• „Die Geschichte des verlorenen Kindes“ | Elena Ferrante

    Titel im Original:  „Storia della bambina perduta“
    Autor:  Elena Ferrante
    Aus dem Italienischen übersetzt von Karin Krieger
    Verlag:  Suhrkamp Verlag
    Genre:  Roman
    Neapolitanische Saga, Band 4
    Seitenzahl:  615
    ISBN:  978-3-518-42576-3

    Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsame Geschichte prägen – Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigen Verehrer im Laufe der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind.

    Meine Meinung

    Alles hat ein Ende! Leider auch die Neapolitanische Saga!
    Auch dieses Buch ließ sich wieder super lesen! Wie gewohnt wird man von der ersten Seite weg voll hineingezogen und  von den Ereignissen mitgerissen …

    In den frühen 80er Jahren kehrt Elena nach Neapel zurück. Sie lässt sich von Pietro scheiden und befreit sich von den erdrückenden Konventionen, die ihr als Hausfrau und Mutter zunehmend die Luft zum Atmen nahmen. Sie wagt einen Neubeginn und entwickelt sich weiter. Erlebt so aber auch viele Höhen und Tiefen die natürlich auch ihre Freundschaft zu Lila betreffen, die sich durch die räumliche Nähe und der erneute Mutterschaft der beiden Frauen wieder zu festigen beginnt.
    Lila hingegen ist als IT-Unternehmerin im Rione sehr angesehen, gerät dadurch aber auch in die Ungunst der ansässigen Mafia. Auch bei ihr überschlagen sich die Ereignisse, die die kantige und hartgewordene Frau nur mit viel Mühe verkraften und überwinden kann.
    Die Freundschaft der Beiden ist ambivalent, doch sie finden immer wieder zu einander.

    Großartige Milieuschilderungen. Sentimentale Konflikte. Die gut geschliffenen, geistreichen und auch witzigen Dialoge. Eifersucht. Intrigen. Hass. Gewalt. Die Liebe zu den kleinen Töchtern …
    Großartig und atemberaubend gut erzählt!

    Rückblickend ist die Neapolitanische Saga eine grandiose Erzählung, die einem viele geschichtliche Fakten Italiens näher bringt, mitsamt dem Emanzipationsbestreben der Frauen, den Protesten der Arbeiterschicht und  zeigt somit auch gut die sozialen Ungleichheiten der damaligen Zeit und die daraus entstehenden Konflikte  auf.
    Geschlechter- und Machtverhältnisse werden ebenso angesprochen wie die politischen Entwicklungen nach 1946 und dem Aufstieg der italienischen Mafia.

    Als Leser weiß man von der ersten Szene weg, dass eine der beiden Freundinnen am Ende verschwindet bzw. sich selbst aus ihrem Leben zurückzieht. Und doch habe ich bis Zuletzt noch auf ein großes Happy End für die Zwei gehofft. Es kam natürlich alles anders,  ich war mit dem Ausgang des letzten Bandes aber trotzdem zufrieden.

    Für mich war „Die Geschichte des verlorenen Kindes“ ein wirklich glorreicher und würdiger Abschluss der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante.

  • „Die Geschichte der getrennten Wege“ | Elena Ferrante

    Titel im Original:  „Storia di chi fugge e di resta“
    Autor:  Elena Ferrante
    Aus dem Italienischen übersetzt von Karin Krieger
    Verlag:  Suhrkamp Verlag
    Genre:  Roman
    Neapolitanische Saga, Band 3
    Seitenzahl:  541
    ISBN:  978-3-518-42575-6

    Lila ist Mutter geworden und hat alles hingeworfen, Elena ist nach Norditalien gezogen, hat ein Buch veröffentlicht und scheinbar gewinnend geheiratet. Ganze Welten trennen die Freundinnen, doch gerade in diesen schwierigen Zeiten –  es sind die politisch turbulenten 70er –  sind sie füreinander da, und die Nähe, die sie verbindet, scheint unverbrüchlich. Würde da nur nicht die langjährige Konkurrenz um einen bestimmten Mann immer deutlicher zutage treten …

    Meine Meinung

    Nachdem wir die Freundinnen Lila und Elena bereits während ihrer Schul- und Jugendjahre begleiten durften, widmet sich „Die Geschichte der getrennten Wege“ nun ihrem Erwachsensein.

    Lila hat sich von ihrem Mann Stefano getrennt und lebt nun mit ihrem Sohn Gennaro und Enzo in einem armen Stadtteil Neapels. Sie fristet ihr Dasein in einer Fleischfabrik, um sich ihr kärgliches Leben zu erhalten. Dagegen ist Elena mit ihrem ersten Roman erfolgreich und hat einen jungen Professor aus einer Familie von Intellektuellen geheiratet. Sie wird zweifache Mutter und lässt sich, nachdem sie zunächst noch mit engagierten Artikeln in der „Unita“ auf sich aufmerksam gemacht hatte, immer mehr in die Rolle der Hausfrau und Mutter drängen.
    Das Verhältnis der beiden Freundinnen bleibt entfremdet, besonders als Lila und Enzo in der damals noch neuen Computertechnik aufsteigen und sich von ihrem früheren Erzfeind anstellen lassen.

    Die italienische Gesellschaft der 60er Jahren war von enormen Umbruch und einer revolutionären Energie betroffen, die zu den Auswüchsen der Roten Brigaden führte. Viele ihrer früheren, in den beiden ersten Büchern schon aufgetauchten Freunde, sind in diese radikalen Auseinandersetzungen verwickelt und auch Elena versucht sich damit zu identifizieren. Aber wie schon ihr ganzes Leben lang versucht sie auch hier, sich nur an anderen zu orientieren. An Menschen, die mittlerweile zu einer anderen Gesellschaftsschicht gehören, als sie selbst …

    Auch im dritten Band der Neapolitanischen Saga konnte mich die Autorin wieder voll und ganz von ihrem Können überzeugen. Ellena Ferrante kann einfach schreiben und das auf wirklich hohem Niveau. Die Seiten fliegen nur so vorbei, während man mit Haut und Haaren in der Geschichte feststeckt. Sie verliert nicht eine Sekunde ihre Balance zwischen Spannung, interessanten Wendungen und ihrer wunderbaren Sprache!

    Als politisch interessierter Mensch, waren gerade die Ausschreitungen in Italien für mich spannend mit zu verfolgen. Der Kampf unter den Parteien. Kommunisten, Sozial-Christdemokraten, Faschisten, aber auch die der Gewerkschaften. Die Vertretung durch das Kapital, dem Unternehmertum und der Arbeiterklasse. Dafür stehen auch die beiden Freundinnen: Die Eine auf der Seite der Reichen und Erfolgreichen. Die Andere auf der Seite der Arbeiter, die sich für ein paar Lira zu Tode schuften. Diesmal treten die persönlichen Ereignisse der beiden zwar nicht in den Hintergrund, die Einbettung ihrer Leben in die Zeit und der Strukturen der Gesellschaft sind aber markant.

    Natürlich habe auch ich mir schon die ersten Gedanken darüber gemacht, was Lilas Verschwinden zu Beginn der Erzählung betrifft und werde mich gleich mit großer Neugierde auf den vierte und letzten Band stürzen …

  • „Die Geschichte eines neuen Namens“ | Elena Ferrante

    Titel im Original:  „Storia del nuovo cognome“
    Autor:  Elena Ferrante
    Aus dem Italienischen übersetzt von Karin Krieger
    Verlag:  Suhrkamp Verlag
    Genre:  Roman
    Neapolitanische Saga, Band 2
    Seitenzahl:  624
    ISBN:  978-3-518-42574-9

    Es ist das Neapel der 60er Jahre, und alles scheint im Umbruch. Lila und Elena wollen den beengten Verhältnissen ihres Viertels entfliehen, sie beharren darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen – auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran sie sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen?

    Meine Meinung

    Nachdem ich schon das Hörbuch zum ersten Teil der Neapolitanischen Saga in Rekordzeit beendet hatte, konnte ich den Folgeband nicht allzu lange im Regal liegen lassen. Auch mit „Die Geschichte eines neuen Namens“ konnte mich Elena Ferrante wieder überzeugen. Es war spannend zu verfolgen, wie sich der „Rione“ und die bereits so vertrauten Menschen aus der italienischen Kleinstadt weiter entwickelt haben, allen voran natürlich die beiden Freundinnen Lila und Elena.

    Das Buch knüpft, ohne großen Übergang, an die bisherige Geschichte an. Lila findet heraus, dass ihr Ehemann mit den ihr so verhassten Solaras-Brüdern gemeinsame Sache macht, als diese auf ihrer Hochzeit erscheinen. Von diesem Zeitpunkt an, steht es um die Ehe zwischen ihr und Stefano nicht mehr allzu gut. Lila begehrt gegen ihren Ehemann auf und muss nicht nur einmal Schläge dafür einstecken. Doch Lila wäre nicht Lila, wenn sie sich dadurch unterkriegen lassen würde.
    Elena hingegen lernt fleißig und besucht die Universität in Pisa. Obwohl sie ihre Sache wirklich gut macht und mit den besten Noten aus den Prüfungen kommt, wird sie, wegen ihrer minderen Herkunft, von den anderen Studenten nicht angenommen. Auch wenn sich die Freundinnen in dieser Zeit immer wieder aus den Augen verlieren, scheint ihre Verbindung unzerstörbar zu sein!
    Verknüpft wird die Geschichte mit den Ereignissen des Neapels der 60er und 70er Jahre. Eine Generation menschlich wie politisch im Umschwung …

    Elena Ferrantes Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder hervorragend! Ihre Wortwahl ist klar und beschönigt nichts, was mir aber unheimlich gut gefällt. Sowohl Freundschaft, Ehe und auch die Liebe werden von ihr sehr kritisch beleuchtet. Natürlich versteht sie es die Spannung zu halten, sodass man in der Geschichte gefangen bleibt, obwohl diese detailreich und ausschweifend erzählt wird. Für mich war aber kein Satz zu viel!

    Elena, als Erzählerin ihrer eigenen Geschichte, versteht es sehr gut, ihre Gefühle und natürlich auch ihre innere Unruhe darzustellen. Ihre Unsicherheit! Ihr Charakter wirkt über allem erhaben. Sie ist ehrlich, überaus anpassungsfähig und versteht es, das Vertrauen der Menschen in ihrer Umgebung zu erlangen. Ihre Freundschaft zu Lila wird in den sechs Jahren dieses Buches oft auf die Probe gestellt. Die beiden Teenager scheinen auf den ersten Blick vollkommen unterschiedlich zu sein, und dennoch sind sie in gewisser Weise voneinander abhängig. Dabei trägt gerade ihr Verhältnis zu Lila einen nicht unwesentlichen Anteil an ihrer eigenen Zerrissenheit. Der innerliche und unbewusste Wettkampf zwischen den beiden nährt und hemmt Elena zugleich.

    Eine Geschichte dieser Art, in der es um eine Freundschaft geht, die nicht nur Liebe und Bewunderung beinhaltet, sondern auch viel Neid, Konkurrenz und Missgunst zum Thema hat, ist mir so in literarischer Form noch nicht begegnet. Das macht für mich den Reiz der Neapolitanischen Saga aus, denn wenn wir ehrlich sind, haben auch wir bestimmt ab und zu solche Gedanken …

  • „Winter eines Lebens“ | Jeffrey Archer

    Titel im Original:  „This was a man“
    Autor:  Jeffrey Archer
    Aus dem Englischen übersetzt von Martin Ruf
    Verlag:  Heyne Verlag
    Genre:  Historischer Roman
    Clifton-Saga, Band 7
    Seitenzahl:  606
    ISBN:  978-3-453-42177-6

    Für die Cliftons und Barringtons kommt die Zeit, in der sich die verschlungenen Wege der beiden Familien und vielen Generationen zum letzten Mal kreuzen. Während für Giles Barrington und seine Frau Karin das Glück auf Messers Schneide steht, scheinen Harry und Emma Clifton am Gipfel ihrer Karrieren zu stehen. Doch dann melden sich alte Feinde zurück und das Spiel des Schicksals kommt zu tragischen Finale!

    Meine Meinung

    Nicht nur für uns, auch für die Cliftons und Barringtons kommt die Zeit, in der sich die verschlungenen Wege der beiden Familien zum letzten Mal kreuzen. Während für Giles und seine Frau Karin das Glück über Messers Schneide rutscht, scheinen Harry und Emma am Höhepunkt ihrer Karrieren zu stehen. Natürlich melden sich auch im finalen Band alte Feinde zurück und möchten noch ein letztes Mal aufbegehren!

    Jeffrey Archer hat auch hier wieder seine Schreiberkunst bewiesen und einen würdigen Abschluss seiner Familiengeschichte vorgelegt. Wenn man sich für das britische Bankenwesen, für Aktienkurse und börsennotierter Unternehmen interessiert, wird man in diesem Band wirklich nicht enttäuscht. Aber auch für englische Politik, Macht und Intrigen findet der Autor wieder genügend Platz.
    Und natürlich wartet auch dieser Roman mit einer guten Portion Liebe und Romantik auf …

    „Winter eines Lebens“ verbindet letztendlich alle Handlungsstränge und Personen miteinander und gibt uns auf viele noch offene Fragen die passenden Antworten. Dabei lässt sich die Geschichte wieder sehr flüssig lesen, obwohl sie in rasantem Tempo voran schreitet und eine spannende Wendung von der Nächsten abgelöst wird. Der eine oder andere Zeitsprung hat mich zwar doch etwas verwirrt, machte aber letztendlich Sinn. Die Anziehungskraft der Geschichte ist wie immer perfekt und auch das „Spiel des Schicksals“ kommt zum tragischen Finale!

    Natürlich dürfen wir uns in diesem Buch auch nochmal an den immer wiederkehrenden, abstrusen Intrigen der Virginia Fenwick erfreuen …

    Was soll ich euch jetzt über das Ende der Geschichte erzählen?
    Es ist absolut rund geschrieben, gefühlvoll, mitreißend und endet mit der perfektesten Rede aus Giles Barringtons Feder, die man sich nur denken kann. Die letzten Seiten haben mich vollkommen zerstört und Rotz und Wasser heulend zurückgelassen, was mir schon wirklich lange nicht mehr passiert ist …
    Ein außerordentlich gefühlvoller und ergreifender Abschluss!

    Jeffrey Archer hat sieben Bücher geschrieben und eine Jahrhundertchronik erschaffen!
    Jede Sekunde war ein Vergnügen für mich!

  • „Möge die Stunde kommen“ | Jeffrey Archer

    Titel im Original:  „Comet the hour“
    Autor:  Jeffrey Archer
    Aus dem Englischen übersetzt von Martin Ruf
    Verlag:  Heyne Verlag
    Genre:  Historischer Roman
    Clifton-Saga, Band 6
    Seitenzahl:  589
    ISBN:  978-3-453-42167-7

    Für die Familien der Cliftons und Barringtons, deren Wege seit Jahrzehnten miteinander verbunden sind, kommen schwere Stunden. Giles Barrington setzt seine Karriere als Politiker für eine große und gefährliche Liebe aufs Spiel, während Emma Clifton eine schwere Entscheidung treffen muss, die für ihren Mann Harry alles verändern könnte. Doch dann erfolgt ein Schicksal, mit dem niemand gerechnet hat …

    Meine Meinung

    Auch der inzwischen sechste und vorletzte Band der Clifton-Saga liest sich so spannend wie ein Krimi …

    Nachdem der Prozess gegen Virginia Fenwick endlich überstanden ist, versucht Emma Clifton sich wieder voll und ganz auf ihre Arbeit als Vorstandsvorsitzende des Familienunternehmens zu konzentrieren. Doch in ihrem Leben gibt es schon bald einige einschneidende Veränderungen und Emma muss wichtige Entscheidungen treffen. Eine davon könnte auch das Leben von ihrem Mann Harry für immer verändern. Dieser ist nach wie vor als Schriftsteller sehr erfolgreich und auch sein furchtloser Einsatz für den in Sibirien inhaftierten Anatoli Babakow hat seine Stellung und Bekanntheit nochmal gesteigert.
    Giles Barrington setzt indessen seine politische Karriere für seine große Liebe aufs Spiel und auch Sebastian, der Sohn von Emma und Harry, versucht sein privates Glück zu finden.
    Sie alle ahnen noch nicht, dass so Manches ganz anders laufen wird, als von ihnen gedacht …

    Auch „Möge die Stunde kommen“ schließt wieder nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängers an, der mit einem großen Cliffhanger endete. Hilfreich ist hier der Prolog, der die letzten Seiten des 5. Bandes nochmals zur Erinnerung wiedergibt. So ist man sofort wieder mitten in der Geschichte, die wie gewohnt schnell an Fahrt aufnimmt!

    Im Mittelpunkt stehen weiterhin Emma und Harry Clifton und ihr Sohn Sebastian, der inzwischen erwachsen ist und ebenfalls zu den Hauptfiguren gehört. Ein Charakter der sich immer tiefer in mein Herz schleicht und den ich wirklich gerne verfolge. Und natürlich sind auch Giles und Grace Barrington wieder mit von der Partie. Jeder von ihnen hat mit eigenen, teils dramatischen Ereignissen zu kämpfen, die für mich wie immer sehr spannend zu verfolgen waren. Freud und Leid liegen oft nah beieinander. Neue Intrigen und Verschwörungen werden gesponnen und auch viele alte Bekannte kommen wieder ins Spiel.

    Jeffrey Archers Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und bildgewaltig. Er kommt bei den einzelnen Abschnitten sehr schnell auf den Punkt, wird dadurch niemals langatmig und alles ist unheimlich gut miteinander verknüpft. Dennoch wartet er mit Wendungen auf, auf die ich so nie gekommen wäre. Gerade das mag ich an der Clifton-Saga sehr!

    Ein großes Highlight war für mich auch die Rede von Harry Clifton, als er in Vertretung für Anatoli Babakow dem Nobelpreis entgegen nahm. Grandios von Jeffrey Archer geschrieben, spiegelt sie in meinen Augen auch heute noch den Zeitgeist wieder.

    Der Autor schafft es auf wunderbare Art, diese Familiengeschichte vor einem historischen Gesamtbild zu erzählen, das mich als Leser wirklich fasziniert und mitnimmt.