zur Flucht zu verhelfen.
    Doch Mackenzie hat mehr Beweggründe als nur ihre Liebe zu Matt …

    Anita Terpstra hat einen tollen spannenden und bildgewaltigen Schreibstil, der den Leser fesselt und mit klaren Bildern im Kopf versorgt. Ich musste die 411 Seiten an 2 Abenden verschlingen, ich konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung wurde immer wieder gesteigert und gipfelte dann in vielen überraschenden Wendungen, die das bisher gelesene komplett auf den Kopf stellen.

    Besonders gelungen fand ich auch die unterschiedlichen Sichtweisen. Wir erfahren in dem Buch nicht nur die Geschichte rund um Mackenzie, sondern in wechselnden Kapiteln auch die Sicht der Opfer während ihrer Gefangenschaft. Das macht die Handlung besonders fesselnd und mitreißend. Ich finde auch, dass gerade diese Kapitel sehr authentisch beschrieben wurde, sofern ich das beurteilen kann.

    Die Charaktere, die Anita Terpstra in diesem Buch entstehen lässt, sind überaus facettenreich, wobei für mich kein einziger wirklich sympathisch war. Einerseits macht aber auch gerade das den Reiz aus, andererseits werden die Protagonisten dadurch erst recht undurchschaubar. Jeder Charakter hat sowohl gute als auch schlechte Seiten, wirken aber teilweise so verschlossen, dass sie den Leser komplett in die Irre führen.

    „Die Braut“ ist ein vielschichtiger Thriller hinter dem ein absolut durchtriebener Plan steckt!