• „Der dunkle Wächter“ | Carlos Ruiz Zafón

    Titel im Original:  „Las Luces de Septiembre“
    Autor:  Carlos Ruiz Zafón
    Aus dem Spanischen übersetzt von Lisa Grüneisen
    Verlag:  Fischer Verlag
    Genre:  Horror  |  Jugendbuch
    Nebel-Trilogie, Band 3
    Seitenzahl:  344
    ISBN:  978-3-596-85388-5

    Cravenmoore – so heißt das geheimnisvolle Anwesen am Meer, auf dem der Spielzeugfabrikant Lazarus Jann mit Hunderten mechanischen Figuren lebt. Schnell wird klar:  Cravenmoore ist ein Ort voller Abgründe. Dunkle Schatten jagen durchs Haus, im Wald treibt eine mächtige Kreatur ihr Unwesen, und vom Leuchtturm drohen die rätselhaften Septemberlichter. Als Irene und ihr neuer Freund Ismael dem Geheimnis um Lazarus Jann auf die Spur kommen, ist es fast zu spät:  Dieser Sommer könnte ihr letzter werden …

    Meine Meinung

    Mit „Der dunkle Wächter“ darf ich euch den dritten Band der Nebel-Trilogie vorstellen. Ein schaurig schöner Roman, der sich hervorragend in abendlichen Dämmerungsstimmungen lesen lässt und einem dabei einen wohligen Schauer über den Rücken jagt. Ein würdiges Ende für diese tolle Jugendbuchreihe!

    Alles beginnt mit einem Teufelspakt. Irene und ihre Familie ziehen nach einem schicksalshaften Jahr weg aus der Pariser Großstadt, in ein Dorf an der Küste Frankreichs. Irenes Mutter findet dort eine Stelle als Hausdame bei dem Spielzeugfabrikanten Lazarus Jann, dessen Haus ein düsteres Geheimnis verbirgt, dass eng mit seinem Besitzer verwoben ist.
    Auch Irene findet ihr Glück, in Form des jungen Fischers Ismael. Doch schon bald müssen sie um ihre Liebe kämpfen. Werden sie es schaffen die Septemberlichter und die mysteriösen Dämonen zu besiegen?

    Für mich war es unheimlich interessant zu sehen, wie sich der Schreibstil des Autoren im Laufe der Trilogie entwickelt hat. War „Der Fürst des Nebels“ noch teilweise etwas holprig, erinnert diese Geschichte schon an den später erschienen Roman „Marina“ und die Reihe um den „Friedhof der vergessenen Bücher“. Ich hatte sofort alle Personen vor meinem inneren Auge und bestaunte natürlich auch Lazarus Automaten. Ich ging mit Ismael und Irene in der blauen Bucht tauchen, lachte über den Dorftratsch und gruselte mich zusammen mit Irenes Bruder vor dem Wald um das Anwesen „Cravenmoore“. Und natürlich merkt man beim Lesen schnell, dass mit Lazarus Jann etwas so ganz und gar nicht stimmt.

    Auch in diesem Buch finden wir wieder die für Carlos Ruiz Zafón so typische poetische Erzählweise. Die Sprache wirkt in vielen Szenen wie aus einer anderen Zeit. Älter und schwerer, aber auch bunter und tiefgründiger. Raffiniert verwebt er die verschiedenen Handlungsstränge miteinander und erzählt außer der Liebesgeschichte von Irene und Ismael, auch die Vorgeschichte des Spielzeugfabrikanten und die Legende um die Septemberlichter. Dahinter steckt die Geschichte einer jungen Frau, die vor 20 Jahren im Meer vor dem Leuchtturm ertrunken ist, und deren Tagebuch Ismael und Irene in die Hände fällt.

    Auch die Nebel-Trilogie beweist wieder, dass Carlos Ruiz Zafón ein Meister der Wortakrobatik und der Satzkompositionen ist. Eigentlich ist es unbeschreibbar, was dieser Mann, nur durch Worte, zu erschaffen in der Lage ist!

  • „Mitternachtspalast“ | Carlos Ruiz Zafón

    Titel im Original:  „El Palacio de la Medianoche“
    Autor:  Carlos Ruiz Zafón
    Aus dem Spanischen übersetzt von Lisa Grüneisen
    Verlag:  Fischer Verlag
    Genre:  Horror  |  Jugendbuch
    Nebel-Trilogie, Band 2
    Seitenzahl:  393
    ISBN:  978-3-8414-4002-0

    Kalkutta 1932:  Ben und seine Freunde von der geheimen Chowbar Society sind gerade 16 geworden. Es ist Zeit, das Waisenhaus zu verlassen, in dem sie aufgewachsen sind. Bei der Abschiedsfeier taucht plötzlich eine alte Frau mit einem jungen Mädchen auf, das Ben sofort fasziniert. Wer ist sie?

    Als die beiden dahinterkommen, was sie tatsächlich miteinander verbindet, befinden sie sich schon mitten in einem mörderischen Strudel, der sie tief in die Unterwelt Kalkuttas zieht. Ein Schatten aus der Vergangenheit trachtet ihnen nach dem Leben. Und er ist ihnen näher, als sie ahnen …

    Meine Meinung

    Im Jahre 1916 erblickt in Kalkutta ein Zwillingspaar unter unheimlichen Umständen und unter größter Lebensgefahr das Licht der Welt. Leutnant Peake rettet die Babys und bringt sie zu ihrer Großmutter. Zum Schutz der Kinder, trennt sie die beiden. Der Junge wächst als Ben in einem Waisenhaus auf und das Mädchen Sheere bleibt bei der Großmutter, die allerdings permanent auf der Flucht vor dem geheimnisvollen Jawahal ist, der es auf das Leben der Kinder abgesehen hat.
    Kalkutta 1932: Ben ist 16 Jahre alt und soll aus dem Schutz des Heims entlassen werden. Bei einer Abschiedsfeier mit seinen Freunden der „Chowbar Society“, lernt er seine Schwester kennen. Die Beiden finden sofort einen Draht zueinander und gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen den Jawahal und seinen Feuervogel auf …

    In „Mitternachtspalast“ erschafft Carlos Ruiz Zafón eine geheimnisvolle Kulisse, die mich stark an „1001 Nacht“ erinnert. Schon zu Beginn der Geschichte, spürt man die Spannung und das Mystische. Ohne lang zu fackeln, zieht er seine Leser direkt in die Geschehnisse hinein und kann man kann sich dem Sog nicht mehr entziehen.
    „Mitternachtspalast“ ist mein Lieblingsbuch aus der Nebel-Trilogie und ist mir von Allen am Stärkten im Gedächtnis geblieben!

    Carlos Ruiz Zafón zieht gekonnt einen roten Faden, der uns von der Vergangenheit in die Gegenwart führt. Die Handlung ist schlüssig durchdacht und seine besondere Sichtweise auf die Geschehnisse passt sich prima dem fein nuancierten Horror an!
    Wie gewohnt schreibt der Autor sehr bildhaft und erzeugt dadurch eine tolle Spannung. Die Atmosphäre ist zum greifen dicht und die poetische Sprache lässt die tollsten Bilder in den Köpfen der Leser entstehen. Die Geschichte ist dunkel und düster, kommt aber dennoch sehr real rüber.

    Der Roman erzählt viele unterschiedliche Geschichten, sodass man gespannt darauf wartet, wie sich dieses oder jenes Ereignis wohl vor langer Zeit zugetragen hat und am Ende zu erklären ist.
    Auch die Charaktere sind lebhaft, facettenreich und herzlich dargestellt. Im Mittelpunkt des Romans steht die „Chowbar Society“. Ein Geheimbund mehrerer Waisenkinder, die beste Freunde sind und doch unterschiedlicher kaum sein könnten. Eine Gemeinschaft, die sich auf ewig Treue geschworen hat. Gemeinsam müssen sie das größte Abenteuer ihres Lebens bestehen, welches ihren Zusammenhalt auf eine harte Probe stellt.
    Mit Jawahal erfindet der Autor nicht einfach eine gruselige Hauptfigur. Nein, er ist ein regelrechter Albtraum. Auch heute noch, Jahre nach dem ersten Lesen, verfolgte mich in manchen Nächten der Feuergeist in meinen Träumen!

  • „Der Fürst des Nebels“ | Carlos Ruiz Zafón

    Titel im Original:  „El Principe de la Niebla“
    Autor:  Carlos Ruiz Zafón
    Aus dem Spanischen übersetzt von Lisa Grüneisen
    Verlag:  Fischer Verlag
    Genre:  Horror  |  Jugendbuch
    Nebel-Trilogie, Band 1
    Seitenzahl:  270
    ISBN:  978-3-8414-4001-3

    Max und seine Familie ziehen in ein verschlafenes Fischerdörfchen. Doch schon bald trübt sich das friedliche Bild, denn ein kleiner Junge ist unter rätselhaften Umständen ertrunken. Eine geheimnisvolle Macht bedroht nun auch Max und seine Familie. Aber als er mit seinem neuen Freund Roland zu einem versunkenen Schiff taucht, spürt Max, wie etwas Schreckliches in der Tiefe lauert. Gibt es eine Verbindungen zum finsteren „Fürst des Nebels“, von dem der Leuchtturmwärter erzählt? Bald ist das Leben eines geliebten Menschen in Gefahr …

    Meine Meinung

    Bevor sich Carlos Ruiz Zafón mit „Marina“ in die Herzen seiner Leser schrieb, hatte der Autor bereits mehrere Schauerromane für junge Erwachsene auf den Markt gebracht. „Der Fürst des Nebels“  war sein erstes Buch, das bereits 1993 in Spanien veröffentlicht wurde. Mit ihm startete er seine Nebel-Trilogie.

    Hier geht um den Zusammenhalt in der Familie, um Freundschaften und um die erste große Liebe. Aber auch darum, keine Versprechungen zu geben, die man nicht halten kann!
    Um vor den Gefahren und den Unruhen des Krieges zu fliehen, zieht die Familie des jungen Max weg aus Madrid, hinaus ans Meer. In einem verschlafenen Schifferdörfchen beziehen sie ein altes Haus in unmittelbarer Nähe zum Strand. Aus dem Fenster seines Zimmers entdeckt er einen verlassenen Garten, in dem seltsame Steinfiguren stehen, die die mysteriösen Artisten eines Zirkus darstellen. Als Max den Garten erkundet, spürt er sofort eine seltsame Kraft, die ihm Angst macht.

    Max schließt Freundschaft mit Roland, dem Sohn des Leuchtturmwärters. Dieser kennt jeden Winkel der Insel und zeigt ihm das Wrack eines vor vielen Jahren vor der Insel versunkenen Schiffes. Gemeinsam tauchen sie hinunter und Roland erzählt ihm von dem kleinen Jungen, der vor einigen Jahren unter rätselhaften Umständen verschwand. Dessen Verschwinden begründet auch den Leerstand des Hauses, in das nun Max und seine Familie leben.
    Die geheimnisvolle und böse Macht nimmt immer mehr zu und versetzen nicht nur die beiden Jungs in Angst und Schrecken …

    Wie auch in den anderen Büchern von Carlos Ruiz Zafón ist die Sprache das Auffälligste und Prägnanteste, aber auch der durchblitzende Grusel und unterschwellige Horror machen die Geschichte absolut lesenswert. Natürlich ist der Erzählton für Jugendliche zurechtgemacht, die Handlung ist dennoch sehr spannend, fesselnd und überhaupt nicht „kindlich“ oder seicht. Ich finde, man erkennt schon hier die spätere Handschrift des Autoren in jeder Zeile wieder!

    Carlos Ruiz Zafón zeichnet seine Charaktere hier nur sehr knapp, sie erscheinen aber dennoch lebensnah, daher hat mich das in keinster Weise gestört. Er nimmt seine Protagonisten trotzdem ernst und viele Eigenschaften lassen sich aus dem Kontext erschließen. Besonders faszinierend fand ich die Figur des Doktor Cain.

    Man merkt schnell, dass der Roman noch nicht die episch Kraft wie zum Beispiel „Der Schatten des Windes“ hat, aber den Vergleich möchte „Der Fürst des Nebels“ auch gar nicht antreten. Es ist in erster Linie eine unterhaltsame Geschichte, die dem Leser im Gedächtnis bleibt, da Gut und Böse hier auf ganz besondere Art dargestellt und von einander getrennt werden.

  • „Das Labyrinth der Lichter“ | Carlos Ruiz Zafón

    Titel im Original:  „El Laberinto de los Espíritos“
    Autor:  Carlos Ruiz Zafón
    Aus dem Spanischen übersetzt von Peter Schwaar
    Verlag:  Fischer Verlag
    Genre:  Roman
    Der Friedhof der vergessenen Bücher, Band 4
    Seitenzahl:  939
    ISBN:  978-3-10-002283-7

    Barcelona in den kalten Wintertagen des Jahres 1959.
    Die junge Alicia Gris kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um das überraschende Verschwinden des einflussreichen Ministers Mauricio Valls aufzuklären. In dessen Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch, das Alicia in die Buchhandlung „Sempere & Söhne“ führt, tief ins Herz Barcelonas. Der Zauber dieses Ortes nimmt sie gefangen, und wie durch dichten Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia findet öffnen die Tür zu einer finsteren Intrige und bringen all jene in Gefahr, die Alicia am meisten liebt.

    Meine Meinung

    Der aktuellste Roman des spanischen Autoren Carlos Ruiz Zafón stellt den Abschluss seiner Tetralogie um den „Friedhofes der vergessenen Bücher“ dar.

    Wie schon in den Vorgängerbänden spielt auch diese Geschichte wieder vor der Kulisse von Barcelona. Wir befinden uns Ende der 50er bzw. Anfang der 60er Jahre und die Schrecken der Franco Diktatur sind immer noch spürbar. Lange Rückblicke in diese Zeit des Bürgerkrieges bilden die Metapher über die Zufluchtsorte in der katalanischen Stadt, wie etwa die Buchhandlung der Familie Sempere. Sehr präsent ist auch das soziale Geschehen, das Elend, die Aussichtslosigkeit, aber auch der Zauber der Stadt!

    In „Das Labyrinth der Lichter“ folgen wir der schönen Alicia Gris. Eine unnahbare Amazone, die in Zusammenarbeit mit der Polizei Ermittlungen um das Verschwinden des Politikers Valls führt. Der Minister war zuvor Direktor des berüchtigten „Castille den Montjuich“ und entführte und verkaufte die Kinder der politischen Gefangenen. Unter anderem auch ein Grund, warum die Mafia ihr Interesse an Alicia bekundet.
    Sie erforscht den Verbleib des verbotenen Buches Labyrinth der Lichter“ in Barcelona und wird dabei immer wieder an furchtbare Szenen ihrer eigenen Kindheit erinnert. Schon bald soll ihr klar werden, dass auch Fermín Romero de Torre ein Teil ihrer Vergangenheit ist …

    Der Autor führt hier tatsächlich alle noch offenen Handlungsstränge aus den Vorgängerbänden zusammen. Sehr gekonnt und mit spannenden Wendungen!
    So erfahren wir mehr über David Martin und seine Verbindung zu der Familie Sempere, aber auch Julian Carax bekommt hier wieder seinen Auftritt und wird für den Leser menschlicher und vertrauter.

    Die Handlungen sind wie gewohnt verschachtelt, unerwartet und absolut nicht linear, aber wie immer gut zu verfolgen. Die Dialoge sind auffallend intensiv und spannend gestaltet und Carlos Ruiz Zafón verwendet auch in diesem Buch wieder viel Poesie um seine Geschichte aufzubauen. Man könnte meinen, die Protagonisten sitzen beim Lesen des Buches neben einen …

  • „Der Fürst des Parnass“ | Carlos Ruiz Zafón

    Titel im Original: „El Príncipe de Parnaso“
    Autor:
      Carlos Ruiz Zafón
    Aus dem Spanischen übersetzt von Peter Schwaar
    Verlag:
      Fischer Verlag
    Genre: Roman
    Der Friedhof der vergessenen Bücher, Band 3.5
    Seitenzahl: 83
    ISBN: 978-3-596-19882-5

    Carlos Ruiz Zafón schrieb sich mit seinen großen Romanen in die Herzen der Leser rund um den Globus. Überall tauchten die Menschen ein in die betörende Atmosphäre Barcelonas – Mittelpunkt seiner Welt.

    In „Der Fürst des Parnass“ erzählt er davon, wie diese unnachahmliche Welt ihren Anfang nimmt. Eine unwiderstehliche Welt ihren Anfang nimmt. Eine unwiderstehliche Geschichte von Ehrgeiz und Scheitern, von Wahnsinn und unsterblicher Liebe, eine Hommage an eine verwunschene Stadt am Meer und an die universelle Magie der Bücher.

    Meine Meinung

    „Der Fürst von Parnass“ ist ein kleiner Zusatzband zu der Reihe um Daniel Sempere und dem Friedhof der vergessenen Bücher. Wie im Vorwort beschrieben, möchte sich der Autor mit dieser Kurzgeschichte bei seinen Lesern für ihre Treue bedanken.

    Es handelt sich hier um eine Erzählung über den großen spanischen Schriftsteller Miguel de Cervantes Saavedra, gleichzeitig ist das Buch aber auch ein wichtiger Schlüssel zum „Friedhof der vergessenen Bücher“ und zu guter Letzt eine Lektion hinsichtlich der Versuchung Eitelkeit.

    Carlos Ruiz Zafón nutzt seine Fantasie, um Lücken im Lebenslauf von Miguel de Cervantes Saavedra, dem späteren Autor des Don Quijote, zu schließen. Er integriert diese Figur in sein Barcelona und verarbeitet literarisch die Tatsache, dass Cervantes Saavedra erst in späteren Jahren seines Lebens Erfolg hatte. Und natürlich bekommt auch ein geheimnisvoller Verleger mit Engelsbrosche auf dem Revers wieder seinen Auftritt.
    Manche Geheimnisse werden gelüftet, andere Rätsel bleiben aber weiterhin im Nebel verborgen. Die Erzählungen bewegen sich auf verschiedenen Ebenen und lassen viel Spielraum für eigene Interpretationen.

    Zafòn versteht es meisterlich, Atmosphäre und Spannung zu erzeugen. Phantasievoll und doch im Bereich des Möglichen, mit bildreichen Beschreibungen und einer für den Autor unverkennbaren Wortvielfalt und Harmonie. Auch der dürftige Umfang ändert nichts an der Qualität des Inhalts!

    Selbst in der Kürze dieser Geschichte beweist Carlos Ruiz Zafón, dass er schreiben kann und nicht viele Seiten braucht um seine Leser zum Nachdenken anzuregen!