• „Harry Potter und der Stein der Weisen“ | Joanne K. Rowling

    Titel im Original: „Harry Potter and the Philosopher`s Stone“
    Autor: Joanne K. Rowling
    Aus dem Englischen übersetzt von Klaus Fritz
    Verlag: Carlsen
    Genre: Jugendbuch
    Harry Potter, Band 1
    Seitenzahl:  335
    ISBN: 978-3-551-55167-2

    Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem 11. Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist!

    Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.

    Meine Meinung

    Die kalte Jahreszeit hat begonnen und auch dieses Jahr stürze ich mich wieder auf meine Harry Potter-Bücher. Irgendwie ist es schon zur Tradition geworden, das ich im November mit den ersten Bänden beginne und die ganze Geschichte bis in den Januar mitnehme.

    Harry Potter ist ein ganz normaler Junge, zumindest glaubt er das!
    Nach dem Tod seiner Eltern wächst er bei seiner Tante Petunia und deren Familie auf, die ihm alles andere als gut gesinnt sind. Nach einer Reihe mysteriöser Ereignisse steht – genau an seinem 11. Geburtstag – der hünenhafte Hagrid vor seiner Tür und eröffnet ihm ein Zauberer zu sein. Er möchte Harry nach Hogwarts begleiten, einer Schule für Magie und Zauberei, wo er alles Wichtige für seine Zukunft lernen soll!
    So verfolgen wir den tapferen kleinen Jungen in seinem ersten Schuljahr, wo er seiner Vergangenheit auf die Spur kommt und zum ersten Mal in seinem Leben wahre Freunde, aber auch treue Feinde findet!

    Ich bin zwar nicht mit Harry Potter aufgewachsen, aber auch als Teenager und junge Erwachsene konnten mich die Abenteuer von Harry, Ron und Hermine begeistern. Ich bekomme noch heute vor lauter Vorfreude ein Kribbeln in der Magengegend, wenn er das erste Mal die Winkelgasse besucht und zittere mit ihm, wenn er sich der Entscheidung des sprechenden Hutes stellen muss.

    Joanne K. Rowling hat einen ganz einzigartigen Schreibstil. Die Bücher sind an ein jüngeres Publikum gerichtet, das möchte ich gar nicht bestreiten, ich finde ihre Schreibweise aber dennoch weder schlicht oder einfach. Nur wenige Fantasiegeschichten sind in meinen Augen mit so viel Herzblut, Kreativität und Vielfalt erzählt, wie die um Harry Potter. Es gibt zahlreiche Elemente in diesem Buch, die den Leser damals wie heute mit ihrer Komplexität und Genialität überzeugen. Große Worte, ich weiß, aber hier finde ich sie absolut gerechtfertigt!

    Ich kann diese Bücher nur jedem Jugendlichen und Junggebliebenen empfehlen, der eine tolle Geschichte über Zauberei, Magie und Freundschaft erfahren möchte!

  • „Die Spiegelstadt“ | Justin Cronin

    Titel im Original: „City of Mirrors“
    Autor: Justin Cronin
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Rainer Schmidt
    Verlag: Goldmann Verlag
    Genre: Postapokalypse
    Passage-Trilogie, Band 3
    Seitenzahl: 987
    ISBN: 978-3-442-31180-4

    Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht. Auf den Trümmern der Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit.
    Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wurt erfüllt ist. Er will die Menschheit endgültig auslöschen. Und seine Truppen stehen bereit!

    Meine Meinung

    Nachdem mich „Die Zwölf“ so mitgerissen hat und ich unbedingt wissen wollte, was aus Amy und ihren Gefährten wurde, musste ich ganz schnell weiterlesen. „Die Spiegelstadt“ macht als Finale der Trilogie alles richtig. Der Autor spielt hier noch einmal alle Trümpfe aus, die für mich schon „Der Übergang“ so einzigartig gemacht haben.

    Die Zwölf waren einst Schwerstkriminelle, die durch ein schiefgelaufenes Experiment zu unsterblichen Wesen und Todfeinden wurden. Nun, 20 Jahre nach dessen Vernichtung, trauen sich die Überlebenden endlich wieder aufzuatmen und beginnen ein neues Leben in Freiheit. Sie fassen neuen Mut und wollen die in Trümmern liegende Welt wieder aufbauen. Doch nur wenige ahnen, dass es noch nicht vorbei ist. In einer fernen, längst verlassenen Metropole hält sich Zero versteckt.

    Zum Einen wird die Geschichte von den Zwölf und den letzten Überlebenden in Amerika fortgesetzt. Zum Anderen erfahren wir wie die Geschichte 1000 Jahre nach dem Virus, in der die Menschen versuchen, dem tatsächlichen Ursprung und dem Verlauf der Pandemie auf die Spur zu kommen.
    Als dritten Strang haben wir aber auch die Lebensgeschichte von Dr. Tim Fanning, der als „Zero“ die treibende Kraft der Zwölf war.

    Auch „Die Spiegelstadt“ besticht wieder durch seine melancholische und nostalgische Grundstimmung, die großartige Interaktion der Charaktere und vollendet eine über tausend Jahre umspannende, epische Geschichte über die Liebe. Gerade in diesem Buch wird dem Leser sehr bewusst, dass der Autor selbst seine behutsam eingeführten Nebencharaktere nie ganz vergessen oder aus den Augen verloren hat.
    Auch der Schreibstil ist wieder beeindruckend. Zwischendurch wird Justin Cronin leicht poetisch, dann wieder sehr detailreich, dann wieder schnell, dramatisch und packend. Eine sehr gute Mischung.

    Die Passage-Trilogie ist eine Reihe für anspruchsvolle Leser, die lebende und atmende Geschichte erfahren wollen!

  • „Echo der Hoffnung“ | Diana Gabaldon

    Titel im Original:  „An Echo in the Bone“
    Autor: Diana Gabaldon
    Aus dem Englischen übersetzt von Barbara Schnell
    Verlag: Drömer Knaur
    Genre: Historischer Roman
    Outlander-Saga, Band 7
    Seitenzahl:  1.188
    ISBN:  978-3-426-52266-0

    In den amerikanischen Kolonien ist der Krieg ausgebrochen, doch Jamie Fraser und seine geliebte Frau Claire, Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, weigern sich, zu den Waffen zu greifen. Denn heißt es nicht, die Feder sei mächtiger als das Schwert?

    Jamie beschließt, die Rebellen mit Flugblättern zu unterstützen, aber seine Druckerpresse steht noch in Schottland. Und so nehmen Jamie und Claire Abschied von Fraser`s Ridge und treten eine lange gefährliche Schiffsreise über den Atlantik an

    Meine Meinung

    Mit „Echo der Hoffnung“ bin ich nun am aktuellen Stand der Reihe angelangt!
    Natürlich gibt es noch den Folgeband „Ein Schatten von Verrat und Liebe“ in der ersten deutschen Ausgabe, da ich aber doch schon sehr auf die Übersetzung von Barbara Schnell eingestellt bin, möchte ich bei diesem Buch wieder auf die Neuauflage im nächsten Jahr warten. Vielleicht ist dann auch der Erscheinungstermin des finalen Bandes, an dem Diana Gabaldon gerade noch schreibt, nicht mehr soooo weit entfernt! *klopf auf Holz*

    Wir schreiben das Jahr 1777. Die Chancen für den Sieg der Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten stehen schlecht. Nur Claire und ihr Mann Jamie Fraser wissen, wie er ausgehen wird. Jamies Herz schlägt für die Seite der Aufständischen, doch ist er sich sehr wohl bewusst, dass sein unehelicher Sohn William in der britischen Armee kämpft.

    Jamie weigert sich, Hand an seine Waffe zu legen, doch er will mit dem gedruckten Wort in die Revolution eingreifen. Dafür benötigt er seine Druckerpresse, die immer noch in Edinburgh steht. Während es in den Straßen der Kolonien schon nach Pulverdampf riecht, machen sich die Frasers für ihre Rückkehr in die schottischen Highlands bereit.
    Dort – im Jahre 1979 – scheint ihre Tochter Brianna in Sicherheit. Die Kinder haben sich gut in ihrem neuen Zuhause in Lallybroch eingelebt und auch die Ehe zwischen Roger und Brianna ist harmonisch und liebevoll. Doch mysteriöse Zwischenfälle drängen gefährliche Geheimnisse aus der Vergangenheit ihrer Eltern ins Licht der Gegenwart.

    Ich muss ehrlich gestehen, für mich fühlen sich die Charaktere schon gar nicht mehr wie Buchfiguren an. Ich begleite Jamie und Claire nun schon so lang, dass sie für mich wie Freunde sind, die mir bei einem gemütlichen Abendessen erzählen wie es ihnen in den letzten Wochen und Monaten ergangen ist. Diese Verbindung ist für mich etwas Besonderes. Mich konnte ihre persönliche Geschichte, ihre Ehe, ihre Gefühle zueinander immer noch berühren und sehr gut amüsieren.

    Auch die vielen anderen Figuren und ihre Schicksale sind herzerwärmend und spielen auch in „Echo der Hoffnung“ wieder eine große Rolle. Besonders Ian hat sich hier für mich sehr hervorgetan. Er war zwar immer schon ein toller Charakter, aber in diesem Buch wurde seine Geschichte noch einmal lebendiger und für den Leser verständlicher. Diana Gabaldon schafft es hervorragend die Unterschiede zwischen seiner schottischen und seiner indianischen Seite herauszuarbeiten.

    Wie immer eine tolle Geschichte mit viel geschichtlichem Hintergrund. Mit viel Herz und tollen Wendungen!

  • „Ein Hauch von Schnee und Asche“ | Diana Gabaldon

    Titel im Original:  „A Breath of Snow and Ashes“
    Autor: Diana Gabaldon
    Aus dem Englischen übersetzt von Barbara Schnell
    Verlag: Drömer Knaur
    Genre: Historischer Roman
    Outlander-Saga, Band 6
    Seitenzahl:  1.351
    ISBN:  978-3-426-51824-3

    North Carolina 1772. Jamie und Claire Fraser haben sich allen Widerständen zum Trotz auf Fraser`s Ridge eine neue Heimat aufgebaut. Doch es ist ein trügerisches Idyll, denn unter den Siedlern wird der Unmut über die britische Herrschaft immer größer. Nur dank Claires Warnungen vor dem drohenden Unabhängigkeitskrieg bemüht sich Jamie um Neutralität. Doch dann bittet ihn der Gouverneur von North Carolina, das Hinterland für die britische Krone zu einen.

    Wird Jamie erneut auf der Seite der Verlierer stehen? Und was hat es mit jenem Zeitungsartikel aus der Zukunft auf sich, der von Claires und Jamies Tod bei einer Feuersbrunst berichtet?

    Meine Meinung

    Ach ja, wer einmal mit den Büchern von Diana Gabaldon anfängt, kommt nicht mehr davon los!
    Der glatte Übergang zum vorhergehenden Band hat dafür gesorgt, dass ich wieder gut in die Geschichte gefunden habe.

    Josiah Martin, der Gouverneur der englischen Kolonie North Carolina, will die Bevölkerung einigen und Jamie Fraser soll ihm dabei helfen, die blutigen Auseinandersetzungen zwischen den mittellosen, aber nach Siedlungsmöglichkeiten suchenden Bewohnern des Hinterlandes und den reichen Plantagenbesitzern an der Küste zu beenden. Durch Claire und Briannas Wissen, was die Zukunft begrifft, ist Jamie bewusst, dass sich die Amerikaner gegen die britischen Kolonialherren erheben und die Königstreuen in einem blutigen Krieg – dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg – besiegen werden.
    Schon vor der Schlacht bei Culloden im April 1746 hatte Jamie versucht, eine militärische Auseinandersetzung zu verhindern und war dabei kläglich gescheitert. Soll sich das jetzt wiederholen?
    In der angespannten Lage drohen die Fraser`s und deren Familie zwischen die Fronten zu geraten!

    Schon zu Beginn der Geschichte wirft uns Diana Gabaldon in einen schrecklichen Szenerie, die mich gleich mal mit angehaltenem Atem durch die ersten 100 Seiten rasen ließ … und ich musste stellenweise Szenen doppelt und dreifach lesen, weil ich dachte, mein Herz bleibt stehen.
    Eine Bande gesetzloser überfallen die Siedlung um Jamies wertvollen Whisky zu stehlen. Zu ihrem Pech sind ausgerechnet Claire und Marsali beim Malzschuppen. Während Marsali niedergeschlagen wird nehmen sie Claire gefangen damit sie ihnen das Whiskyversteck zeigen kann. Die Befreiung Claires nimmt einige Tage in Anspruch, in denen sie den rohen Männern schutzlos ausgesetzt ist und endet mit einem Massaker an der Bande durch Jamie und seine Männer.

    Diana Gabaldon lässt uns auch in diesem Band wieder am Leben, Lieben, Streben und Handeln der Fraser`s und ihrer Pächter teilhaben. Natürlich finden wir auch in diesem Buch wieder die gewohnt wechselnde Erzählsicht vor, da die Familienbande aber wieder von etlichen Seiten durchgerüttelt wird, bekommen wir den Hauptteil der Geschichte aus Claires Sicht erzählt.
    Es gibt Stellen zum Lachen, aber auch zum Weinen, absolute Überraschungsmomente und viele Erklärungen zu Geheimnissen aus den vorangegangenen Büchern.

  • „Die Zwölf“ | Justin Cronin

    Titel im Original: „The Twelve“
    Autor: Justin Cronin
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Rainer Schmidt
    Verlag: Goldmann Verlag
    Genre: Postapokalypse
    Passage-Trilogie, Band 2
    Seitenzahl: 822
    ISBN: 978-3-442-31179-8

    Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann werden sie für ein geheimes Experiment auserwählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die Einzig, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und ihre Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden

    Meine Meinung

    Auch beim wiederholten Leser konnte mich Justin Cronin mit „Der Übergang“ wieder total mitreißen und ich musste sofort den zweiten Teil zur Hand nehmen. Wer aber bei „Die Zwölf“ ein Buch erwartet, dass die Geschichte einfach nahtlos weiterführt, wird sich hier wirklich wundern. Dieses Buch hebt die Trilogie nochmal auf ein neues Level!

    Anstatt unseren Protagonisten auf ihrer Jagt auf die zwölf Urväter der Epidemie zu folgen, springt die Geschichte zu Beginn für eine sehr lange Zeit wieder an den Anfang zurück und erklärt dem Leser, was zwischen dem Ausbruch der Infektion und den ersten 100 Jahren geschehen ist. Was macht eine Bevölkerung, in der plötzlich alle Maßstäbe von Richtig und Falsch zusammenbrechen? Und warum konnten einige Wenige überleben?
    Erst in der zweiten Hälfte des Romans befinden wir uns 5 Jahre nach den Hauptgeschehnissen des ersten Bandes und erfahren, wie die Geschichte unserer Protagonisten weitergeht. Die Stränge fügen sich zu einer klaren Linie zusammen. Viele schreckliche Details die im ersten Band noch übersprungen wurde und für den Leser unklar blieben, werden hier aufgelöst und man muss sich der konkreten Vernichtung und dem Wahnsinn der Menschheit stellen.

    Justin Cronin schafft es in seiner bewährten Art immer wieder eine grandiose Spannung aufzubauen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und durch die tolle Charakterzeichnung merken wir schnell eine Weiterentwicklung unserer Protagonisten, die zwar nicht immer positiv ist, aber sehr ans Herz geht.
    Schon der Prolog, in dem ein weit in der Zukunft spielendes Werk biblischen Charakters zitiert wird, macht durch seine Anspielungen neugierig auf das, was uns in diesem Buch erwartet und gibt im Endeffekt auch Hoffnung auf ein heilbringendes Ende der Trilogie.

    Auch in die „Die Zwölf“ wird die Gewalt nicht immer direkt ausgesprochen, aber sie kommt greifbar näher. Alles, das uns bisher noch im Hinterkopf herumgegeistert ist, aber von Justin Cronin nicht konkret formuliert wurde, erscheint uns nun schon direkter vor Augen. Schon alleine deshalb ist dieses Buch eine ganze Stufe stärker und eindrücklicher.
    Eine Botschaft geht ganz klar vorraus: Die Bestien sind nicht nur Diejenigen, die sich in Virals verwandeln. Menschen müssen auch in lebensbedrohlichen Situationen nicht unweigerlich auf der gleichen Seite stehen.

    Ich konnte sehr oft Ähnlichkeiten aus Systemen des 2. Weltkrieges finden, die mir ein beklemmendes Gefühl in der Brust beschert haben.

    Einige Protagonisten entwickeln sich in Richtungen, die lange Zeit völlig unvorhersehbar im Raum mitschwingen und den Leser total schockiert zurücklassen.