• Kolumne | Unterstützung des Lokalen Buchhandels

    Gerade die Ereignisse der letzen Wochen, während der Corona-Krise, haben mich doch sehr zum Nachdenken gebracht. Ich kann mich hier zwar nur speziell auf die österreichische Seite beziehen, da ich diese am eigenen Leib miterlebt habe, aber ich denke auch in Deutschland und der Schweiz fielen die Maßnahmen der Regierung und die Reaktionen der Bevölkerung sehr ähnlich aus.

    Zudem darf ich derzeit selbst 2 Wochen Quarantäne am eigenen Leib miterleben, da ich wegen 2 Bluttransfusionen zur Risikogruppe gehöre und mein Arzt mir striktes „Zuhause bleiben und erholen“ verordnet hat.
    In dieser besonderen Situation bin ich unheimlich froh, das mich meine Buchhändlerin des Vertrauens per Post mit Büchern versorgt, damit mir nicht gleich ganz die Decke auf den Kopf fällt …
    Gerade jetzt können Geschichten uns die Zeit Zuhause verschönern, uns an andere Orte mitnehmen und Freude bringen!

    Die österreichischen Buchhändler haben ihre Geschäfte zwar geschlossen, sind aber weiterhin für uns da. Sie bieten dafür die Möglichkeit zur Bestellung über eigene Onlineshops, per E-Mail oder übers Telefon an.
    Bitte nutz diese Chance und unterstütz auch deine lokale Buchhandlung!

  • Kolumne | Meine Bücherregale

    Nachdem ich immer wieder Nachrichten bekomme, in denen  ich nach meinen gelesenen Büchern bzw. nach Bildern zu meinen aktuellen Bücherregalen gefragt werde, möchte ich euch heute mal den Wunsch erfüllen …

    Wie ihr ja wisst, miste ich jedes Jahr die Bücher aus, von denen ich mir sicher bin, dass ich sie nicht mehr lesen werde! In der Regel immer an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr …
    Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich mich dieses Jahr wirklich lange davor gedrückt habe und erst in den letzten Wochen so richtig damit fertig geworden bin.

    Es war richtig schwer! In meiner neuen Heimat habe ich eine liebe und ebenso buchverrückte Freundin gefunden, die schon unterm Jahr immer wieder aussortierte Bücher von mir bekommt, dadurch wollte sich mein innerer Schweinehund einfach von nichts mehr trennen …
    Kennt ihr das?

    Mein Wohnzimmer beheimatet derzeit 3 weiße „Schwedenregale“ mit zusätzlichem Höhenaufsatz!
    Die Bücher sind nach keinem bestimmten System geordnet. Ich stelle zusammen, was in meinen Augen hübsch aussieht bzw. was vom Farbchema gut zusammenpasst, wobei vollständige Reihen und Autoren immer geschlossen zusammenbleiben! Also seid bitte nicht schockiert!

    Meine „New Adult“-Romane werden in den nächsten Wochen wohl auch noch den Weg zu meiner Freundin antreten! Dieses Genre bereitet mir einfach nicht mehr so die Freude, wie früher!

  • Kolumne | Gelbstecker

    Kommt man in meine Wohnung und schaut man sich meine Pflanzen etwas genauer an, wird man sofort die knallgelben Stecker in der Erde entdecken, auf die ich auch häufig angesprochen werde.

    Meine Lieben, das sind Gelbstecker!

    Zum Ende des Sommers hin, ist eine Invasion an Trauermücken bei mir eingezogen! Im Kampf gegen diese nervigen Viecher, sind die Stecker für mich zum besten Hilfsmittel und Informationslieferanten aller Zeiten geworden.

    Was sind Trauermücken?
    Trauermücken haben eine starke Ähnlichkeit mit den überall bekannten Fruchtfliegen. Aus diesem Grund werden die beiden Arten sehr oft verwechselt. Bei genauer hinschauen erkennt man aber farbliche Unterschiede. Die Fruchtfliegen sind von der Farbgebung eher rotbraun und haben ein etwas breiteres Hinterteil. Der nur wenige Millimeter lange Körper der Trauermücke sieht dagegen dunkelgrau bis schwarz aus.

    Es gibt mehrere Wege, wie Trauermücken in einen Haushalt gelangen können: Beispielsweise können bereits im Blumenladen Eier oder Larven in Zimmerpflanzen oder Blumenerde vorhanden sein, die dann beim Kauf mit eingeschleppt werden. Denkbar ist aber auch, dass sie beim Lüften durch das Fenster fliegen und sich so einnisten.

    Ist eine Wohnung von Trauermücken befallen, sind die Insekten überwiegend in der Nähe von Blumentöpfen zu finden. Vor allem, wenn wir eher dazu neigen, unsere Pflanzen zu überwässern. Ein grober Liebesfehler, der mir ab und an leider auch immer noch passiert. In dem Fall ist weniger wirklich mehr, dafür lieber öfters gießen! Aber auch stehende Wasserquellen können sehr anziehend auf die Mücken wirken.
    Wer an einer betroffenen Pflanze wackelt, kann teilweise mehrere Trauermücken aufsteigen sehen. Bei genauem Betrachten sind auch die hellen Larven in der Blumenerde sichtbar.

    Mit den Geldbsteckern erwischt man sehr viele Trauermücken in der Luft. Sie werden von der gelben Farbe magisch angezogen und bleiben dann auf der intensiven Leimschickt des Steckers kleben.
    Daher bleiben die Stecker bei mir das ganze Jahr über in den Blumentöpfen um immer einen genauen Überblick über einen etwaigen Befall diese lästigen Biester zu haben …

  • Kolumne | Luftreinigende Pflanzen

    Ein gesundes Raumklima ist das A und O für Produktivität und Wohlbefinden …
    Fühlst du dich oft müde, schlapp oder unkonzentriert? … dann könnte die schadstoffhaltige Luft in deinem Umfeld eine der gravierenden Ursachen dafür sein. Vor allem im Winter, wenn wir dazu neigen, zu wenig zu lüften …

    Luftreinigende Pflanzen können beim Abbau von Schadstoffen helfen und verbessern das Raumklima!

    Besonders in geschlossenen Räumen, wie dem Büro oder dem Wohnzimmer sammeln sich zahlreiche Schadstoffe in der Luft an. Diese gasförmigen Stoffe sind unsichtbar, können aber starke Auswirkungen auf unsere Gesundheit mit sich bringen.
    Das „Sick-Building-Syndrom“, oder auch „Gebäudekrankheit“ genannt, beschreibt den krankhaften Zustand von Personen, der sich nur dann zeigt, wenn sich diese in einem bestimmten geschlossenen Bereich aufhalten. Verlässt die Person das Gebäude, verschwinden die Symptome wieder. Wir sprechen hier über Beschwerden im Allgemeinwohl und klagen über Müdigkeit, Schlaflosigkeit oder Unkonzentriertheit. Die Ursachen für die „Gebäudekrankheit“ können auf einen hohen Schadstoffgehalt in der Luft zurückgeführt werden!

    Formaldehyd!  Dieser Schadstoff ist in Innenräumen am häufigsten zu finden. Er kommt von Autoabgasen, Zigarettenrauch oder durch die Benutzung eines Gasherdes. Weiters beinhalten manche Textilien, Klebstoffe und Desinfektionsmittel Formaldehyd.
    Gesundheitliche Folgen sind eine Reizung der Schleimhäute, Augenreizungen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder Nervosität.

    Benzol!  Benzol ist ein Kohlenwasserstoff und ist ebenso in Abgasen von Fahrzeugen und Zigarettenrauch zu finden. Außerdem entsteht er bei der Benutzung eines Kaminofens und anderen Verbrennungsvorgängen. Wohnungen in der Nähe von Garagen, Tankstellen oder an viel befahrenen Straßen weisen oft besonders hohe Benzolwerte auf. Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, Schwindel und Herzklopfen können hervorgerufen werden.

    Xylol!  Dieser Stoff kommt in Lacken, Farbstoffen, Gummi und Pestiziden vor. Er ist gesundheitsschädlich, wenn er von Menschen über die Haut oder die Atemwege aufgenommen wird. Auswirkungen sind Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen und Atemnot.

    Trichlorethylen!   Dieser Stoff kommt besonders oft in Reinigungsmitteln vor. Dessen Einatmen kann zu Reizungen der Atemwege führen und verursacht Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen und Benommenheit!

    Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, wie du diese Schadstoffe aus der Wohnung bekommst?

    Luftreinigende Zimmerpflanzen! Zu verdanken haben wir diese Entdeckung der NASA. Deren Experten wollen herausfinden, wie sie die schadstofflastige Luft in Raumstationen verbessern können. Das Ergebnis ihrer Studie zeigte, dass bestimmte Pflanzen Schadstoffe aus der Luft filtern können. So können zum Beispiel Grünlilien den Gehalt von Formaldehyd im Raum an einem Tag um 86% senken!
    Die grünen Luftverbesserer wandeln also nicht nur Co² in Sauerstoff um, sondern sind auch in der Lage, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Besonders Räume, die nicht oft gelüftet werden bzw. keine gute Durchlüftung haben, profitieren hier.

    Die Pflanzen nehmen die Schadstoffe über kleine Spaltöffnungen in den Blättern auf und geben diese über das Transportsystem der Wurzeln in die Erde ab, wo sie schlussendlich von Mikroorganismen zerlegt und verarbeitet werden. Auch die Wurzeln der Pflanze haben die Fähigkeit, Schadstoffe direkt aus der Luft aufzunehmen und in Nährstoffe wie Glukose umzuwandeln.

    Grundsätzlich wird eine Pflanze pro 9 m² empfohlen. Also ungefähr zwei Pflanzen pro Raum, um einen Effekt erzielen zu können. Es gilt aber: Je mehr Pflanzen, desto besser ist die Luft.

    Luftreinigende Pflanzen

    – Grünlilie
    – Einblatt
    – Drachenbaum
    – Bogenhanf
    – Gemeiner Efeu
    – Chrysantehmen
    – Zwerg-Dattelpalme

     

    – Aloe Vera
    – Efeutute
    – Birkenfeige
    – Nephthytis
    – Gerbera
    – Dieffenbachia
    – Gummibaum