• „Die Engelsmühle“ | Andreas Gruber

    Autor:  Andreas Gruber
    Verlag:  Goldmann Verlag
    Genre:  Thriller
    2. Fall für Privatermittler Peter Hogart
    Seitenzahl:  356
    ISBN:  978-3-442-480123-1

    In einer Villa am Stadtrand von Wien wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte er noch ein Video verstecken. Auf der Suche danach zieht der Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Doch Privatdetektiv Peter Hogart findet den Film vor ihm. Allerdings gibt die neunminütige Schwarzweißsequenz Hogart nur noch mehr Rätsel auf. Der entscheidende Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt zu liegen …

    Meine Meinung

    Ein Schwarz-Weiß-Film. Ein Versicherungsdetektiv. Zwei Schwestern und ein dreifacher Mord!
    Peter Hogart ermittelt auch in seinem zweiten Fall wieder für die Versicherungsagentur „Medeen & Lloyd“ und soll für diese, nach dem Brand in einem Krankenhaus, die Frage nach der aktiven Brandstiftung klären. Auf diese Recherchen kann er sich aber absolut nicht konzentrieren, bittet ihn doch sein Bruder noch am selben Tag um einen Gefallen. Auf dessen Anrufbeantworter befindet sich die Nachricht seines ehemaligen Dozenten, der ihn bittet, in seinem Haus nach einer Videokassette zu suchen, die er für Kurt versteckt hat. Als Peter mit seinem Bruder bei der Villa des Arztes eintreffen, müssen sie feststellen, dass Dr. Abel Ostrovsky bereits in der Nacht brutal gefoltert und ermordet wurde …
    Im Laufe der Ermittlungsarbeit trifft Peter Hogart auf die Zwillinge Linda und Madeleine Bohmann. Die Eine ist Dozentin an der Universität und sitzt im Rollstuhl. Die Andere ist Künstlerin und malt düstere, hintergründige Bilder. Zwei Frauen, die zum Schicksal für Peter Hogart werden könnten …

    Peter setzt in seinem zweiten Fall alles aufs Spiel, um seinem Bruder Kurt zu helfen und am Ende stellt sich ihm die Frage, was der Brand in einem Krankenhaus und eine exzentrische Künstlerin mit den Morden an drei Ärzten gemeinsam haben? Die Lösung liegt in der Engelsmühle!

    Auch wenn man beim Lesen des Buches schon zu Beginn der Ermittlungen recht schnell ahnt, wer hinter den Morden steckt, hat dies für mich dem Spannungsbogen und der mitreißenden Geschichte absolut keinen Abbruch getan. Eher im Gegenteil. Bei jeder neuen Szene wollte ich mehr über den Hintergrund der Person und ihrer Geschichte wissen. Der tolle lebendige Schreibstil hat dies natürlich unterstützt und auch die gut eingesetzten Wendungen haben mich das Buch in kürzester Zeit beenden lassen. Wie immer bei Andreas Gruber!

    Peter Hogart war mir ja schon im ersten Teil sehr sympathisch. In „Die Engelsmühle“ bekommen wir nun mehr Einblicke zu seiner 17-jährigen Nichte Tatjana. Beide haben ein großartiges, fast freundschaftliches Verhältnis und bilden ein gutes Team. Die Harmonie stimmt und für mich sind sie absolut authentisch und ungekünstelt.

    Andreas Gruber führt uns in diesem Buch auf einen sehr lehrreichen Spaziergang durch die Psyche eines Menschen mit pathologisch eifersüchtigem Verhalten. Gleichzeitig bekommen wir aber auch tolle Einblicke in das alte Wien, mit seinem Narrenturm und der medizinischen Entwicklung. Er verknüpft geschickt wahre Begebenheiten mit einer fiktiven Geschichte und spinnt daraus einen spannenden und actionreichen Thriller.

    Wie immer versteht es Andreas Gruber uns bestens abzuholen!

  • „Die schwarze Dame“ | Andreas Gruber

    Autor:  Andreas Gruber
    Verlag:  Goldmann Verlag
    Genre:  Thriller
    1. Fall für Privatermittler Peter Hogart
    Seitenzahl:  362
    ISBN:  978-3-442-48026-5

    Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss.

    Meine Meinung

    Prag, die wunderschöne Stadt an der Moldau, mit ihren bunten Barockgebäuden, der Karlsbrücke mit den kunstvollen Heiligenfiguren und den verwinkelten Gassen mit alteingesessenen Wirtshäusern und Handwerksbetrieben. Und auf den Straßen dominiert das alte grobe Kopfsteinpflaster!
    Andreas Gruber hat in „Die schwarze Dame“ den Flair der Stadt wirklich wunderbar einfangen. Mit viel Wortwitz und einer spannenden Handlung ist es ihn gelungen, einen Thriller zu schreiben, der es in sich hat.

    Der Wiener Detektiv Peter Hogart bekommt den Auftrag nach Prag zu fliegen, wo er nicht nur den Brand in der Nationalgalerie untersuchen soll, sondern auch nach 12 überaus wertvollen Gemälden des Künstlers Oktavian recherchieren soll, die angeblich mit verbrannt sind. Eine Mitarbeiterin der Versicherungsgesellschafft soll bereits herausgefunden haben, dass es sich bei den zerstörten Bildern um Fälschungen gehandelt hat. Aber wo sind die Originale? Und warum kam die Mitarbeiterin nicht mehr nach Österreich zurück? Wer steckt hinter ihrem Verschwinden?
    Bei seinen Recherchen stößt Peter Hogart auf Ivona. Ihres Zeichens ebenfalls Detektivin, die den Mord an einer jungen Frau aufklären soll, deren Körper ohne Kopf und Hände gefunden wurde. Und es gibt noch sieben weitere solcher Leichen! Die Beiden stoßen bei ihren Fällen auf interessante Parallele …

    Wer schon die Todesreihe von Andreas Gruber mochte, wird auch von Peter Hogart nicht enttäuscht sein. Bei „Die schwarze Dame“ handelt es sich um den ersten Band einer neuen Reihe, rund um den Versicherungsdetektiv. Er ist zwar kein so auffälliger Charakter wie Maarten S. Sneijder, aber durchaus ein Ermittler mit Ecken und Kanten, der mich von sich und seinen Fähigkeiten absolut überzeugen konnten.

    Der Thriller ist fesselnd geschrieben, in einem mitreißenden Erzählton und auch in dieser Reihe erkennt man wieder sofort den so vertrauten Schreibstil des Autoren wieder. Die Szenen werden sehr ausführlich und bildlich geschildert und oft hatte ich mit Peter Hogart richtig Mitleid. Der Arme muss wirklich so einiges einstecken!

    Dieser Fall ist äußerst spannend und komplex, aber ohne zu überfordern. Während wir das perfide Spiel verfolgen, wird dem Leser die Prager Geschichte ebenso nahe gebracht, wie das Thema der psychischen Störungen. Von Seite zu Seite wird man immer mehr in den Sog des Buches gezogen!
    Der Fall um die gefälschten Gemälde gerät sehr schnell in den Hintergrund und das Hauptaugenmerk fällt auf die grausam verstümmelten Leichen, die in ganz Prag auf schwarzen und weißen Laken aufgefunden werden.

    Andreas Gruber inszeniert ein Katz-und-Maus-Spiel mit vielen tollen und überraschenden Wendungen und wie immer habe ich mit recherchiert und Fakten kombiniert … und lag natürlich wieder total falsch!

  • „Der Kastanienmann“ | Søren Sveistrup

    Rezensionsexemplar
    Vielen Dank an den Verlag!

    Titel im Original:  „Kastanjemanden“
    Autor:  Søren Sveistrup
    Aus dem Dänischen übersetzt von Susanne Dahmann
    Verlag:  Goldmann Verlag
    Genre:  Thriller
    Seitenzahl:  603
    ISBN:  978-3-442-31522-2

    Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen:  Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trät den Fingerabdruck eines Mädchen, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …

    Meine Meinung

    Kommissarin Naia Thulin und ihr unfreiwilliger Kollege Mark Hess bekommen es mit einem äußerst grausamen Verbrechen zu tun. In Kopenhagen wird die entstellte Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Spuren beschränken sich zunächst auf ein gebasteltes Kastanienmännchen, welches am Tatort gefunden und die Fingerabdrücke eines Mädchens trägt, dass vor einem Jahr einem grausamen Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Und schon bald wird eine zweite Frauenleiche gefunden!

    Wir lernen hier zwei wirklich interessante Ermittler kennen, die doch einige Zeit brauchen, um sich aneinander zu gewöhnen. Die Herangehensweisen von Thulin und Hess sind grundverschieden und jeder kocht sein eigenes Süppchen, nicht immer zur Zufriedenheit ihres Vorgesetzten. Sehr eigenwillig und in ihre Muster festgefahren! In den entscheidenden Situationen ziehen sie dann aber doch an einem Strang!

    Mit „Der Kastanienmann“ ist Søren Sveistrup ein überragender Thriller gelungen. Anders als man es bei skandinavischer Spannungsliteratur gewöhnt ist, geht die Geschichte von der ersten Seite weg in die Vollen. Ich habe wieder mit einem etwas ruhigeren, detaillierten Schreibstil gerechnet, aber der Autor schreibt lebend, flüssig und mitreißend, erzählt eine spannende Story und wartet mit einigen unvorhergesehenen Wendungen auf. Detailliert ist das Buch aber trotzdem, wobei ich es auf keiner Seite schwerfällig fand.
    Zu Beginn wird der Spannungsbogen gekonnt durch einen länger zurückliegenden Fall aufgebaut und mit der oft sehr dramatischen Ermittlungsarbeit auf einem äußerst hohen Niveau gehalten.

    Die gewaltsamen Szenen sind sicher nichts für zartbesaitete und gehen stellenweise schon sehr ins Detail, blieben für mich aber doch in einem passenden Umfang, so dass das Ganze nicht reißerisch auf mich wirkte.

    Natürlich bekommen wir als Leser im Verlauf der Geschichte auch immer wieder die Gelegenheit, eigene Überlegungen bezüglich des Täters und den rätselhaften Hintergründen anzustellen.

    Auch das Finale konnte mich absolut von sich überzeugen. Selten habe ich eine so detailreiche Auflösung in einem Thriller gelesen, die trotzallem Spannend blieb und mich fesselte!

    Mit seinem Erstlingswerk „Der Kastanienmann“ ist Søren Sveistrup, der bisher schon einige Drehbücher zu bekannten Fernsehserien geschrieben hat, also ein wirklich großer Wurf gelungen.

  • „Herzgrab“ | Andreas Gruber

    Autor:  Andreas Gruber
    Verlag:  Goldmann Verlag
    Genre:  Thriller
    Seitenzahl:  540
    ISBN:  978-3-442-48017-3

    Eine Frau reist zum Begräbnis ihrer Brüder in die Toskana – und verschwindet spurlos. Ein berühmter Maler wird vermisst – und sein dubioser Abschiedsbrief legt eine falsche Fährte. Eine Privatdetektivin und ein Kommissar erkennen, dass die Fälle auf äußerst perfide und blutige Weise zusammenhängen – uns sie ihnen auch gemeinsam kaum gewachsen sind …

    Meine Meinung

    „Herzgrab“ ist im Jahre 2013 im Goldmann Verlag erschienen und bis dato der einzige alleinstehende Thriller aus der Feder der österreichischen Bestsellerautoren Andreas Gruber.

    Auf der italienischen Familie De Vecchio scheint ein Fluch zu liegen. Das Wiener BKA schickt Peter Gerink und seinen Kollegen Dino Scatozza nach Italien, um nach der in Wien lebenden Teresa De Vecchio zu suchen, die bei der Trauerfeier ihrer beiden Brüder kürzlich spurlos verschwand. Währenddessen beauftragt Teresas Nichte Monica die Privatdetektivin Elena Gerink, Peters Frau, mit der Suche nach ihrem seit einem Jahr verschwundenen Vater, den berühmten Maler Salvatore De Vecchio. Schon bald müssen Peter und Elena feststellen, dass ihre Fälle miteinander in Zusammenhang stehen und sie einem gefährlichen Gegner auf der Spur sind!

    Von Andreas Gruber bin ich ja bisher nur gute Unterhaltung gewohnt, dennoch bin ich was seine Bücher angeht eine richtige Memme! Ich habe zwar alle Thriller in meinem Regal stehen, bis jetzt konnte ich mich aber nie dazu durchringen, eine andere Reihe als die von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemec zu lesen. Nicht weil die Geschichten mir nicht gefallen, ganz im Gegenteil gehört der Autor zu meinen ganz großen Favoriten, aber ich wollte Sabine und Maarten einfach nicht in den Rücken fallen …
    Auch in „Herzgrab“ wird uns ein spannender, undurchschaubarer Thriller mit sympathischen Ermittlern, imposanten Gefahrensituationen und viel gutem Humor geliefert. Der Fall ist komplex, die Ermittler unkonventionell und der Täter perfide!

    Wir lernen hier Peter Gerink und Dino Scatozza näher kennen. Die Beiden sind Ermittler im Wiener BKA und gerade in einer eher schwierigen Situation:  Bereits seit 7 Jahren sind die Beiden ein eingespieltes Team … bis Dino seine Finger nicht von Gerinks Frau Elena lassen konnte. Der Betrug sitzt auf tief und die Spannung, die Enttäuschung und der Unglaube zwischen den Dreien ist für den Leser greifbar.

    Das Buch spielt überwiegend in Italien und beschäftigt sich natürlich auch mit der Mentalität der Italiener im Vergleich zu den bürokratisch handelnden Österreichern. Die jeweiligen Handlungsorte sind sehr gut beschrieben. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und mitreißend und auch an Spannung und überraschenden Wendungen wird nicht gespart. Bis zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse und sorgen immer wieder für sprachlose Momente. Manchmal erinnert die Geschichte ein wenig an James Bond und seine Bösewichte, die niemals sterben wollen.
    Wenn man das „Dolce Vita“ also zu schätze weiß, wird man sehr viel Spaß mit diesem Buch haben …

    Andreas Gruber wagt es, zwei Erzählstränge über mehrere private Verbindungen zusammenzuführen. Kein uninteressanter Ansatz, man sollte sich allerdings gleich von Beginn an darauf einstellen, dann bekommt man am Ende sogar ein doppeltes „Happy End“ präsentiert!

  • „Todesmal“ | Andreas Gruber

    Autor:  Andreas Gruber
    Verlag:  Goldmann
    Genre:  Thriller
    5. Fall von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez
    Seitenzahl:  592
    ISBN:  978-3-442-48656-4

    Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude in Wiesbaden und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen. Doch der hat gerade gekündigt, und so befragt Sneijders Kollegin Sabine Nemez die Nonne. Aber die schweigt beharrlich – und der erste Mord passiert. Jetzt hat sie auch Sneijders Aufmerksamkeit. Und während die Nonne in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschleben nach dem anderen fordert und dessen Ursprung in einer grausamen, dunklen Vergangenheit liegt …

    Meine Meinung

    „Todesmal“ ist im August 2019 erschienen und steht seinen Vorgängern qualitativ in nichts nach!

    Nachdem Maarten S. Sneijder mit seinen Sonderwünschen nicht beim neuen Direktor des BKA Wiesbaden durchkommt, kündigt er seinen Job! Ein für alle Mal, er hat die Nase von diesem gestriegelten Bürokraten wirklich voll! Sabine Nemez steht mit einer Nonne vor dem Fahrstuhl der Akademie, als der wutentbrannte Sneijder das Gebäude verlassen will. Eigenartigerweise ist sich die Nonne absolut sicher, dass er zurückkommen wird, wenn er erstmal erfährt, was sie ihm zu sagen hat …
    Und genauso kommt es auch, kündigt sie doch 7 Morde in den kommenden 7 Tagen an!

    So beginnt das neue Buch rund um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Von Anfang an nimmt der Roman rasant an Fahrt auf und wird dem Prädikat „Thriller“ mehr als gerecht. Als die ersten Leichen auftauchen können die beiden Ermittler schnell eine Verbindung zu einem Ursulinenkloster in Oberösterreich herstellen. Doch wie kann es sein, dass die Nonne die grausamen Morde alleine plant und durchführt, wo sie doch in Wiesbaden in Untersuchungshaft sitzt? Und vor allem warum?

    Sneijder und Nemez jagen den doch sehr wagen Hinweisen der Nonne hinterher, die diese als Tätowierung auf ihrer Haut trägt. Erst als eine grausame Entdeckung im Kloster gemacht wird, gehen die Ermittlungen endlich in die richtige Richtung …

    Muss ich nach vier schwärmenden Rezensionen noch dazu sagen, dass Andreas Gruber einen tollen und einzigartigen Schreibstil hat? Ja, den hat er! Die Geschichte wird rasant und spannend erzählt. Eine Wendung folgt der Nächsten und viele Zusammenhänge wurden auch mir erst mit der Erklärung unserer Ermittler bewusst. Man kann den Roman kaum aus der Hand legen so spannend und kurzweilig ist er geschrieben!
    Zu Beginn waren die eingeschobenen Kapitel, um eine österreichische Gebirgsjägerin und einem deutschen Soldaten etwas befremdlich, wenn die Räder aber beginnen zusammen zu greifen, wird das Bild jedoch sehr schnell schlüssig und ich wurde eines besseren belehrt!

    Auch wenn die Geschichte hinter „Todesmal“ fiktiv ist, haben mich die Geschehnisse, die zu der Tat der Nonne führten, sehr entsetzt. Eine Geschichte die durchaus so aus dem Leben gegriffen sein könnte, wenn man die Grausamkeit und die Gier der Menschen bedenkt!