• „Ensel und Krete“ | Walter Moers

    Autor:  Walter Moers
    Mit Illustrationen von Walter Moers und Florian Biege
    Verlag:  Knaus Verlag
    Genre:  Fantasy
    Geschichten aus Zamonien, Band 2
    Seitenzahl:  255
    ISBN:  978-3-8218-2949-4

    Seitdem die Buntbären den Großen Wald bevölkert haben, gilt die idyllische Gemeinde namens Bauming als eine der anziehendsten Touristenattraktionen Zamoniens. Aber seltsame Dinge gehen vor im dunklen Forst. Des Nachts hört man das Stöhnen der Druidenbirken und der Sternenstauner, man munkelt von der Waldspinnenhexe, die noch immer im unbewohnten Teil des Waldes ihr Unwesen treiben soll. Eines Tages verschlägt es Ensel und Krete, ein junges Geschwisterpaar von Fhernhachenzwergen, in den wilden, von Verbotsschildern umstandenen Teil der Baumwelt, und was sie dort erleben, übersteigt all ihre Erwartungen …

    Meine Meinung

    Nach „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ legt uns Walter Moers mit „Ensel und Krete“ den zweiten, leider etwas kurz geratenen Band aus dem fernen Zamonien vor.

    Urlaub mit den Eltern kann ja sooo langweilig sein! Die beiden Fhernhachen-Kinder Ensel und Krete erleben dies gerade am eigenen Leib. Sie müssen mit ihren Eltern den zamonischen Großen Wald bereisen. Dabei hatten sie gehofft, dort endlich etwas Spannendes zu erleben! Kurzentschlossen ziehen sie auf eigene Faust los, um das Abenteuer zu suchen, verlaufen sich jedoch schon nach kurzer Zeit …

    So nimmt ein rasantes Märchenabenteuer seinen Lauf, bei dem selbst den Gebrüdern Grimm bald die Puste ausgegangen wäre. Natürlich treffen die beiden Geschwister auf einige kuriose Wesen und diverse merkwürdige Gewächse. Aber hier will ich nicht zu viel verraten und ich könnte auch nicht annähernd wiedergeben, wie kreativ und vielfältig diese Kuriositäten sind.
    Am Ende finden sie natürlich auch ein Hexenhaus … und der Showdown kann beginnen!

    Wie der Titel schon erahnen lässt, handelt es sich hier um ein zamonisches Märchen, welches ganz stark an Grimms „Hänsel und Gretel“ erinnert, dass aber weitaus abenteuerlicher und phantastischer erzählt wird. Geschrieben wurde das Ganze von Hildegunst von Mythenmetz, einem literarisch wunderbar versierten Lindwurm aus der Lindwurmfeste, der zwischendurch immer wieder Passagen seiner selbst erdachten „permanenten Abschweifungen“ zum Besten gibt. Ein wirklicher Star unter den Lindwürmern und einer der Besten seiner Zunft!

    Allein schon die Fußnoten mit dem imaginären Quellenverzeichnissen sind der Hammer: „Fünfzehn Wochen überzogen – Die Liste der von Hildegunst von Mythenmetz nachweislich ausgeliehenen Bücher aus der Universität von Gralsund, mit den jeweiligen Überziehungsgebühren und einem Anhang mit faksimilierten Randbemerkungen und Fettflecken des Dichters“.

    Walter Moers versteht es wie kein Anderer, seine Leser durch atemberaubende, phantasievolle und unglaubliche Geschichten von Lebewesen und Nichtlebewesen aller Couleur zu fesseln! Für mich ist er ein Wortkünstler, mit unbändiger Kreativität. Zamonien hat durch ihn seine ganz eigene Sprache bekommen, sowohl in der Erzähl- als auch in der Schreibweise!

    Auch „Ensel und Grete“ konnte mich total begeistern, auch wenn diese etwas ganz anderes zu der Geschichte um Käpt’n Blaubär ist!

  • „Die 13½ Leben des Käpt`n Blaubär“ | Walter Moers

    Autor:  Walter Moers
    Mit Illustrationen von Walter Moers und Florian Biege
    Verlag:  Knaus Verlag
    Genre:  Fantasy
    Geschichten aus Zamonien, Band 1
    Seitenzahl:  701
    ISBN:  978-3-8135-0572-6

    Ein Blaubär, wie ihn keiner kennt, entführt die Leser in eine Welt, in der die Phantasie und der Humor außer Kontrolle geraten sind: Den Kontinent Zamonien, wo Intelligenz eine übertragbare Krankheit ist und die Sandstürme viereckig sind, wo hinter jeder Idylle eine tödliche Gefahr lauert und all jene Wesen hausen, die aus unserem normalen Leben verbannt sind. In dreizehneinhalb Lebensabschnitten kämpft sich der blaue Bär durch ein märchenhaftes Reich, in dem alles möglich ist – nur nicht die Langeweile.

    Meine Meinung

    Ich denke, vom Käpt’n Blaubär hat wohl jeder schon mal was gehört, oder?
    Und doch hat das Buch von Walter Moers nur sehr wenig mit dem zu tun, was in der Sendung mit der Maus von ihm gezeigt wird.

    In „Die 13½ Leben des Käpt`n Blaubär“ lässt uns eben dieser einen Blick auf sein bisheriges Leben werfen. Er wächst bei den Zwergpiraten auf, erlangt das Wohlwollen der Klabautergeister, flieht auf die Feinschmeckerinsel und wird zum Navigator eines Flugdrachens. Natürlich besucht er auch die Nachtschule. Er lebt im großen Wald, im Dimensionsloch, aber auch über der Tornadostadt. Zwischendurch gelangt er nach Atlantis, wo er zum amtierenden Lügengladiator aufsteigt und letzten Endes auf die Moloch verbannt wird. Gibt es von dort noch eine Rettung?

    Zamonien ist eine Parallelwelt zu der Unsrigen, in der viele Fabelwesen und düstere Gestalten ihr Zuhause finden. Walter Moers fungiert hier nur als Übersetzer der alten Zamonischen Literatur.

    Die 13½ Leben sind in ebensoviele Kapitel unterteilt. Manche sind lustig, manche sind traurige, sehr viele sind aber auch einfach nur abstrus. Einige Passagen erfordern selbst für Erwachsene ein wenig Nachdenken und ein abstraktes Verständnis von Physik, aber es macht einfach Spaß das Leben des Blaubären gemeinsam zu erleben.

    Auch das Buch an sich ist etwas ganz Besonderes! Der Text wird in mehrere Schriftarten unterteilt, die zusätzlich durch unterschiedliche Farben hervorgehoben werden. Die Geschichte wird immer wieder mit Illustrationen von Walter Moers aufgelockert und anschaulich gemacht, was das Buch wirklich zu einem visuellen Erlebnis machen. Außerdem werden die einzelnen Fabelwesen in fiktive Lexikonartikel in Form von Fußnoten erklärt.

    Walter Mores hat eine klare und eingängige Sprache, mit viel Humor und Sarkasmus. Er führt seine Leser leicht und wie selbstverständlich in die zamonische Welt ein. Wobei der Aufbau ganz einfach in den Verlauf der doch sehr spannenden und aktionreichen Geschichte übergeht und lässt tolle Bilder im Kopf seiner Leser zurück! Die Charaktere zeichnen sich oft durch ihre eigene Sprache aus und keiner ist hier perfekt! Wir lesen auch zahlreiche Anspielungen auf Mythen und Märchen.

    Alles in allem ist das Buch ein Unterhaltungsroman mit hohem literarischem Anspruch. Eine kunstvolle Prosa und durchaus auch ein Buch mit weltliterarischen Ambitionen!

  • „Die Krone der Elemente“ | Matthias Oden

    Rezensionsexemplar
    Vielen Dank an den Verlag!

    Autor:  Matthias Oden
    Verlag:  Heyne Verlag
    Genre:  Fantasy
    Die Krone der Elemente, Band 1
    Seitenzahl:  731
    ISBN:  978-3-453-31956-1

    Viele Jahrhunderte wuchs das Heilige Reich Salischer Völker, bis es beinahe ganz Elyrdan umschloss. Nun ist der Vormarsch seiner Armeen zum Erliegen gekommen. Sein Herrscher, der alte Kaiser ist gebrechlich, die Fürsten streiten sich um ihre Pfründe, und die Seher kehren immer öfter ohne Antworten von den Traumfeldern zurück. Doch die eigentliche Gefahr ahnt noch niemand. Denn unbemerkt hat die ehrgeizige Oberbefehlshaberin des Nachbarlandes Chimrien ein Artefakt erlangt, das ihr unbegrenzte Macht zu verheißen scheint – eine seltsam schimmernde Krone.

    Meine Meinung

    Der amtierende Kaiser des Salenreiches ist alt und wurde bereits seit Wochen nicht mehr unter seinen Gefolgsleuten gesehen. Natürlich verbreitet sich da das Gerücht, er läge im Sterben, wie ein Lauffeuer unter den Landesfürsten, die in Zeiten von Krieg und Armut nach mehr Einfluss am Hof streben. Doch am Ende ist es eine junge Heeresführerin, die den Grenzkonflikt im Westen zwischen dem Kaiserreich und dem benachbartem Herzogtum anfeuert. Niemand ahnt, dass sie im Besitz der sagenumwobenen „Krone der Elemente“ gelangt ist, mit deren magischen Kräften sie Natur und Menschen gleichermaßen zu unterwerfen vermag! Schon bald setzt sie die Macht der Krone rücksichtslos ein und ein unerbittlicher Krieg entbrennt. Ein Krieg, der das Schicksal aller Menschen und das Antlitz der Welt für immer verändern wird …

    „Die Krone der Elemente“ war mein erstes Buch aus der Hand von Matthias Oden. Der Autor hat sich bereits mit seinem Erstlingswerk „Junktown“ in Deutschland einen Namen gemacht und auch sein zweites Buch hat mir sehr gut gefallen.

    Die Handlung springt zwischen den benachbarten Reichen hin und hier. Dabei begleiten wir viele unterschiedliche Protagonisten, deren Handeln für mich zu Beginn keinen Zusammenhang erahnen ließ. So haben wir unter Anderem einen Fürsten, der im Wald eine ungeheuliche Entdeckung macht. Einen Kaufmann, der eine enorme Waffenlieferung abfertigen soll. Eine Soldatin, die einen Geächteten jagt. Aber auch einen junger Seher, der versucht, aus Träumen einen Sinn zu ziehen. Jeder einzelne dieser Charaktere hat vom Autor seine eigene Persönlichkeit bekommen, die Schwung und Leben in die Geschichte gebracht und wirklich gut miteinander harmoniert haben. Alles in Allem für mich der wichtigste Kern der Geschichte..

    Man merkt auch deutlich, dass sich Matthias Oden mit Politik und Ethnologie auskennt, denn die Welt, die er erschaffen hat, ist so komplex und kulturreich, dass ich voll und ganz damit einverstanden bin, eine über 700 Seiten lange Einführung in diese Welt bekommen zu haben.
    Auch die Karten im Buch, waren für mich sehr wichtig, um mich jederzeit zu orientieren.

    Die Erzählstränge sind wunderbar flüssig und in einer sehr angenehmen Sprache verfasst, die dem Leser den mittelalterlichen Charakter der Geschichte sehr gut näher bringt. Wir befinden uns so gut wie durchgehend auf Schlachtfeldern und trotzdem wurde die Geschichte nicht eintönig und schwerfällig.

    Matthias Oden setzt Frauen und Männer absolut gleich, das ist mir bereits in den ersten Kapiteln aufgefallen. Wir finden beide Geschlechter in Herrscherrollen, aber auch als aktive Fußsoldaten wieder, ohne dass je darauf angespielt wird, dass das jemals anders war.

    Auch Spiritualität, Religion und Magie nehmen in diesem Buch eine sehr fein gezeichnete Rolle ein. Nebensächlich, aber immer wieder in guten Dosen eingestreut. Die Geschichte blieb, für einen Roman aus dem „Fantasy“-Genre, wirklich stark am Boden.

    Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und bin sehr froh, dass ich „Die Krone der Elemente“ gelesen habe!

  • „Glühende Gefühle“ | Jennifer L. Armentrout

    Titel im Original: „Beneath the Skin“
    Autor: Jennifer L. Armentrout
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von H. Zeltner & S. Bieker
    Verlag: Harper Collins
    Genre: Fantasy | Jugendbuch
    Dark Elements-Trilogie, Band 4
    Seitenzahl: 368
    ISBN: 978-3-95967-311-2

    Zayne hat viel durchgemacht: Der attraktive Gargoyle-Wächter mit den eisblauen Augen hat seine große Liebe Layla an den Dämonenprinzen Roth verloren, und sein Vater ist im Kampf gefallen. Doch Zayne kann sich nicht länger in seinem Schmerz vergraben, denn ein unbekanntes Wesen macht Jagd auf die Wächter. Um diese Bedrohung aufzuhalten, wendet er sich an einen anderen Gargoyle-Clan. Zu seiner Überraschung lebt dort eine Sterbliche – Trinity, bei der sein Herz wieder etwas fühlt. Aber sie umgibt ein Geheimnis. Hängt es womöglich mit den Angriffen auf die Gargoyles zusammen?

    Meine Meinung

    Und weil ich gerade so schön im Erzählen drinnen bin …

    „Glühende Gefühle“ startet knapp 7 Monate nach dem finalen Showdown des letzten Bandes. Nach dem fulminanten Kampf in Washington D. C. haben die Wächter immer noch  alle Hände voll zu tun, um die Schäden, die die bösen Mächte der Unterwelt verursacht haben, gerade zu biegen. Dennoch häufen sich erneut die Angriffe auf Wächter und Menschen. Kurzerhand machen sich Zayne und seine Freunde auf den Weg in die Potomac Highlands um Verstärkung zu erbitten. Dort lernen sich Zayne und Trinity kennen …
    Ihr Geheimnis immer vor Augen, besticht Trinity nicht nur durch Mut und Stärke, für sie steht immer der Schutz ihres Clans und der ihrer Freunde im Vordergrund.

    Jennifer L. Armentrouts Schreibstil ist unverändert flüssig, emotional und mitreißend, besticht durch seine humorvollen Dialoge und die Kampfszenen sind von der ersten bis zur letzten Seite spannend und berührend geschrieben. Der Spannungsbogen und die unerwarteten Wendungen sind perfekt eingesetzt, so dass man immer wieder nachdenklich und in höchster Erwartung zurückgelassen wird. Auch das Ende ist sehr gut erzählt und lässt viele Spekulationen, auf den nächsten Band zu …

    Die Kombination zwischen Trinity und Zayne ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich persönlich hatte immer wieder das Gefühl, dass sich nun endlich alles so fügt wie es schon immer hätte sein sollen. Die Charaktere wurden perfekt gewählt. Nicht nur deren Sinn für Humor und der sehr gelungene Sarkasmus sind toll auf die Beiden abgestimmt, auch Trinitys jugendliche Naivität trifft bei Zayne genau ins Schwarze. Trinity lässt sich nicht viel gefallen, ist stur und hat trotzdem eine liebenswerte Art. Sie hat eine ganz besondere Gabe und auch über ihre eigentliche Spezies, lässt uns die Autorin verhältnismäßig lange im Unklaren. Zayne hingegen ist wie immer der Fels in der Brandung: immer loyal und für sein Gegenüber da. Seine Stärke und sein Sinn für Gerechtigkeit sind überdimensional, dementsprechend ist er immer zur Stelle wenn er gebraucht wird.

    Natürlich sind auch Layla und Roth wieder mit von der Partie. Als Randfiguren, versteht sich! Das Geplänkel zwischen Roth und Zayne ist sehr amüsant und macht dem Leser trotzdem bewusst, welche Wertschätzung in den letzten Monaten zwischen den Dreien entstanden ist.

    Durch den Charakter der Trinity verarbeitet Jennifer L. Armentrout ihr eigenes Handicap. Sie geht mit ihrer Erkrankung sehr fein um und lässt keinen Zweifel aufkommen, dass man aus jedem seelischen oder körperlichen Dämpfer um Welten stärker hervorgeht.

    Ich muss ehrlich gestehen, im Nachhinein bin ich doch sehr froh bin, dass sich die Autorin immer so schwer von ihren Protagonisten trennen kann. Das Buch ist wirklich eine Bereicherung der gesamten Reihe!

  • „Sehnsuchtsvolle Berührung“ | Jennifer L. Armentrout

    Titel im Original:  „Dark Elements:  Every Last Breath“
    Autor: Jennifer L. Armentrout
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Ralph Sander
    Verlag: Harper Collins
    Genre: Fantasy | Jugendbuch
    Dark Elements-Trilogie, Band 3
    Seitenzahl: 336
    ISBN: 978-3-95967-020-3

    Roth oder Zayne? Himmel oder Hölle? Beide Männer lieben Layla und sie muss sich entscheiden. Layla weiß bald nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Aber während sie noch mit ihrem Gefühlschaos ringt, droht ein höllischer Feind alles zu vernichten, was ihr wichtig ist.

    Hoffnungslos verstrickt in ein Gespinst aus Lügen und Geheimnissen, bleibt Layla nur die Flucht nach vorne – in einen Krieg, den sie unmöglich allein gewinnen kann …

    Meine Meinung

    So, dann kommen wir doch mal zum Abschluss der „Dark Elements“-Reihe!
    Auch in „Sehnsuchtsvolle Berührung“ gibt es noch einiges zu entdecken und nicht weniger als den Weltuntergang zu verhindern …

    Die Handlung schließt nahtlos an das bisher erzählte an! Jennifer L. Armentrout schreibt auch hier wieder witzig und schlagfertig und erzählt die Handlung spannend und für mich durchaus überraschend weiter. Sie nimmt ihre Leser mit auf eine rasante Reise, ohne dass sie sich in endlosen Rückblenden und Wiederholungen verliert. Gerade die ersten Kapitel finde ich sehr fein nuanciert!
    Ganz besonders begeistert war ich auch von den genialen und teilweise sehr sarkastischen Dialogen.

    Seit dem Ende von „Eiskalte Sehnsucht“ wissen wir wer der bösartige Lilin ist! … aber wie kann man ihn aufhalten? Weder die Wächter noch die Dämonen können sich einen Reim daraus machen, zumindest nicht ohne einen Katastrophe, die das Ende der Welt mit sich zieht, auszulösen …
    Layla und Roth versuchen das Treiben des Lilin zu stoppen, verstricken sich aber in immer größere Probleme. Außerdem sind die mächtigsten Wächter, die „Alphas“ bereits auf die Geschehnisse in Washington aufmerksam geworden. Den Beiden bleibt nicht mehr viel Zeit, wenn sie deren tödliches Eingreifen verhindern wollen, das einen Krieg zwischen Himmel und Hölle heraufbeschwören würde.

    Laila beginnt endlich ihre eigenen Veränderungen zu akzeptieren und wird mutiger und immer klarer in ihrem Handeln und Denken. Sie ist nicht mehr das Mädchen, das sich von Roth oder Zayne retten lassen muss. In diesem Band erfahren wir sehr viel über ihre Vergangenheit und viele Fragen bekommen auch für sie endlich eine Antwort!

    Roth ist und bleibt der charmante Sunnyboy mit gutem Herzen und einer Klappe, die man bei seinem Tod definitiv nochmal extra erschlagen muss. Seine sarkastische Ader und sein gutes Herz sind von Anfang an ein Seelenschmeichler. Selbst auf mich wirkt er immer öfters unwiderstehlich!
    Zayne hingegen hat nach den Geschehnissen im letzten Band für mich leider sehr an Glanz verloren. Nachdem er, mehr oder weniger unverschuldet, einen Teil seiner Seele eingebüßt hat, wird aus dem sonst so gelassenen und gutmütigen Wächter ein reizbarer, melancholischer und in manchen Szenen unnötig harter Mann. Zudem muss er in diesem finalen Band wirklich ganz schön einstecken …

    Jennifer L. Armentrout bietet uns in diesem Buch auch einen sehr guten Einblick auf die tatsächliche Gestalt der Hausgeister. Bambi war ja schon vorher einer meiner Lieblinge, aber in vermenschlichter Form gefällt sie mir nochmal um Vieles besser!

    Natürlich ist es schade, dass die Trilogie hiermit zu Ende geht, aber das Gute soll man nie unnötig in die Länge ziehen und lieber zur rechten Zeit aufhören! Und wie wir ja mittlerweile wissen, ist im Juli 2019 noch eine Fortsetzung zu Zaynes Geschichte erschienen. Aber dazu morgen mehr …

  • „Eiskalte Sehnsucht“ | Jennifer L. Armentrout

    Titel im Original: „Dark Elements:  White Hot Kiss“
    Autor: Jennifer L. Armentrout
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Ralph Sander
    Verlag: Harper Collins
    Genre: Fantasy | Jugendbuch
    Dark Elements-Trilogie, Band 2
    Seitenzahl: 432
    ISBN: 978-3-95967-004-3

    Warum immer ich?
    Layla vermisst Roth, den teuflisch attraktiven Dämonen-Prinzen, der sich in ihr Herz geschlichen hat. Ihr bester Freund Zayne kann sie nicht über den Verlust hinwegtrösten. Und dass ihre sonst so fürsorgliche Gargoyle-Ersatzfamilie auf einmal Geheimnisse vor ihr hat, macht alles schlimmer.
    Da entdeckt Layla plötzlich neue Kräfte an sich – und Roth taucht wieder auf. Aber bevor sie das Weidersehen feiern können, bricht die Hölle los …

    Meine Meinung

    Mit „Eiskalte Sehnsucht“ wird nun die „Dark-Elements“-Reihe von Jennifer L. Armentrout fortgesetzt …

    Auch in diesem Band hat die Autorin wieder eine sehr schöne Art dem Leser die Geschichte näher zu bringen. Zu Beginn bekommen wir die wichtigsten Fakten und Ereignisse aus dem ersten Teil aufgefrischt, was aber nahtlos in den Verlauf des weiteren Buches übergeht.
    Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach, flüssig und mitreißen, zunehmend wird die Geschichte aber komplexer und für mich doch deutlich emotionaler.
    Leider ist der Klappentext bei diesem Buch ein bisschen irreführend …

    Layla hat nicht nur ihre wichtigste Gabe verloren, das Erfühlen von Dämonen in ihrer Umgebung, auch ihre eigene dämonische Seite scheint immer mehr an Macht zu gewinnen. Sowohl körperlich, als auch mental. Und als ob das noch nicht belastend genug für sie wäre, wurde aus ihrem Blut auch noch eine aggressive, tödliche und mordlustige Spezies erschaffen, die ihr das Leben schwer macht …
    Es geschehen Dinge, mit denen weder die Wächter noch die Hohedämonen gerechnet haben, dementsprechend widerwillig müssen die beiden Seiten erneut zusammenarbeiten!

    Wie ihr euch vielleicht denken könnt, war Roths Rückkehr für mich nicht gerade das wichtigste Element der Geschichte, aber auch ich war ein bisschen erleichtert, als er wieder da war. Auch wenn sein Verhalten Layla gegenüber natürlich alles andere als verständlich ist. Ich mag ihn als Charakter sehr gerne und finde doch, dass sein Charme und sein Humor die Geschichte bereichern. Außerdem: Man kann den armen Kerl doch nicht in der Hölle versauern lassen! Das geht doch nicht!

    Am konfusesten in diesem Buch, war für mich das Verhalten von Laylas Ziehvater. Weder benimmt sich Abbot verständlich, noch bringen seine Taten den Leser in der Geschichte weiter. Natürlich kann man von einem Menschen enttäuscht sein, aber gerade wenn man ein Kind wie sein Eigenes großzieht, ist sein Verhalten bitterböse und ich musste mich in einer Tour über ihn ärgern.
    Auch Zaynes Gefühlschaos Layla gegenüber war natürlich vorprogrammiert. Er hingegen handelte für mich schon bedeutend logischer, auch wenn ich mir bei seinem verantwortungsbewussten Charakter doch ein bisschen mehr Klarheit und Vernunft gewünscht hätte.

    Jennifer L. Armentrout konnte die Reihe mit „Eiskalte Sehnsucht“ auf einem gleichbleibenden Level weitererzählt. Sie schafft es gut die Spannung zu halten und kann auch hier wieder mit vielen überraschenden und witzigen Szenen punkten. Die Autorin konnte einige Stolpersteine gut lösen und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass sie Erzählstränge nur zur Überbrückung einbauen musste …

  • „Steinerne Schwingen“ | Jennifer L. Armentrout

    Titel im Original:  „Dark Elements:  White Hot Kiss“
    Autor:  Jennifer L. Armentrout
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Ralph Sander
    Verlag: Harper Collins
    Genre: Fantasy | Jugendbuch
    Dark Elements-Trilogie, Band 1
    Seitenzahl: 368
    ISBN: 978-3-95967-003-6

    Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küssen machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie.
    Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

    Meine Meinung

    Das Jennifer L. Armentrout schreiben kann, ist offensichtlich und allgemein bekannt. Nicht um sonst ist sie eine der beliebtesten Fantasy-Autorinnen im deutschsprachigen Raum. Sprachlich vielfältig, schafft sie es lebendige Bilder in die Köpfe ihrer Leser zu zaubern. Dennoch bin ich nicht der größte Fan der Autorin. Aus ihren New Adult-Büchern bin ich alterstechnisch wohl schon herausgewachsen und auch in der Jugend-Fantasy habe ich bereits einige Bücher von ihr abgebrochen. Bis jetzt konnte mich nur ihre „Dark Elements“-Reihe von sich überzeugen!

    Kennt ihr noch die Zeichentrickserie „Gargoyles“ aus den 90er Jahren? Als junges Mädchen hab ich sie geliebt! Dadurch hat mich natürlich auch dieses Buch magisch in den Bann gezogen. Und wir starten hier in einen wirklich spannenden Plot …
    Die Wächter in Washington haben sich den Menschen zu erkennen gegeben: Sie sind Gargoyles! Also steinerne Figuren, die in der Regel als Wasserspeier oder steinerne Hüter an Häuserwänden zu sehen sind. Versteinert am Tag, Lebendig in der Nacht! Jedoch weiß niemand, dass sie im Verborgenen gegen Dämonen kämpfen …

    Jennifer L. Armentrouts Erzählstil ist in dieser Geschichte sehr fesselnd und emotional. Von Szene zu Szene reißt sie den Leser mit, gleichzeitig ist ihre Schreibe aber auch sehr einfach und flüssig zu lesen. Die Dialoge haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht und auch die Charaktere Layla, Zayne und Roth wurden von ihr sehr gut ausgearbeitet.

    Wir begleiten Laylas Weg zur starken Protagonistin, die ihr Leben mit vielen Geheimnissen bestreiten muss. In ihr ruht zum einen die Seele eines Wächters, auf der anderen Seite ist sie aber auch zur Hälfte Dämonin. Die wenigen Freunde, die sie hat, wissen nichts von ihrer dunklen Seite. Seit die Wächter an die Öffentlichkeit getreten sind, ist es für Layla besser alles so geheim wie möglich zu halten. Eigentlich ein sehr einsames und unglückliches Dasein!
    Sie sucht die Gefahr, natürlich immer unter dem Deckmantel die Wächter bei der Suche nach Dämonen zu unterstützen. Ihre Art zu denken und zu handeln hat mir gut gefallen und ich war schnell in ihrer Welt und ihrem Zwiespalt gefangen. Doch schon bald bringt der Hohedämon Roth Laylas Seelenleben schwer durcheinander. Und nicht nur sie: Auch bei den Leserinnen schlägt sein Charme ein und sprüht geradezu aus den Buchseiten heraus.

    Als wäre das noch nicht verhängnisvoll genug, kommt in der Geschichte auch noch Zayne hinzu. Ein Wächter und Laylas heimlicher Schwarm. Gutaussehend, Liebenswert und dennoch hat er für mich „nur“ die Bruderrolle in ihrem Dilemma eingenommen. Er kennt sie von allen am Besten und beschützt sie, wo er nur kann. Ein toller Mann!

    Jennifer L. Armentrout zeigt uns in diesem Buch jede Menge spektakulärer Wendungen, Enthüllungen und mitreißende Kämpfe zwischen Gut und Böse. In regelmäßigen Abständen fragt man sich, ob man die Welt wirklich so einfach in Schwarz und Weiß einteilen kann!

    Auch wenn ich von der Geschichte jetzt nicht vollkommen überrascht wurde, konnte sie mich doch sehr gut unterhalten und ich wollte mit den Protagonisten mitfiebern.

  • „Wenn der Sommer stirbt“ | Cheryl L. Wilson

    Titel im Original:  „The Winter King, Part 2“
    Autor:  Ceryl L. Wilson
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Anita Nirschl
    Verlag:  Bastei Lübbe
    Genre:  Fantasy | Jugendbuch
    Mistral-Reihe, Band 2
    Seitenzahl:  415
    ISBN:  978-3-404-20801-2

    Erst seit wenigen Wochen herrscht Frieden zwischen den Reichen Sommergrund und Winterfels, besiegelt durch die Ehe von Sommerprinzessin Chamsin und Wynter Atrialan, dem Winterkönig. Doch der Frieden währt nicht lange. Zu Beginn des Krieges hat Wynter das Eisherz, die Essenz eines dunklen Gottes, in sich aufgenommen. Und diese Magie droht nun, ihn zu verschlingen und in einen Todesgott zu verwandeln, eine Bedrohung, schlimmer als alles, dem sich Sommer- und Winterländer je gegenübersahen …

    Meine Meinung

    Nach dem „Der Winter erwacht“ mit einem so bitterbösen Cliffhanger geendet hat, startet Band 2 wieder genau der Stelle, an der wir Chamsin und Wynter zurückgelassen haben. Die Autorin stellt uns zwar ein „Was bisher geschah …“ zur Verfügung, man findet aber auch während des Lesens wieder sehr leicht in die Geschichte zurück.

    Bereits in den ersten Seiten geht die Handlung spannend und actionreich weiter …
    Chamsin gilt noch immer als unbeliebte Außenseiterin und versucht ihre Situation bestmöglich zu ihren Gunsten zu verändern. Dabei legen ihr nicht nur die stolzen und eigensinnigen Dorfbewohner Steine in den Weg, auch Wynter macht ihr unbeabsichtigt das Leben schwer.
    Habe ich im ersten Band noch die Oberflächlichkeit der Geschichte bekrittelt, erfahren wir in „Wenn der Sommer stirbt“ viele Details über die politische Situation in Winterfels, über dessen Feindschaft mit Sommergrund und über die verzwickten Intrigen am Hof, aber auch das Familienleben und die Kindheit unserer beiden Protagonisten bekommen hier Platz! Ebenso wird das mysteriöse Eisherz, das in Wynters Brust schlummert ausführlich und gut erklärt.

    Im Laufe dieses Buches entwickelt sich die Geschichte weg vom pornösen Groschenroman hin zu wirklich guter Fantasy. Schonungslos müssen Menschen ihr Leben lassen und auch das Liebespaar muss kämpfen und einige Wunden wegstecken.

    Chamsin ist eine Frau ganz nach meinem Geschmack. Sie lässt sich noch nicht einmal vom Winterkönig einschüchtern und wächst an ihrer Aufgabe als Königin. Aber auch Wynter hat etwas an sich, dass mich trotz seiner Kälte an ihn bindet.
    Besonders gut hat mir Krystis Figur gefallen. Ein Junge, der in Chamsins Diensten steht und sie bestmöglich unterstützt. Ein Charakter der von kindlicher Unschuld und gnadenloser Ehrlichkeit geprägt ist. Liebenswürdig, ein wenig aufgedreht und durch und durch loyal. Meiner Meinung nach einer der größten Helden in dieser Geschichte!
    Abgesehen von Krysti, erfährt man aber auch mehr über anderen Nebencharaktere, die zusammengenommen ein rundes Bild aus den Taten und Handlungen in dieser doch sehr vielfältigen Geschichte entstehen lassen!

  • „Der Winter erwacht“ | Cheryl L. Wilson

    Titel im Original:  „The Winter King, Part 1“
    Autor:  Ceryl L. Wilson
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Anita Nirschl
    Verlag:  Bastei Lübbe
    Genre:  Fantasy | Jugendbuch
    Mistral-Reihe, Band 1
    Seitenzahl:  381
    ISBN:  978-3-404-20800-5

    Die Sommerprinzessin Chamsin kann nicht glauben, was ihr Vater von ihr verlangt: Sie soll Wynter Atrialan heiraten. Den Mann, der ihre geliebte Heimat mit einem grausamen Krieg überzog. Der das Reich durch seine Magie im ewigen Winter erstarren ließ. Und der jetzt als Tribut eine Sommerprinzessin fordert. Niemals! Lieber stirbt sie, als ihn zu heiraten. Sie ahnt nicht, dass ihr Vater sie tatsächlich vor diese Wahl stellen wird …

    Meine Meinung

    In „Der Winter erwacht“ verfolgen wir die Geschichte zweier Königreiche: Winterfels, dass nördlich in den eisigen Berge liegt und Sommergrund, das den heißen Süden einnimmt! Einst lebten beiden Königreiche in Eintracht nebeneinander und waren durch den regen Handel freundschaftlich miteinander verbündet.
    Ausgelöst durch die verräterische Tat des Sommerprinzen, überzieht Wynter Atrialan, der König von Winterfels, mit seiner tödlichen Armee das Land. Mit der göttlichen Macht des Eisherzes zwingt er Sommergrund in die Knie. Als Wiedergutmachung an der Ermordung seines Bruders fordert er die Hand einer der Sommerprinzessinen. Auch König Verdan soll erfahren, wie groß der Kummer ist, wenn einem das Liebste genommen wird. Doch noch ahnt er nichts von der vierter Tochter des Königs: Chamsin! Nach einigen Intrigen und Ränkespielen verlässt sie mit Wynter ihre Heimat und muss sich als ungeliebte Königin in einem unbekannten Land dem Kampf um Akzeptanz stellen, die noch dazu über ihr Leben oder ihren Tod entscheiden!

    Ceryl L. Wilson erschafft in dieser Buchreihe eine bildgewaltige Fantasywelt, die trotz der starken Kontraste auf mich harmonisch und einladend wirkt. Dieses wird natürlich auch durch den einfachen, aber sehr flüssigen und lebendigen Schreibstil unterstützt! Ihr solltet aber nicht den hohen Gehalt an erotischen Szenen in diesem Buch unterschätzen!
    Die Geschichte ist mitreißend geschrieben, bleibt im Großen und Ganzen aber eher oberflächlich. Ich hätte gerne mehr über die politischen Intrigen erfahren und auch über die Art und Weise, wie sich die beiden Völker in ihrer Lebensart unterscheiden. Diese Details werden nur kurz angeschnitten, die Geschichte fokussiert sich gezielt auf die Beziehung zwischen unseren beiden Protagonisten!

    Leider fand ich auch die häufigen Sexszenen an manchen Stellen etwas deplatziert. Der leicht ordinäre Stil und die fehlende Scham passen allerdings perfekt in das Gesamtbild, spielt die Geschichte doch zu einer mittelalterlichen Zeit, in der Ritter und Könige frei forderten, was sie wollten …

    Das Hauptaugenmerk bleibt also auf Chamsin und Wynter! … und die Beiden sind wirklich sehr gut ausgearbeitet! Der Grund für Chamsins Zurückhaltung gegenüber des Hofadels und ihre Angst vor der eigenen Wettergabe werden schon früh im Buch erklärt, was die starke und temperamentvolle Prinzessin etwas weicher wirken lässt. Dennoch umkreist sie immer wieder ein Hauch von Naivität!
    Auch Wynter durfte die Vorzüge seiner Wettergabe kennenlernen, wenn auch nicht in natürlicher Form. Sein Eisblick ist durch und durch tödlich, was ihn zum schrecklichsten Eroberer seiner Zeit macht. Durch Chamsin erinnert er sich, wie es ist zu lieben. Doch die verzwickte Geschichte der beiden Königreiche, lässt ihn auf vorsichtige Distanz gehen.

    Ein wirklich guter Start in eine neue Reihe, gerade für Leser die die Kombination aus Fantasy und dem klassischen Groschenroman zu schätzen wissen!