• Kolumne | 10 Gründe, für das Lesen

    “Ein Verstand braucht Bücher, wie ein Schwert den Schleifstein.”
    Ebenso wie jedes andere Körperteil muss auch unser Verstand regelmäßig trainiert werden, um leistungsfähig zu bleiben. Doch kaum haben wir die Schule verlassen, legen viele die Bücher zur Seite, da die “langweilige” Lektüre jetzt ja auch keine Pflicht mehr ist. So mancher widmet sich nur noch den Kurznachrichten im Internet. Statt das Gehirn zu fordern und damit auch zu fördern, bespaßen wir uns lieber mit allerlei Kurzweil.

    Menschen, die gern lesen, wissen, warum sie es tun: Lesen entspannt uns. Wir wollen etwas Neues lernen und neue Welten entdecken, seien diese nun realistisch oder rein fiktiv!
    Mit dem Lesen kommt aber noch viel mehr in unser Leben …

    Bücher halten das Gehirn jung und leistungsfähig!
    Lesen ist gesund! Studien zeigen, dass geistige Stimulation fit hält und das Auftreten und den Verlauf von Alzheimer und Demenz aktiv beeinflussen kann. Durch das Lesen kann man gezielt gegen das Verlangsamen und in weiterer Folge natürlich auch gegen das Vergessen entgegenwirken.

    Lesen entspannt und reduziert Stress!
    Egal ob dich arbeitsbedingter Stress oder persönliche Sorgen plagen, Bücher sind eine hervorragende Möglichkeit um loszulassen und abzuschalten. Ein Roman kann dich in eine andere Welt versetzen und die belastenden Dinge des Alltags vergessen lassen. Sie sorgen so für tiefe emotionale Entspannung.

    Bücher erweitern die Allgemeinbildung!
    Historische Bücher lassen vor unserem inneren Auge vergangene Zeiten lebendig werden. Ein Krimi lehrt uns vielleicht etwas über interessante Ermittlungsmethoden und Forensik. Im Liebesroman treffen wir auf ganz unterschiedliche Charaktere und deren Wesenszüge. Jedes Mal, wenn du ein Buch zuklappst, weißt du etwas Neues und in den meisten Büchern steckt auch ein Körnchen Weisheit.

    Beim Lesen wächst dein Wortschatz!
    Wenn du dich also gewählter ausdrücken und ein breites Vokabular nutzen möchtest, dann sind Bücher genau das richtige Mittel. Sprachforscher vertreten die Auffassung, dass man ein neues Wort mindestens siebenmal gelesen oder gehört haben muss, bevor es in den aktiven Wortschatz übergeht. Aus diesem Grund solltest du alles lesen, was dir in die Hände kommt oder dich interessiert.

    Lesen führt zu besserem Schreiben
    Schriftsteller lesen viel. Manche fast unentwegt. Sie schärfen damit ihren Verstand, erweitern ihren Wortschatz und entdecken neue Formulierungen. Dadurch verbessern sie ihr Sprachgefühl und ihr Stilempfinden. Die Qualität deiner eigenen Schriften verbessert sich durch das Lesen also maßgeblich!

    Lesen verbessert das Gedächtnis
    Das Lesen und Verstehen von Büchern fordert viel von unserem Gehirn ab. Unzählige Charaktere mit ihren individuellen Geschichten, Eigenschaften und Absichten müssen in einem Roman verstanden werden, um einer Geschichte zu folgen. Unser Gehirn ist ein erstaunliches Organ und bildet für jede Erinnerung neue Synapsen, die uns dabei helfen.

    Lesen entwickelt analytische Fähigkeiten
    Das Lesen erlaubt es, analytische Fähigkeiten zu trainieren, die uns in vielen Situationen des Lebens hilfreich sein können. Allein schon die kritische Auseinandersetzung mit einem Buch, dem Schreibstil, den Personen und der Handlung kann die Analysefähigkeiten stärken. Wenn dich jemand nach deiner Meinung zu einem Buch fragt, bemühe dich um eine differenzierte Antwort, die die verschiedenen Vor- und Nachteile des Buches klar wiedergibt.

    Lesen stärkt die Aufmerksamkeit und Konzentration
    In der heutigen Zeit fällt es uns immer schwerer, uns längere auf eine Sache zu konzentrieren. Wenn du ein gutes Buch aufschlägst, schalte am besten das Telefon aus und versinke in der Handlung. Allein die durchgehende Konzentration auf den Inhalt – und seien es nur 30 Minuten – kann schon die Aufmerksamkeit trainieren und in anderen Lebensbereichen hilfreich sein.

    Bücher fördern die Kreativität
    Der Reiz von Büchern liegt oft im Unbekannten. Im Neuen, das entdeckt werden kann. So beflügeln Bücher die Fantasie und lassen die Welt in einem neuen Licht erscheinen. Sie können auch deine Karriere und dein Familienleben durch neue Ideen bereichern und dir den Mut geben, neue Dinge auszuprobieren und Veränderungen vorzunehmen.

    Endlose kostenlose Unterhaltung
    Bücher liefern unendliche und auch kostenlose Unterhaltung. Physische Bücher erhältst du fast kostenlos in der Bibliothek und wenn du einen E-Book-Reader oder ein Tablet zum Lesen nutzt, kannst du ebenfalls tausende Bücher kostenlos finden. Oder wirf einen Blick in die Bücherregale deiner Freunde. Sicher findest du dort einige spannende Werke, die du dir ausleihen kannst.

    Wenn du also zu jenen gehörst, die kaum Bücher lesen, überzeugen dich vielleicht diese Vorteile, hin und wieder doch einmal zu einem Buch zu greifen und dich in den Zeilen zu verlieren. Ich glaube, in jedem von uns steckt doch ein kleiner aber begeisterter Leser, der nur noch nicht aufgewacht ist.
    Man sagt auch, dass die Weisheit mit dem Alter kommt, aber wenn du nicht so lange warten willst, dann suche sie in den Büchern!

  • Kolumne | Entschleunigt durch die Vorweihnachtszeit

    Gestern sind wir endlich in den Dezember gestartet. Zwar arbeitstechnisch für viele die anstrengendste Zeit im Jahr, so auch für mich, aber dennoch freue ich mich jedes Jahr unheimlich auf die Vorweihnachtszeit und den Heiligen Abend.
    Auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass die besinnlichen Tage trotzdem immer ein bisschen zu plötzlich vor der Tür steht und ich mich noch gar nicht so richtig drauf einstellen konnte!

    Meine Frau und ich versuchen den Dezember eigentlich immer mit Ruhe und ohne viel Stress zu erleben! Natürlich ist das auch nicht immer umsetzbar, aber wir tun unser Bestes! Dieses Jahr werden wir unseren Christbaum schon am dritten Adventwochenende aufbauen, damit wir ihn Abends noch ein bisschen länger genießen können und da meine Frau es liebt Plätzchen zu backen und es diese bei uns das ganze Jahr über zum Naschen gibt, fällt auch dieser Stress weg!

    Leider wird dieses Entschleunigen jedes Jahr ein wenig schwieriger …

    Ein ganz besonderes Buch gehört für mich allerdings jedes Jahr zu meiner Vorweihnachtszeit …

    Charles Dickens „Eine Weihnachtsgeschichte“

    Charles Dickens verfasste 1843 die Erzählung „A Christmas Carol“ („ Eine Weihnachtsgeschichte“) in der Absicht, die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Not der Armen in der englischen Gesellschaft zu lenken. Am 19. Dezember 1843 wurde das Werk mit Illustrationen von John Leech veröffentlicht.

    Der herzlose Geschäftemacher Ebenezer Scrooge wandelt sich zu einem gütigen, die Not der Menschen lindernden alten Herren. Der Autor bedient sich hierfür eines grotesken Erzählmittels: Am Heiligen Abend erscheint dem alten Geizhals der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley, der zu Lebzeiten noch geiziger als Scrooge war, und prophezeit ihm ein düsteres Ende für den Fall, dass er sein Leben nicht grundlegend ändere. Danach zeigt sich der Geist der vergangenen Weihnacht, der Scrooge in seine Kindheit zurückversetzt, gefolgt vom Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihn ins Haus seines ärmlich lebenden Schreibers Cratchit und dessen Familie sowie in das Haus seines Neffen geleitet. Der Geist der künftigen Weihnacht schließlich führt ihn zu seinem einsamen Sterbebett und zeigt ihm seinen Grabstein.
    „Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinführen, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, ändert sich auch das Ende“
    , erkennt Scrooge, läutert sich und wird fortan zu einem besseren Menschen.

    Auch wenn man die Geschichte schon tausendmal in allmöglichen Varianten gelesen oder im Fernsehen gesehen hat, bereitet mir die Erzählung doch immer noch ein warmes Gefühl, das ich in meiner Vorweihnachtszeit einfach nicht mehr missen möchte!

  • Kolumne | Lesen im Lockdown

    Heute schreiben wir den 18. November 2020. Gestern wurde wegen der hohen Corona-Neuerkrankungen in Österreich ein neuerlicher Lockdown ausgerufen. Außer den Lebensmittelgeschäften und Nahversorgern bleiben alle Läden geschlossen und wenn wir nicht gerade zur Arbeit müssen, sollten wir unsere Wohnräume so wenig wie möglich verlassen. Während des ersten Zuhausebleibens bricht draußen der Frühling an und nun geht auch noch der schöne Herbst mit seinen prallen Farben zu ende. Und wir alle verbringen derweil die meiste Zeit drinnen. Da ist guter Rat teuer, um die Wände auch diesmal wieder auf Abstand zu halten. Das mein Heimatbundesland auch noch zum Corona-Hotspot erklärt wurde, macht es für mich natürlich auch nicht besser!

    Keine Sorge, ich möchte hier keine Diskussion losbrechen. Ich persönlich gehöre zu den Personen, die die Reaktionen unserer Regierung nachvollziehen kann. Es ist immer besser vorzubeugen als sich dann im Nachhinein durch die Probleme zu wühlen. Dennoch finde ich, dass wir, für die starke Entwicklungen, die derzeit in unserem Land stattfinden, einfach die falschen Politiker in der Regierung sitzen haben. Hübsches Make-up und sich wiedersprechende Plattitüde bringen Österreich leider nicht weiter! Kommentar Ende! Soviel zu meinem Standpunkt!

    Heute habe ich eine konkrete Frage an euch: Wie nutzt ihr die Zeit Zuhause zum Lesen?

    Als im Frühling das erste Mal zur Selbstisolation aufgerufen wurde, war ich gerade selbst wegen einer Bluttransfusion im Krankenstand und wurde von meinem Arzt radikal in Quarantäne geschickt, was dann am Ende auch zu meiner Kündigung führte. Damals konnte ich die Zeit mit den Büchern so richtig genießen und habe einige gute Geschichten weggeschmökert. Aber jetzt? Irgendwie finde ich keine richtige Ruhe, um mich einem Buch voll und ganz zu widmen! Während meiner Arbeit habe ich einige Stunden die Möglichkeit nebenbei Hörbücher zu hören, was ich auch unheimlich genieße und natürlich suche ich mir da auch eher die Geschichten heraus, die auch in meinem Bücherregal auf mich warten würden.
    Wie geht es euch momentan mit dem Lesen?

    Viele meiner Freundinnen nutzen die Zeit Zuhause, um regelmäßige Lesestunden in den Alltag zu integrieren. Bei jüngeren Kindern hat auch das regelmäßige Vorlesen wieder viel mehr Gewicht bekommen.
    Lest ihr mit euren Kindern?

    Laut Statistik sind in diesem Jahr wohl auch die E-Books stark an Beliebtheit gewachsen. Das Leseverhalten der jüngeren Generation geht viel mehr in Richtung digital.
    Könnt ihr diese Veränderung auch bei euch beobachten?

  • Kolumne | Leseflaute?!

    Eine „Leseflaute“ trifft uns Bücherwürmer immer besonders hart. Ich persönlich würde zwar nicht sagen (oder vielleicht auch nicht zugeben wollen), dass ich gerade in einer dieser Phasen stecke, aber ich merke doch deutlich, dass sich meine Leseverhalten in den letzten Monaten stark verändert hat. Waren mir Bücher früher der liebste Zeitvertreib, um den Kopf freizubekommen, verbringe ich nun sehr viel mehr Zeit mit unseren Pferden, sitze nach getaner Arbeit mit meiner Frau und meinen Freundinnen im Reiterstüberl und plaudere über Gott und die Welt. Früher stellte sich das Gefühl des „wieder Luft bekommen“ nach einem stressigen Tag ganz leicht bei einer Tasse Tee und einem guten Buch ein. Zurzeit bewirkt das eher die Nähe zu unseren Schätzen „Shiela, „Gismo“ und „Mythos“!

    Ein weiterer Faktor ist sicher mein Arbeitswechsel. Ich bin nach meinem Arbeitstag oft einfach zu kaputt um noch 50-60 Seiten oder gar 100 Seiten wie früher in einem Zug wegzuinhalieren. Nach den ersten Kapiteln merke ich schon, wie mir die Augen zufallen und ich den Inhalt nicht mehr richtig aufnehmen kann. Als Alternative spielen mir da Hörbücher sehr zu, aber auf lange Sicht ist das für mich natürlich auch kein adäquater Ersatz!

    Für viele sind sicher auch Medien wie Netflix & Co. verhängnisvoll, ist diese Abwechslung doch kurzlebiger und oft auch weniger anspruchsvoll. Täglich werden wir mit Informationen bombardiert, sei es nun durchs Radio, durchs Fernsehen, das Internet oder die Zeitung. Überall prasseln Inhalte auf uns ein, die wir mehr oder weniger gewollt konsumieren. Ein Abend auf der Couch mit einer guten Serie auf Netflix klingt da manchmal einfach verlockender, als sich noch mit einem Buch zu beschäftigen.

    Meistens entsteht eine Leseflaute dann, wenn unser Kopf zu voll ist! Wenn es uns schwerfällt, all die konsumierten Informationen zu verarbeiten und kein Platz mehr frei ist …
    Dabei bedeuten Bücher gerade für uns Leseratten Erholung. Wir entspannen dabei, schalten ab und vergessen alles andere um uns herum. Wir tauchen in eine fremde Welt ein und sind gefangen von den Geschehnissen. Wenn dieses entspannte Lesen nicht mehr möglich ist, kann es sein, dass uns Gedanken plagen, die eine Ablenkung einfach nicht mehr zulassen. Vielleicht ist gerade etwas in unserem Leben passiert, das uns beschäftigt. Etwas, was uns Sorgen bereitet. Vielleicht gibt es auch tieferliegende Gründe, die dafür sorgen, dass die Konzentration schwindet.

    Oft tritt eine Leseflaute natürlich auch dann auf, wenn wir gerade ein unglaublich gutes Buch beendet haben, aus Angst, dass die nächste Geschichte, nicht an das vorher Gelesene herankommt. Ein klassischer Fall von Liebeskummer! Man vermisst dieses Buch und seine Charaktere so sehr, dass es einem unmöglich scheint, sich auf etwas Neues einzulassen!

    Und dann gibt es natürlich auch noch die bitterböse „Sommerleseflaute“. Es ist heiß draußen, die Tage werden länger und das Wetter schreit danach, etwas draußen zu unternehmen!


    Heute habe ich daher ein paar Motivationstipps für euch, mit denen ihr es vielleicht schafft, aus eurer Leseflaute herauszubrechen …

    Lest kurze Bücher!
    Setzt euch nicht zusätzlich mit dicken Wälzern unter Druck. Greift lieber zu kurzen und locker leichten Geschichten, die sich schnell weg lesen lassen.

    Nutze aufkommende Langeweile!
    Manchmal kann es schon helfen, einfach mal ein Buch mitzunehmen, wenn man weiß, dass man eine Weile irgendwo warten muss. Zum Beispiel im Wartezimmer beim Arzt oder bei einer längeren Zugfahrt. Dabei fällt es einem leichter, der drohenden Langeweile zu entkommen.

    Höre ein Hörbuch!
    Hörbücher kann man mittlerweile auf gefühlt allen Plattformen hören, egal ob Audible, Spotify oder Book Beat, man lädt sich die Apps runter und hat tausende Hörbücher bei sich, ganz gleich, wo man gerade ist. Manchmal hilft gerade das Lauschen einer Geschichte und einer angenehmen Stimme, um sich zu entspannen. Im Fitness-Studio, bei der Hausarbeit, im Auto oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln, die Kapitel vergehen wie im Flug und trotzdem hat man parallel immer noch Zeit, etwas anderes zu tun.

    Wechsle das Buch oder brich es ab, wenn es dir nicht gefällt!
    Manchmal stürzt man sich auch selbst in eine Leseflaute, wenn man sich förmlich durch ein Buch durchquält, das einem überhaupt nicht gefällt. Wenn ich einfach nicht in die Geschichte reinkomme, Schwierigkeiten habe mit dem Schreibstil, die Charaktere nicht mag, die Story mich einfach nicht abholt oder das Genre nicht meinen Vorlieben entspricht, dann breche ich das Buch ab und greife zu einem anderen!

    Gehe ein neues Buch kaufen!
    Auch der Kauf von neuen Büchern kann sich positiv auf die Leseflaute auswirken. Werft doch einfach mal einen Blick auf eure Wunschliste oder auf die Bücher, die schon seit Monaten in eurem Warenkorb versauern und nur darauf warten, bestellt zu werden. Manchmal hat man das Buch, auf das man gerade Lust hat, eben nicht zu Hause!

    Begebe dich in neue und ungewohnte Genre!
    Manchmal rührt eine Leseflaute vielleicht auch daher, weil man gelangweilt ist, ständig dasselbe zu lesen. Hier kann es helfen, sich an ein neues und noch unentdecktes Genre zu wagen. Oder auch mal Comics, Graphic Novels oder Mangas auszuprobieren!

    Leg das Handy weg!
    Obwohl die Lust zum Lesen vielleicht da ist, ist man manchmal einfach zu faul, zu einem Buch zu greifen. Der Griff zum Smartphone erscheint um einiges bequemer! Ein wenig durch Instagram scrollen, Pinterest durchstöbern oder aber auf Facebook zu schauen, was es Neues gibt. Verbanne das Smartphone einfach in einen anderen Raum, wenn du anfängst zu lesen oder schalte es aus!

    Tausche dich aus!
    Es kann unglaublich hilfreich sein, Leseflauten zu bekämpfen, indem man sich mit anderen Bücherwürmern austauscht, über Bücher diskutiert oder ihnen einfach nur dabei zuhört, wie sie von einer Geschichte schwärmen. Manchmal haben sie ein paar richtig tolle Empfehlungen auf Lager und schaffen es, dich mit ihrer Begeisterung anzustecken!

    Lass die Leseflaute zu!
    Manchmal bringen leider auch all die gut gemeinten Tipps nichts. Dann sollte man sich auch nicht mehr unter Druck setzen! Lass die Leseflaute zu und widme dich einer anderen Leidenschaft! Manchmal tut eine Pause einfach gut!

    Habt ihr auch schon mal in einer Leseflaute gesteckt?
    Was habt ihr getan, um dort wieder rauszukommen?
    Habt ihr noch weitere Tipps, die wir beherzigen können?

  • Kolumne | Alte Bücher spenden

    Ja, ich weiß, auch mir fällt es unheimlich schwer, meine Buchschätze zu verkleinern …
    Welches Buch werde ich wirklich nicht mehr lesen?
    Habe ich noch Interesse an der Geschichte?
    Soll ein Einzelbuch gehen oder lieber gleich eine ganze Reihe?

    Und am Ende bleibt die Frage, wie und wohin damit?
    Bei mir sind Bücher oft schon mehrmals gelesen und haben dann auch nicht mehr den perfekten Zustand für einen Verkauf. Wer seine alten Bücher also nicht mehr auf diese Weise anbieten möchte, weil sie vielleicht dasselbe Problem haben oder aber der Aufwand den Preis nicht rechtfertigt, kann sie selbstverständlich auch spenden …

    Viele Institutionen freuen sich, wenn sie Bücher entweder aus sozialen Gründen weitergeben oder auf Flohmärkten für einen guten Zweck an neue Leser verkaufen können. Aber auch hier wird leider den „altbackenen Autoren“ oder aber vergilbten Schulbüchern aus den 80er Jahren nur wenig Begeisterung entgegen gebracht. Daher sollte man sich immer vorher beim jeweiligen Ansprechpartner informieren, ob an einer Abnahme Interesse besteht und ob sie die Bücher überhaupt sinnvoll verwerten können!

    Natürlich kannst du auch bei in deiner Buchhandlung vor Ort nachfragen. Die dortigen Mitarbeiter haben manchmal Kontakte zu regionalen Partnern, denen sie selbst nicht mehr verkäufliche Titel überlassen. Und sollte dieser wirklich keinen Tipp für dich haben, wende dich doch auch an die örtliche Bibliothek, Sozialkaufhäuser oder Kirchengemeinden.

    Je nach Titel deiner Bücher könnten auch Altenheime, Schulen oder Krankenhäuser einen Anruf wert sein!

    Online-Alternativen finde ich persönlich immer etwas schwierig!
    Nicht nur, dass man als Spender die Portokosten selbst übernehmen muss, finde ich es immer schöner regional in deiner direkten Umgebung zu agieren! Die Leute merken sich dein Gesicht und freuen sich! Ich wurde auf der Straße schon mal von einer Kinderkrankenschwester angesprochen, die den Mäusen auf ihrer Station schon einige meiner alten zerlesenen Märchenbücher vorgelesen hat.