• „Der Fall Jane Eyre“ | Jasper Fforde

    Titel im Original:  „The Eyre Affaire“
    Autor:  Jasper Fforde
    Aus dem Englischen übersetzt von Lorenz Stern
    Verlag:  dtv Verlag
    Genre:  Kriminalroman | Fantasy
    1. Fall für Thursday Next
    Seitenzahl:  376
    ISBN:  978-3-423-21293-9

    Der Erzschurke Acheron Hades hat Jane Eyre aus dem berühmten Roman von Charlotte Bronte entführt, um ein gigantisches Lösegeld zu erpressen. Eine Katastrophe für England! Und eine Herausforderung für Spezialagentin Thursday Next, die den Bösewicht dingfest machen soll.

    Meine Meinung

    Thursday Next lebt in einer Welt, in der die Literatur so wichtig genommen wird, dass es dafür sogar eine eigene Abteilung bei der Polizei gibt. Sie ist Geheimagentin und stets Literaturverbrechern auf den Fersen. Allerdings beschränken sich diese Verbrechen meist auf Fälschungen großer Werke. Als aber eines Tages ein Originalmanuskript von Charles Dickens gestohlen und eine darin vorkommende Nebenfigur plötzlich ermordet aufgefunden wird, steht Thursday Next vor der größten Herausforderung ihrer Karriere. Sie weiß, wer hinter den Verbrechen steckt: Acheron Hades, ihr ehemaliger Professor auf der Universität!
    Thursday riskiert ihr eigenes Leben, um den Schurken zur Strecke zu bringen. Dieser plant allerdings schon seinen nächsten großen Coup. Er will Jane Eyre aus dem weltberühmten Roman von Charlotte Brontë entführen …

    Ich persönlich würde  den Autor irgendwo zwischen Monty Python und Douglas Adams ansiedeln. Jasper Fforde verbindet phantastische Literatur auf sehr eigene actionreiche, aber doch elegant-britische Art und Weise mit einem knallharten Kriminalfall. Dabei lässt er in diesem Fall aber den englischen Klassiker „Jane Eyre“ immer die Hauptrolle spielen! Schräg, schrill und einfach phantastisch. Zeppeline statt Flugzeugen, ein über 100 Jahre währender Krim-Krieg und Menschen, die die Zeit einfrieren können. Alles ganz normal in diesem alternativen England …
    Jasper Ffordes schräger Humor und die verrückte Welt, die er hier erschaffen hat, treffen auf wirklich sympathische Protagonisten und eine tolle, aber völlig wahnwitzige Handlung. Und gleichzeitig ist „Der Fall Jane Eyre“ natürlich auch eine Liebeserklärung an die Literatur!

    Wer nun denkt, dass sich die Geschichte durch diese wirre Mischung an Genres irgendwie anstrengend lesen lässt, den kann ich beruhigen:  Das Buch liest sich flott, die Erzählstimme ist modern und mitreißend und der Humor ist in meinen Augen grandios. Es macht unheimlichen Spaß, Thursday Next auf ihrer irrwitzigen Missionen zu begleiten!

    Wenn ich so überlege, gibt es im Großen und Ganzen eigentlich nichts, dass mir an diesem Buch nicht gefallen hätte. Einzig zu erwähnen wäre, dass die Entführung der Jane Eyre tatsächlich erst sehr spät in der Geschichte stattfindet und das Augenmerk zunächst auf anderen Dingen liegt, die aber selbstverständlich nötig sind, um zur eigentlichen Entführung zu gelangen. Trotzdem wurde ich zwischendurch schon mal etwas ungeduldig …

    Jasper Fforde macht seine Leser definitiv auch auf die angesprochene Literatur neugierig. Und wenn Thursday Next Andere dazu anregen kann, „Jane Eyre“ – einen meiner Lieblingsklassiker – zur Hand zu nehmen, macht mir das den Autor nur noch sympathischer!

  • „In 80 Tagen um die Welt“ | Jules Verne

    Titel im Original:  „Le Tour du Monde en quatre-vingts jours“
    Autor:  Jules Verne
    Aus dem Französischen übersetzt von Sabine Hübner
    Mit Illustrationen von Léon Benett und Alphonse de Neuville
    Verlag:
      dtv Verlag
    Genre:  Abenteuerroman | Klassiker
    Seitenzahl:  301
    ISBN:  978-3-423-13545-0

    Sind es wirklich 80 Tage oder nur 79 wegen der Zeitverschiebung?
    Der spleenige Engländer Phileas Fogg will jedenfalls seine Wette gewinnen. Ob Witwenrettung, Seesturm oder Indianerüberfall – nichts darf die spannende Jagd um die Welt gefährden!

    Meine Meinung

    Meine letzte Jule Verne-Phase ist ja mittlerweile schon einige Jahre her und nachdem mir schon im April sein Kurzroman „Von der Erde bis zum Mond“ so gut gefallen hat, mache ich im Mai gleich mit meinem Lieblingsbuch des französischen Autoren weiter.

    In „In 80 Tagen um die Welt“ verfolgen wir die Reise des exzentrischen Gentleman Phileas Fogg. Jules Verne war seiner Zeit weit voraus. Das merkt man, wenn man sich vor Augen führt, dass der gute Mann von 1823 bis 1905 gelebt hat.
    Phileas Fogg ist ein Mann der englischen Upper Class, der seine Tage am liebsten beim Whist spielen in einem exklusiven Londoner Herrenclub verbringt. Am 2. Oktober 1872 kommt das Gespräch der Runde auf einen Ganoven, der 55.000 Pfund Sterlingsilber aus einer Londoner Bank erbeutet hat. Die Chance, den Räuber zu fassen, ist eher gering, da die Welt ja auch groß genug ist, um sich zu verstecken. Eine hitzige Diskussion entspringt und Phileas Fogg wettet 20.000 Pfund, dass es ihm, mit Hilfe der modernen Verkehrsmittel gelingt, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Diese 20.000 Pfund sind die Hälfte seines Vermögens, die andere Hälfte benötigt er für die Durchführung der Weltreise. Falls er die Wette verliert, ist er also finanziell ruiniert!
    Wenn man bedenkt, dass man im England des 19. Jahrhunderts mit 100 Pfund Jahreseinkommen sehr gut leben konnte, ist die Wette schon phänomenal …

    Da das endende 19. Jahrhundert vom beschleunigten technischen Fortschritt und zugleich von den letzten großen Entdeckungsreisen geprägt wurde, ist es verständlich, dass gerade „In 80 Tagen um die Welt“ als eines der populärsten Bücher von Jules Verne gilt. Er beschreibt hier eine Zeit, in der die meisten Menschen ihr Leben lang nicht aus ihrem Geburtsort heraus kamen und technische Wunderwerke wie die US-Eisenbahn „Coast to Coast“ oder die Eröffnung des Suez-Kanals die Fantasie der Menschen beflügelten.

    Der Roman besticht nicht nur durch seinen tollen Schreibstil, auch die große Portion Wissenschaft und Fiktion machen die Geschichte immer wieder aufs Neue lesenswert. Ein Erzählstil, den man heutzutage natürlich auch gut in die klassische Science Fiction packen könnte. Es erstaunt mich immer wieder, dass auch Jules Verne manche später realisierte Entwicklung vorher gesehen hat.

    Phileas Fogg und sein Französischer Diener „Passepartout“ wurden liebenswürdig und scharf gezeichnet. Sie bleiben sich in jeder Situation treu und sind mir dadurch auch noch lange im Gedächtnis geblieben.
    Die bereisten Länder und Landschaften werden im Roman leider nur kurz und prägnant beschrieben, aber die Reise wird ja auch aufgrund einer Wette unternommen und die Männer stehen unter Zeitdruck. Das steigert die Spannung des Romans!

    „In 80 Tagen um die Welt“ in ein zeitloser Klassiker, der mich immer wieder begeistert!

  • „Mord in Babelsberg“ | Susanne Goga

    Autor:  Susanne Goga
    Verlag:  dtv Verlag
    Genre:  Kriminalroman
    4. Fall von Leo Wechsler
    Seitenzahl:  316
    ISBN:  978-3-423-21486-5

    Berlin 1926. In einer eleganten Wohnanlage in Kreuzberg wird die Leiche einer Frau gefunden, die mit einer Scherbe aus rotem Glas erstochen wurde. Die Spuren führen hinter der Kulisse der aufblühenden Filmindustrie Berlins …

    Meine Meinung

    Seit dem letzten Fall sind 3 Jahre vergangen. Leo Wechsler und seine Clara sind mittlerweile glücklich verheiratet und auch dienstlich steht für ihn eine Beförderung an. Da platzt ein neuer Mordfall in die alltägliche Ruhe: In einem Wohnkomplex wird die Leiche einer wunderschönen rothaarigen Frau aufgefunden, der auf grausame Weise die Kehle aufgeschnitten wurde.
    Für Leo beginnen die Ermittlungen erstmal mit einem Schock, hatte er doch vor Jahren eine sexuelle Beziehung zu der Toten. Aus Angst, den Fall entzogen zu bekommen, verschweigt er die Bekanntschaft und verliert dadurch nicht nur fast das Vertrauen seiner engsten Kollegen, sondern auch das von Clara, die natürlich hinter seinem plötzlich sehr seltsamen Verhalten noch ganz andere Dinge vermutet …
    Obwohl kurz darauf ein weiterer Toter aus der Filmbranche auf dieselbe Art und Weise ermordet wird, können die Ermittler zunächst keine Verbindung zwischen den Toten finden. Alles wirkt recht undurchsichtig, bis Leo Wechsler und seine Kollegen eine vermeintliche Zeugin ausfindig machen!

    Auch in diesem Kriminalroman ist es Susanne Goga wieder gelungen das Berlin der 20er Jahre lebendig werden zu lassen. Es ist immer wieder auffällig, wie genau sie die zeitgeschichtlichen Hintergründe recherchiert, denn da stimmt vieles bis ins kleinste Detail: Ob es nun Ernst Gennats richtiger Dienstgrad ist oder man sich die ersten Pläne des Mordbereitschaftswagens anschaut. Aber auch die die geplante Fürstenenteignung und die angestrebte Aufnahme in den Völkerbund finden hier ihre Erwähnung. All das ist beleg- und nachvollziehbar, überlagert aber nicht die Handlung des Kriminalromans.

    „Mord in Babelsberg“ ist das bisher positivste Buch in der Reihe, was natürlich auch an der Grundstimmung im Berlin der damaligen Zeit liegt. War diese in den letzten Bänden noch eher düster und angespannt auf Grund der Inflation und der ungewissen Zukunft, spürt man hier schon deutlich die Aufbruchsstimmung, die durch den wirtschaftlichen Aufschwung und der Möglichkeit, wieder zu leben, statt nur zu überleben.

    Wie schon in den Vorgängerbänden erfahren die Leser auch in dieser Geschichte, wie es privat mit Leo Wechsler und seinen Kollegen Jakob Sonnenschein und Robert Walther weitergeht. Dies verleiht dem Roman neben dem Kriminalfall und geschichtlichem Hintergrund eine dritte sehr persönliche Ebene. Auch in Robert Walthers Privatleben geht es bergauf und Jakob Sonnenschein ist nun glücklich verlobt. Ich fand es schön hier ein wenig mehr Einblicke, als nur die dienstliche Situation der drei Männer zu bekommen.

    Mit „Mord in Babelsberg“ ist Susanne Goga wieder ein spannender und zugleich sehr unterhaltsamer Kriminalroman gelungen. Kaum ausgelesen, freue ich mich schon auf den fünften Fall!

  • „Butcher`s Crossing“ | John Williams

    Titel im Original:  „Butcher`s Crossing“
    Autor:  John E. Williams
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Bernhard Robben
    Verlag:  dtv Verlag
    Genre:  Roman
    Seitenzahl:  365
    ISBN:  978-3-423-28049-5

    Es war um 1870, als Will Andrews der Aussicht auf eine glänzenden Karriere und Harvard den Rücken kehrt. Beflügelt von der Naturauffassung Ralf W. Emersons, sucht er im Westen nach einer „ursprünglichen Beziehung zur Natur“. In Butcher`s Crossing, einem kleinen entlegenen Städtchen in Kansas, wimmelt es von rastlosen Männern die das Abenteuer suchen und schnell verdientes Geld ebenso schnell wieder vergeuden. Einer von ihnen lockt Andrews mit Geschichten von riesigen Büffelherden, die, versteckt in einem entlegenen Tal tief in den Colorado Rockies, nur eingefangen werden müssten. Er schließt sich einer Expedition an, mit dem Ziel, die Tiere aufzuspüren …

    Meine Meinung

    „Metzgers Kreuzung“ heißt das kleine Städtchen im Wilden Westen, in das uns John Williams in diesem Roman entführt. Und es macht seinem Namen alle Ehre …

    Will Andrews verlässt seine Universität in Boston, um im Wilden Westen das Abenteuer zu suchen. In dem kleinen trostlosen Örtchen „Butcher`s Crossing“ am Rande der Prärie, organisiert er einen Treck, angeführt von dem erfahrenen Büffeljäger Miller, der ihn und zwei weitere Männer in ein abgelegenes Tal in die Rocky Mountains führt. Einzig mit dem Ziel, Büffel zu jagen!
    Sie stoßen auf eine große Herde und Miller erlegt in einer Art Blutrausch ein Tier nach dem Anderen. Fred Schneider und Andrews selbst häuten die Tiere und bündeln ihre Felle, während der vom Whisky dauerhaft benebelte Charly Hoge das Lager in Ordnung hält.
    Doch dann wird das Quartett vom frühen Wintereinbruch überrascht und die Männer müssen monatelang in der klirrenden Kälte ausharren. Durch die alltägliche Eintönigkeit steigt die Spannung. Jeder ist allein für sich und die Nerven liegen blank …

    „Butcher`s Crossing“ von John Williams besticht durch präzise Charakterstudien und Naturbeschreibungen, die die atemberaubenden Weiten des Wilden Westens bildlich und wunderbar atmosphärisch an seine Leser weitergibt. Ein eher ruhiger Roman mit viel Melancholie!

    Für mich war es spannend und erschreckend zugleich mit den vier Männern auf die Reise zu gehen, deren Ziel es letztendlich ist, eine ganze Tierart auszurotten. John Williams gelingt es hervorragend, die Stimmungen einzufangen und die richtige Atmosphäre für dieses Buch zu schaffen.
    Wir betrachten die Szenen durch die Augen unseres Protagonisten und müssen mehr als einmal über die Wildheit der Natur staunen!

    Wer „Stoner“ gelesen hat, der weiß, das hier kein klassischer „Western“ zu erwarten ist. Durch den ruhigen und sehr klaren Erzählstil erzeugt der Autor eine regelrecht hypnotische Wirkung auf seinen Leser. Er zeigt uns das sinnlose Abschlachten der Büffel, selbst dann noch als die Felle keinen Cent mehr Wert sind. Er zeigt uns aber auch den kranken, von Gier zerfressenen Menschen, der sich immer mehr selbstentfremdet, die Gesetze der Natur missachtet und schließlich für sein sinnfreies Tun bestraft wird!

    Ein Roman über das Verschwinden des Wilden Westens und der aufkommenden Moderne!

  • „Die Tote von Charlottenburg“ | Susanne Goga

    Autor:  Susanne Goga
    Verlag:  dtv Verlag
    Genre:  Kriminalroman
    3. Fall von Leo Wechsler
    Seitenzahl:  294
    ISBN:  978-3-423-21381-3

    Berlin 1923. Eine engagierte Ärztin und Frauenrechtlerin wird tot in ihrer Charlottenburger Wohnung gefunden. Ihr Neffe will nicht an einen natürlichen Tod glauben.  Und in der Tat hatte sich die Ärztin zu Lebzeiten viele Feinde gemacht. Kommissar Leo Wechsler ermittelt – es ist ein Fall, der ihn vor ganz neue Herausforderungen stellen wird …

    Meine Meinung

    Leo Wechsler ist doch immer wieder eine Reise ins Berlin der 20er Jahre wert …
    Auch in diesem Fall beweist er wieder seine wunderbare Kombinationsgabe, gepaart mit viel Menschlichkeit und Familiensinn!

    Berlin 1923! Die renommierte Ärztin Henriette Strauss stirbt nach kurzer, aber schwerer Lungenkrankheit. Doch ihr Neffe Adrian Lehnhardt, ein aufstrebender Violinist, der tief mit seiner Tante verbunden war, glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Henriette war eine aktive und lebensfrohe Frau, die immer sehr bewusst gelebt hat. Sie machte sich außerdem einen Namen, indem sie Frauen bei nicht gewollten Schwangerschaften beriet und vehement gegen den Paragraphen 218 eingetreten ist. Leo Wechsler und sein Team werden mit den Ermittlungen betraut …

    Auch in „Die Tote von Charlottenburg“ gelingt es Susanne Goga wieder perfekt die Ermittlungen in einen sehr gut recherchierten historischen Hintergrund einzubetten. Der zunehmende Verfall der Währung, die dadurch bedingte Knappheit von Gütern des täglichen Bedarfs und das Pogrom im Scheunenviertel spiegeln die damaligen Umstände wieder.
    Unser sympathischer Kommissar ist bei all diesen Ereignissen persönlich beteiligt und hilft auch schon mal auf unkonventionelle Weise wo er kann!

    Leo Wechsler muss den Mord an einer Frau aufklären, die ihre Freiheit liebte, die selbstbewusst und mutig war, sich aber auch immer wieder gegen Widerstände durchsetzen musste. Seine Lebensgefährtin Clara hatte Doktor Strauss im gemeinsamen Urlaub flüchtig kennengelernt und kann ihre persönlichen Eindrücke über die Tote wiedergeben. Die selbstbewusste und weitgereiste Ärztin hat die junge Frau auch damit beeindruckt, dass sie sich für Yoga begeisterte und sich für das, zur damaligen Zeit, „minderwertige“ Geschlecht engagierte.
    Mit Clara hat die Autorin, neben der Verstorbenen, eine weitere starke Frauenfigur geschaffen, die wir in diesem Band ein bisschen näher und persönlicher kennen lernen durften!

    Ebenso lernen wir einen neuer Mitarbeiter der Berliner Mordkommission kennen. Der junge Jakob Sonnenschein ist freundlich, fleißig und intelligent – und Jude! Was ihn und besonders seinen Vater im Berlin der 20er Jahre zur Zielscheibe von Anfeindungen macht. Die prekäre Situation der Bevölkerung ist zwar nicht direkt Thema dieses Krimis, aber doch ständig präsent.

    Die Lösung des Kriminalfalls wird dem Leser schon bei knapp der Hälfte des Romans klar. Für mich hat es aber immer wieder einen voyeuristischen Reiz, Leo Wechsler dabei zu beobachten, wie er sich Stück für Stück näher an die Wahrheit herantasten.
    Auch die Balance zwischen der Krimihandlung und seinem Privatleben war erneut geglückt und gut dosiert. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit ihm und Clara Bleibtreu weitergeht!