• „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ | Joel Dicker

    Titel im Original: „La Disparation de Stephanie Mailer“
    Autor: Joel Dicker
    Aus dem Französischen übersetzt
    von Amelie Thoma & Michaela Meßner
    Verlag: Piper Verlag
    Genre: Roman
    Seitenzahl:  666
    ISBN: 978-3-492-05939-8

    Vier Menschen, an einem schönen Sommerabend brutal ermordet.
    Zwanzig Jahre später: Die junge Journalistin Stephanie Mailer stellt zu viele Fragen und verschwindet. Was ist ihr zugestoßen? Und was hat sie herausgefunden?

    Meine Meinung

    Für mich hat Joel Dicker mit seinem Debütroman „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ eine absolute Steilvorlag im Bereich der Spannungsliteratur hingelegt und auch sein zweiter Roman „Die Geschichte der Baltimores“ ging mir sehr zu Herzen. Mit „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ ist nun auch sein neues Buch auf dem Markt: Ein großartiges Werk für Freunde guter Kriminalliteratur!

    Wir schrieben das Jahr 2014. In dem beschaulichen Städtchen Orphea, direkt vor den Toren von New York, soll der State Police Detective Jesse Rosenberg in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet werden. Man nennt ihn auch den „Hundertprozentigen“, da er im Laufe seiner Karriere alle Fälle aufklären konnte!
    Während dieser Feier spricht ihn die junge Journalistin Stephanie Mailer an, die angeblich ausschlagende Indizien gefunden hat, die beweisen, dass Jesse und sein damaliger Partner bei einem Vierfachmord zwanzig Jahre zuvor den falschen Täter überführt haben. Während 1994 gefühlt ganz Orphea der Eröffnung des ersten Theaterfestivals der Stadt beiwohnen, werden einige Straßen weiter der Bürgermeister, seine Frau und sein Sohn brutal erschossen. Auch eine zufällt vorbeilaufende Joggerin fiel dem Täter zum Opfer.
    Doch dann ist Stephanie Mailer plötzlich verschwunden …

    Joel Dicker geht gern verschwenderisch und ausladend mit Worten um. Er erzählt nicht kurz und knackig, sondern detailliert und atmosphärisch. Und doch ist hier kein Wort zu viel!

    Das Buch bedient sich ganz klar der Erzähltechnik des Cold Case: Wir springen immer wieder von der Gegenwart 2014 zurück ins Jahr 1994. So reiht sich ein Puzzlestein an den Andere, und die damaligen Geschehnisse und die Verflechtungen, setzen sich allmählich zusammen.
    Bei all den Verwirrungen tappt man als Leser lange im Dunkeln, geht zusammen mit den Ermittlern Irrwege, die zunächst plausibel wirken und doch mit der Wahrheit recht wenig zu tun haben. Man verstrickt sich in einem Netz aus Intrigen und menschlichen Abgründen, die wirklich nicht leicht zu durchschauen sind. Zudem baut der Autor immer wieder kleine Cliffhanger ein, die dringend zum Weiterlesen animieren.

    Die Protagonisten, die uns Joel Dicker hier präsentiert, decken eine enorme Bandbreite der Persönlichkeiten ab. Von wirklich glaubwürdigen bis hin zu völlig überbelichteten und mit Klischees nur so überzogen Figuren bekommen wir hier viele Schattierungen aufgezeigt. Da er über diese Personen aber auch eine gute Portion Humor ins Buch mitbringt, fand ich diesen Faktor wirklich gut!

    Ein spannender und komplexer Kriminal- und Gesellschaftsroman.
    Für meine Verhältnisse hätte das Buch  gerne noch etwas länger sein können …

  • „Vom Ende eines langen Sommers“ | Beate Teresa Hanika

    Rezensionsexemplar
    Vielen Dank an den Verlag!

    Autor:  Beate Teresa Hanika
    Verlag:  btb Verlag
    Genre:  Roman
    Seitenzahl:  317
    ISBN:  978-3-442-75707-7

    Marielle lebt als Bildhauerin in Amsterdam. An einer der ersten warmen Frühlingstage kehrt die 40jährige mit einem riesigen Strauß roter und blassrosa Tulpen vom Bloemenmarkt zurück und findet vor ihrer Wohnungstür ein Paket. Altmodisch verschnürt und geheimnisvoll. Der Inhalt: Tagebücher ihrer vor kurzem verstorbenen Mutter Franke. Ein Leben lang fühlte Marielle sich von ihr unverstanden. Immer war ihr diese stolze, kühne Frau fremd geblieben. Nun beginnt sie zu lesen. Von jenem langen Sommer 1944, den Franka auf einem Landgut in der Toskana verbracht hatte …

    Meine Meinung

    Als Marielle von einem morgendlichen Spaziergang über den Markt nach Hause kommt, findet sie ein Paket vor ihrer Wohnungstür. Darin befinden sich die Tagebücher ihrer Mutter! Während sie die Notizen liest, reist sie mit der 17-jährigen Franka in die Toskana, zurück in den Sommer 1944 … und erinnert sie sich gleichzeitig an den letzten Sommer mit ihrer Mutter an eben diesem Ort. Sie erinnert sich an die Distanz und die Kälte, die ihr diese Frau entgegen brachte. Und während sie liest, erfährt sie auch die Gründe für dieses Verhalten …

    Mit „Vom Ende eines langen Sommers“ hat Beate Teresa Hanika ein eindrucksvolles und für mich sehr berührendes Buch geschrieben, dass trotz der schweren Thematik und den ernsten Themen mit einer leichten und mitreißenden Erzählstimme besticht! Schon nach den ersten Worten wird klar, dass es sich hier um einen ganz besonderen Roman handeln würde. Es waren die kleinen, leisen Zwischentöne, die mich sofort gefangen nahmen …
    Wir verfolgen die steinige Beziehung zwischen Mutter und Tochter und erfahren, wie Erlebnisse aus der Vergangenheit die Zukunft eines jeden Menschen beeinflussen. Sicherlich kein neues Thema und auch keine neue Art der Darstellung, aber von der Autorin sehr gut umgesetzt. Ich kam unheimlich schnell durch die Seiten und der Spannungsbogen war für mich oft zum Zerreißen gespannt!

    Während des Lesens wechseln wir immer wieder zischen drei Zeitebenen, die in gleichmäßiger Reihenfolge wieder kehren. Die Perspektiven sind ausgewogen, die Kapitel kurz gehalten und der Schreibstil sehr flüssig.
    Beate Teresa Hanika hat ihre Protagonisten wunderbar zum Leben erweckt und glaubwürdig charakterisiert. Man konnte deren Entwicklungen sehr gut und einfach nachvollziehen und oft scheint es, als weisen die Geschehnisse der beiden Frauen Parallelen auf. Obwohl Franka eine sehr kontrollierte und kantige Persönlichkeit ist, berührt einen ihr Schicksal dennoch. Man erfährt, was sie zu dieser unnahbaren und verschlossenen Person werden ließ und warum sie Marielle immer aus ihrem Herzen fernhielt. Dabei spielt der zweite Weltkrieg eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und natürlich hatte dieses Verhalten auch starke Folgen für die junge Marielle!

    Auch bildlich ist das Buch gewaltig: Man bekommt hier wunderschöne Landschaften näher gebracht, der Geruch des Oregano steigt einem in die Nase und man hört förmlich die Bandung des Meeres gegen die Felsen schlagen. Ich wollte mehr als einmal beim Lesen durch die Olivengärten spazieren. Die Toskana baut eine ganz eigene Atmosphäre auf!

    Das Buch regt nicht nur zum Nachdenken über die letzten Male an, sondern auch über die Beziehungen die man vielleicht ein bisschen mehr pflegen sollte …
    Ich kann es absolut empfehlen!

  • „Die schwarze Frau“ | Simone St. James

    Rezensionsexemplar
    Vielen Dank an den Verlag!

    Titel im Original:  „The broken Girls“
    Autor:  Simone St. James
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Anne Fröhlich
    Verlag:  Goldman Verlag
    Genre:  Horror
    Seitenzahl:  443
    ISBN:  978-3-442-48822-3

    Vermont 1950. In dem abgeschiedenen Mädcheninternat  Idlewild Hall erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der „schwarzen Mary“. Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken sehr real.

    2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren und rührt dabei an einem dunklen Geheimnis.

    Meine Meinung

    Die kanadische Autorin Simone St. James erzählt uns in ihrem Buch „Die schwarze Frau“ die Geschichte von vier jungen Mädchen, die das obskure Internat „Idlewild Hall“ besuchen. In dem es definitiv nicht mit rechten Dingen zugeht!

    Die Journalistin Fiona Sheridan kommt nicht über den Tod ihrer geliebten Schwester hinweg. Immer wieder zieht es sie zum Fundort der Leiche – einem verfallenen Mädcheninternat – zurück. Viele Legenden kursieren um das düstere Gebäude und auch Fiona bleibt nicht von der Erscheinung einer schwarzgekleideten verschleierten Frau verschont.
    Während die alten Gemäuer von einer geheimnisvollen Investorin saniert werden, finden Arbeiter eine weitere Leiche:  die einer jungen Französin, die 1947 als Kriegsflüchtling nach Amerika ausreisen konnte. Genau dieser Fall lässt Fiona weiter über die Geschichte des Internats nachforschen, bis sie düsteren Geheimnissen auf die Spur kommt … und auch die Hintergründe zum Tod ihrer eigenen Schwester rücken näher!

    Simone St. James hat einen tollen flüssigen und für mich absolut fesselndem Schreibstil. Die Geschichte konnte mich mit ihrer düsteren Atmosphäre und dem subtilen Horror von der ersten Seite weg einfangen. Sie bringt die Emotionen der Charaktere glaubhaft zum Ausdruck und ich konnte hier immer wieder miträtseln, mitfiebern und mich auch sehr oft gruseln. Stück für Stück werden Geheimnisse aufgedeckt und man bekommt als Leser sehr viel Spielraum, sich eigene Gedanken über die Vergangenheit der Mädchen zu machen.

    Der Roman transportiert unglaublich viel nostalgische Melancholie. Die Geschichte führt uns immer wieder zurück in die 50er Jahre, als es in der Gesellschaft noch Gang und Gebe war, sich von „unliebsamen“ Familienmitgliedern zu befreien. Allein um den guten Ruf der Familie zu wahren! Dabei ist es gar nicht wichtig, was sie „verbrochen“ haben, es reicht schon, wenn sie für die Öffentlichkeit zu weit in die Aufmerksamkeit rücken …

    Erst Nach und Nach enthüllt „Idlewild Hall“ sein Geheimnis! Das Zusammenspiel der Charaktere und das Ende, das letztendlich Alle miteinander vereint ist großartig! Die Protagonisten verraten dem Leser nie so viel, dass man sofort auf die Lösung schließen kann …

  • „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ | Joel Dicker

    Titel im Original: „La Vérité sur l`Affaire Harry Quebert“
    Autor: Joel Dicker
    Aus dem Französischen übersetzt von Carina von Enzenberg
    Verlag: Piper Verlag
    Genre: Roman
    Seitenzahl: 725
    ISBN:  978-3-492-05600-7

    Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA:  33 Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der berühmte, zurückgezogen lebende Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Mordverdacht.

    Meine Meinung

    „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ ist seit Erscheinen des Romans eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Da im April nächsten Jahres das drittes Buch von Joel Dicker erscheint, das ich schon sehnsüchtigst erwarte, möchte ich euch in den nächsten Wochen seine beiden Vorgänger vorstellen!
    Beginnen wir erst mal mit seinem Debüt …

    Harry Quebert ist ein bekannter Schriftsteller und Professor für Literatur an der Universität in Burrow. Dort lernt ihn auch unser Protagonist kennen, der sehr schnell eine freundschaftliche Beziehung zu seinem Professor aufbaut und nicht nur das Boxen, sondern auch das Schreiben von ihm lernt. Und mittlerweile hat auch Marcus seinen ersten Bestseller geschrieben!
    Zu Beginn des Buches lernen wir Marcus Goldmann mitten in einer Schaffenskrise kennen. Er besinnt sich auf seinen alten Professor, der sich in die Kleinstadt Aurora an der Ostküste zurückgezogen hat und dort ein ruhiges Leben führt. Ausgerechnet als Marcus dort ankommt, findet man in Harrys Garten die Leiche eines seit 30 Jahren verschwundenen Mädchens, die das handgeschriebene Manuskript des Erfolgsromans Harry Queberts mit ins Grab genommen hat. Wie sich herausstellt, hatte Harry, der mehr als doppelt so alt war, wie die damals 15-jährige Nola, ein Verhältnis mit ihr gehabt. Schnell wird er als vermeintlicher Mörder verhaftet, doch Marcus versucht herauszufinden wer wirklich hinter der Tat steckt, denn er ist von Harry`s Unschuld überzeugt!

    Joel Dicker hat einen sehr bildlichen und detaillierten Schreibstil, mit klaren und starken Formulierungen, aber dennoch mitreißend und spannend. Auch hat er für meinen Geschmack das richtige Gespür für Situationskomik.
    Anders als es der Klappentext vermuten lässt, ist dieses Buch kein Kriminalroman, sondern mehr eine Charakterstudie bzw. die Geschichte über die Leben zweier Menschen.

    Ich fand die Darstellung der Bewohner des kleinen Küstenortes Aurora wirklich sehr gelungen. Das teilweise etwas prüde Kleinstadtidyll, in dem jeder ein kleines Stück des Ruhms, den Harry sich als Schriftsteller erarbeitet hat, abbekommen möchte. Sei es, dass man den Tisch kennzeichnet an dem er seinen Erfolgsroman geschrieben hat oder auch den Versuch seine Tochter mit ihm zu verheiraten. Als die Fassade blättert, wenden sich auch die Bewohner Auroras gegen ihn, denn mit einem Kriminellen will sich in dem „hochanständigen“ Ort keiner abgeben.

    Die Aufklärung des Falls was für mich eine recht nervenaufreibende Sache. Immer wenn ich gedachte habe, die Lösung zu kennen, wurde ich sehr schnell wieder auf den Boden der Realität zurück geholt. Ich hatte bis zum Schluss nicht den Hauch einer Ahnung, wie das Ganze zusammenhängt, was natürlich die Spannung bei mir hoch hielt.

  • „Rendezvous im Café de Flore“ | Caroline Bernard

    Autor: Caroline Bernard
    Verlag: Aufbau Verlag
    Genre: Zeitgeschichtlicher Roman
    Seitenzahl:  424
    ISBN: 978-3-7466-3271-1

    Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohéme-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung …

    Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d`Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird.

    Meine Meinung

    Nachdem ich im Juni „Die Muse von Wien“ gelesen habe, wollte ich nun auch das Erstlingswerk von Caroline Bernard „Rendezvous im Café de Flore“ entdecken. Es handelt sich hier um eine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Eine Erzählform, die ich zwar nur sehr selten lese, die mir hier aber sehr gut gefallen hat.

    Lili Marlène Roussel wird von ihrem Mann zum 15. Hochzeitstag mit einer Reise nach Paris überrascht. Sie liebt diese Stadt, seit sie während ihres Studiums dort die schöne Zeit ihres Lebens verbracht hat. Doch ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag kommt es zu einem Streit und Marlène geht allein ins Museum. Plötzlich steht sie vor dem Gemälde „Nach dem Ball“ des Malers David Marlowe Scott und ist geschockt:  Die junge Frau auf dem Bild könnte sie selbst sein!
    Der Gedanke lässt sie nicht mehr los und sie beginnt näheres über das Model in Erfahrung zu bringen. In dem Auktionator Etienne Viardot findet sie nicht nur starke Unterstützung, er gibt ihr auch die Schmetterlinge zurück, die sie schon so lange in ihrer Ehe vermisst.
    Im Geburtenregister entdecken sie einen Namen:  Vianne Renard. Wer ist diese Frau? Und gibt es eine Verbindung zu Marlène?

    Wie bereits erwähnt spielt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Einerseits in der Zeit von 1926 bis 1945, andererseits in der Jetzt-Zeit und erzählt uns die Geschichten von zwei sehr starken Frauen.
    Sowohl die mutige Vianne, als auch Marlène schließt man als Leser rasch ins Herz. Die Handlungen und Entscheidungen der Protagonistinnen sind nachvollziehbar erklärt und stimmig, wobei die Erzählung um Vianne  den Schwerpunkt der Geschichte bildet.

    „Rendezvous im Café de Flore“ gibt einen guten Einblick in das vergangene Paris der Künstler und auch der Frauen, die ihren Platz im männerdominierten Bereich der Forschung, wie in Vianns Fall der Botanik, suchen. Aber auch das Leben in Frankreich während des Regimes der Nationalsozialisten und das Eingreifen der Resistance nehmen hier einen großen Platz ein.

    Schon in ihrem Erstlingswerk lässt Caroline Bernard ihr schriftstellerisches Können erkennen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und mitreißend. Die Umgebung wird so detailliert beschreiben, dass der Leser fast blind durch die Gassen und Boulevards streifen könnte.
    Dennoch kann man eine deutliche Steigerung zwischen ihren beiden Büchern erkennen. Die Geschichte hat noch nicht die nötige Tiefe und gerade bei den Dialogen zwischen Lili Marlène und ihrem Mann fehlt es noch etwas an Raffinesse.

    „Rendezvous im Café de Flore“ bringt euch den Zauber von Paris in eure Herzen!