• „Eine unerhörte Affäre“ | Simona Ahrnstedt

    Titel im Original:  „De Skandalösa“
    Autor:  Simona Ahrnstedt
    Aus dem Schwedischen übersetzt von Corinna Roßbach
    Verlag:  LYX Verlag
    Genre:  Historischer Roman
    Seitenzahl:  440
    ISBN:  978-3-7363-0827-5

    Graf Gabriel de la Grip ist einer der reichsten Männer Schwedens, sein skandalöser Ruf eilt ihm stets voraus. Er bereist lieber die Weltmeere oder vergnügt sich mit einer schönen Frau, als sich in adligen Kreisen zu bewegen. Als er bei einem Fest der verarmten Magdalena Swärd begegnet, ist er trotz ihres steifen Auftretens fasziniert von ihrer Scharfzüngigkeit und Intelligenz. Und obwohl Magdalena Männer wie ihn zutiefst verabscheut, bringt eine gedankenlose Wette beide dazu, einen gewagten Pakt zu schließen. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt, die ihrer beider Herzen in Gefahr bringt …

    Meine Meinung

    Das Simona Ahrnstedt mit Worten umgehen kann und eine wahre Koryphäe in Sachen Liebesgeschichten ist, ist ja mittlerweile weithin bekannt. Und auch dieser Historische Roman beweist das wieder nur allzu gut.

    In „Eine unerhörte Affäre“ kehrt Graf Gabriel de la Grip nach Hause zurück. Nach einem Skandal und dem darauffolgenden Bruch mit der Familie hat er seine Zeit lieber auf den Weltmeeren als im verschlagenen Schweden verbracht. Nun, nach dem Tot seines Vater und seiner älteren Brüder muss er sich seinen familiären Pflichten stellen.
    Zur gleichen Zeit wird der verarmte Magdalena Swärd von einer entfernten Bekannten angeboten, als Gesellschaftsdame für ihre Tochter Venus in Anstellung zu gehen. Sie soll diese auf das Anwesen der Familie de la Grip begleiten, wo bereits die Verlobung zwischen Venus und dem jungen Gabriel geplant wird. Kurzerhand ergreift Magdalena den rettenden Strohhalm, muss nach dem Eintreffen auf dem Schloss aber feststellen, dass der Graf ein Schürzenjäger und ein äußerst unangenehmer Zeitgenosse ist.
    Eine gedankenlose Wette bringt die beiden Sturköpfe aber dennoch näher zueinander und sie schließen einen gewagten Pakt, der sie teuer zu stehen kommen könnte …

    Simona Ahrnstedts Schreibstil ist flüssig, in einem mitreißenden Erzählton und auch die einzelnen Szenen sind bildhaft und lockerleicht gestaltet. Selbst Leser, die dieses Genre nicht so gerne zur Hand nehmen, werden sich in dieser Geschichte sehr wohl fühlen. Auch die Dialoge sind wieder keck und frech und lockern so die Handlung nochmal zusätzlich auf.

    Die Charaktere sind sehr detailliert und menschlich ausgearbeitet und wirkten auf mich trotz aller Ecken und Kanten sehr sympathisch. Obwohl Magdalenas Handeln im Bezug auf Gabriels Wette in meinen Augen etwas naiv ausfällt und eigentlich nicht zur ihrer durchweg logischen und pragmatischen Charakterzeichnung passt. Aber irren ist ja Menschlich. Gerade die scharfzüngigen Wortgefechte zwischen den beiden Hauptcharakteren haben mich oft zum Schmunzeln gebracht.

    Natürlich erfindet dieser Historische Liebesroman das Rad nicht neu und hat auch wohlbekannte Stereotypen mit im Gepäck, aber ich lese diese Geschichten immer wieder gern, vor allem wenn sie so unterhaltsam präsentiert werden!

  • „Eine unbeugsame Braut“ | Simona Ahrnstedt

    Titel im Original:  „Betvingade“
    Autor:  Simona Ahrnstedt
    Aus dem Schwedischen übersetzt von Corinna Roßbach
    Verlag:  LYX Verlag
    Genre:  Historischer Roman
    Seitenzahl:  467
    ISBN:  978-3-7363-0702-5

    Illiana Henriksdotter ist entsetzt, als sie gezwungen wird, den berüchtigten Ritter Markus Järv zu ehelichen. Markus ist ein Mann des Krieges, vom Leben gezeichnet, weithin gefürchtet und das genaue Gegenteil des freundlichen Bauernsohnes, den die junge Heilerin heiraten wollte. Doch sosehr sie ihn auch verabscheut – das Schicksal hat seine eigenen Pläne. An der Seite des düsteren Ritters beginnt für Illiana eine abenteuerliche Reise, während der sie sich nicht nur einem tödlichen Feind stellen müssen, sondern auch der Tatsache, dass Hass und Liebe manchmal sehr nah beieinander liegen …

    Meine Meinung

    Kaum steht die kalte Jahreszeit vor der Tür, bekomme ich sofort wieder Lust auf historische Liebesgeschichten! Ganz klar, dass da mein erster Griff zu Simona Ahrnstedt geht …

    Die junge, aber noch sehr naive Illiana Henriksdotter trifft durch eine unglückliche Verwechslung auf den berüchtigten Ritter Markus, dessen Ruf als gnadenloser und brutaler Kämpfer weit über das Land hinaus bekannt ist. Die Missverständnisse nehmen ihren Lauf und Markus und Illiana werden gezwungen eine Ehe miteinander einzugehen, was zunächst keinem von beiden wirklich gefällt. Markus ist auf dem Schlachtfeld zuhause und Illiana freut sich auf ihre Verlobung mit dem Nachbarsbauern, dennoch folgt sie ihrem Mann auf eine abenteuerliche Reise nach Stockholm an den Königshof und zu seiner einsamen Burg. Im Verlauf der Reise reift das junge Mädchen zu einer starken, eigenwilligen und klugen Frau heran und wächst am Ende weit über sich hinaus.
    Auch Markus wird von seiner Vergangenheit eingeholt, die ihm das Leben kosten könnte …

    Der Roman ließ sich flüssig und spannend lesen und ich konnte toll in die Geschehnisse eintauchen. Auch in „Eine unbeugsame Braut“ lässt sich schnell Simona Ahrnstedts einzigartiger Erzählstil erkennen, der mich immer wieder aufs Neue gefangen nimmt.
    Leider kam es in diesem Buch gleich zu Beginn zu einigen kleineren Unstimmigkeiten in der Handlung und auch in Illianas Charakterzeichnung, was allerdings eher dem flotten Erzählton geschuldet ist. Bereits auf den ersten Seiten passiert so viel, dass man kaum zum Luftholen kommt. Vielleicht hätte man hier 50 Seiten mehr investieren müssen, dann wären einige doch wichtige Szenen nicht ganz so oberflächlich ausgefallen. So aber bleibt ein schlimmer Streit schnell vergessen oder über den Tod einer geliebten Figur wird zügig und relativ gefühllos hinweggegangen. Das hat mir nicht so gut gefallen! Durch viele Andeutungen und Geheimnisse, ganz besonders was Markus Vergangenheit angeht, bleibt der Spannungsbogen aber sehr gut erhalten und auch die Perspektivwechsel haben die Geschichte noch mal schön aufgelockert.

    Wer hier einen Roman mit historischen Fakten erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Die Geschichte bietet uns zwar einen Einblick in das 14. Jahrhundert, man erfährt aber keine näheren Details. Hier werden rein die Stimmung und das Flair der damaligen Zeit verschönt weitergegeben.

    Trotz seiner Schwächen hat mir der Roman gut gefallen. „Eine unbeugsame Braut“ ist definitiv ein Buch, das man schlecht aus der Hand legen kann und dass einfach Spaß macht!

  • „Die kleine Straße der großen Herzen“ | Manuela Inusa

    Autor:  Manuela Inusa
    Verlag:  Blanvalet
    Genre:  Roman
    Valerie Lane, Band 6
    Seitenzahl:  282
    ISBN:  978-3-7341-0724-5

    In den letzten drei Jahren ist viel passiert in der Valerie Lane. Die kleine Tochter von Lorie, der Besitzerin des Teeladens, hat ein Geschwisterchen bekommen, Chocolatière Keira hat sich getraut und Orchid ist ihrer großen Liebe gefolgt. Doch auch wenn nicht mehr alle beisammen sind und sich vieles verändert hat, herrscht doch Zufriedenheit in der kleinen Straße im Herzen Oxfords, denn nach wie vor halten alle zusammen und versuchen Gutes zu tun. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerecht hätte, und die Frauen der Valerie Lane erfüllen einer lieben alten Freundin
    einen großen Wunsch …

    Meine Meinung

    „Die kleine Straße der großen Herzen“ ist ein gelungener, aber emotionaler Abschied von der Valerie Lane. Leider erreicht die Freundinnen gleich zu Beginn eine schlimme Nachricht, die für den Moment das Leben in der heimeligen Einkaufsstraße zum Stillstand bringt. Der Schock sitzt tief, doch zusammen erfüllen sie einer herzensguten und geliebten Freundin ihren letzten Wunsch!

    Es geschieht nicht sehr oft, dass man als Leser noch einmal erfährt, was eigentlich mit den liebgewonnenen Charakteren passiert, nachdem die wichtigsten Kapitel aus deren Leben erzählt wurden. Doch Manuela Inusa nimmt uns mit und verrät nicht nur wie es mit den Ladenbesitzerinnen Laurie, Keira, Ruby, Susan und Orchid weitergeht, auch die Leben der weniger präsenten Charaktere werden aufs genauestens beleuchtet. Rundum findet alles ein harmonisches Ende. In den letzten drei Jahren ist wirklich sehr viel passiert. Die Geschichte hält einige überraschende Wendungen für den Leser bereit.

    Auch in diesem Buch habe ich wieder mit den Freundinnen gelacht und gehofft, aber auch dicke Tränen vergossen. Wie gewohnt ist Manuela Inusas Schreibstil wieder locker und leicht und lässt sich sehr flüssig lesen. Trotz der bedrückenden Szenen, schreibt sie sehr einfühlsam und mit der richtigen Portion Humor.

    Wie schon in den Vorgängerbänden konnte ich mir auch hier wieder in die kleine romantische Straße bildgewaltig hineinlesen. Ein fabelhaftes Setting im wunderbar herbstlichen Oxford!

    Am Ende hatte ich wirklich Mühe, mich von der Valerie Lane zu trennen. Gerade in der heutigen Zeit tut es einfach gut, sich in solch schönen Geschichten fallen zu lassen und die Umwelt für kurze Zeit zu vergessen. Ein sehr bewegendes und emotionales Finale.

    „Die kleine Straße der großen Herzen“ ist wiedermal ein Beweis dafür, wie nah Freude und Leid beieinander liegen …

  • „Der fabelhafte Geschenkeladen“ | Manuela Inusa

    Autor:  Manuela Inusa
    Verlag:  Blanvalet
    Genre:  Roman
    Valerie Lane, Band 5
    Seitenzahl:  299
    ISBN:  978-3-7341-0682-8

    Orchid liebt ihren kleinen Geschenkeladen, mit dem sie sich ihren Lebenstraum erfüllt hat. In „Orchid`s Gift Shop“ gibt es alles, was das Herz begehrt: wunderbare Düfte, Badeperlen und selbstgemachte Kerzen. Doch das größte Geschenk, das Orchid anderen gibt, ist ihre Zeit. Immer gut gelaunt hat sie ein offenes Ohr für jedermann. Nur ein Mensch vertraut sich ihr nicht an, und das ist ausgerechnet ihr Freund Patrick. Schon länger scheint es in ihrer Beziehung zu kriseln, doch selbst Orchids beste Freundinnen wissen keinen Rat. Und als sie endlich beschließt, Patrick vor die Wahl zu stellen, erfährt sie etwas, das sie nie für möglich gehalten hätte …

    Meine Meinung

    Und weiter geht’s mit den Mädels aus der Valerie Lane …

    In „Der fabelhafte Geschenkeladen“ verfolgen wir Orchids Geschichte, die sich mit ihrem Gift Shop einen Lebenstraum erfüllt hat. In ihrem kleinen Paradies bekommt man alles was das Herz begehrt, angefangen von wunderbaren Düften und ihren einzigartigen selbstgemachten Badeperlen. Sie ist ein fröhlicher und aufgeschlossener Mensch, nur bei ihrem Lebensgefährten Patrick stößt sie, was private Dinge betrifft, sehr oft auf Granit. Seinen Panzer kann sie einfach nicht durchbrechen, was ihre Beziehung nach all den Jahren schwer belastet. Nach langen Diskussionen setzt Orchid Patrick das Messer auf die Brust: Er soll sich entscheiden. Entweder ein Leben mit ihr! Oder ohne sie!

    Da man Orchid ja bereits aus den Vorgängerbänden kennt und so auch einen Teil ihrer Geschichte und Entwicklung mitbekommen hat, war ich doch sehr neugierig, was hinter ihrem fröhlichen Charakter steckt. Der Leser weiß bereits von ihrer langjährigen Beziehung zu Patrick, der allerdings ein nicht gelüftetes Geheimnis hütete. Die Beziehung beginnt zu kriseln, als Tobin – als einziger männlicher Ladenbesitzer – seinen Blumenladen in der Valerie Lane eröffnet und Orchids Herz mit seiner offenen und lockeren Art höher schlagen lässt. Untypisch für sie, überspielt sie ihre Gefühle mit Unfreundlichkeit und Ablehnung. Doch ihre Freundinnen durschauen sie natürlich sofort …

    Die anderen vier Freundinnen haben ja bereits ihr großes Glück gefunden. Nur Orchid kämpft noch und ihre Gefühle gegenüber ihrem Partner sind ja auch nicht ganz unberechtigt. Seine Vergangenheit steht greifbar zwischen den Beiden. Das Geständnis an sich, hat mich dann aber doch etwas ernüchtert zurück gelassen. In meinen Augen ist Manuela Inusa hier weit über die Grenze hinausgeschossen und hat die Geschichte für mich ins unglaubwürdige abrutschen lassen. Auch wenn die bisherigen Geschichten jede auf ihre eigene Art und Weise dramatisch waren, waren sie doch immer realistisch. Patriks Vergangenheit schlägt dagegen total aus der Reihe. Zudem hat die Autorin, für die Schärfe dieser Problematik, dann auch noch eine viel zu einfache Lösung gewählt. Sie würde die beteiligten Personen vor etliche Schwierigkeiten stellen, die sie hier nicht bedenkt bzw. berücksichtigt!

    Akzeptiert man aber diesen Faktor, macht auch die fünfte Geschichte aus der Valerie Lane einfach gute Laune. Orchid ist zwar nicht mein Lieblingscharakter, ich bin ihr aber wirklich gerne gefolgt!

  • „Ein ungezähmtes Mädchen“ | Simona Ahrnstedt

    Titel im Original:  „Överenskommelser“
    Autor:  Simona Ahrnstedt
    Aus dem Schwedischen übersetzt von Wibke Kuhn
    Verlag:  LYX Verlag
    Genre:  Historischer Roman
    Seitenzahl:  440
    ISBN:  978-3-7363-0457-4

    Beatrice Löwenstrom ist jung, intelligent und nicht willens, nur geistlose Zierde für einen Mann zu sein. Als sie den äußerst charismatischen Seth Hammerstaal trifft, knistert es auf Anhieb zwischen ihnen. Bei Seth kann Beatrice ganz sie selbst sein, er ist der erste Mann, der ihre Klugheit und ihren rebellischen Charakter liebt und sie nicht allein wegen ihres Äußeren oder Standes begehrt. Doch ihr Onkel hat sie längst dem skrupellosen Grafen Rosenschöld versprochen – und diesem ist jedes Mittel recht, um den Willen der rothaarigen Schönheit zu brechen …

    Meine Meinung

    Simona Ahrnstedt konnte mich ja bereits mit ihrer „Only One Night“-Reihe überzeugen. Diesen Sommer möchte ich mich ihren historischen Romanen widmen. „Ein ungezähmtes Mädchen“  ist also die erste von drei vielversprechenden Geschichten, die es für mich noch von dieser Autorin zu entdecken gibt …

    Stockholm, 1880. Die 18jährige Beatrice Löwenström ist Waise und von ihrem Onkel abhängig. Für ihn jedoch, ist sie nur ein ungeliebter Klotz am Beim. Als sie zufällig, während einer Opernvorstellung, den attraktiven, charismatischen und geheimnisvollen Seth Hammerstaal kennenlernt, sprühen bei Beiden sofort die Funken. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen, denn Beatrice weiß noch nicht, dass ihr Onkel sie bereits einem widerwärtigen Grafen versprochen hat.

    „Ein ungezähmtes Mädchen“ vereint das klassische, männerdominierende Bild der damaligen Gesellschaft mit einer wunderschönen und tragischen Liebesgeschichte. Man erfährt viel über das historische Leben in Schweden, wobei hier die Oberschicht und der Adel ganz klar im Vordergrund stehen. Die Autorin lässt viele liebevolle Details in die Geschichte einfließen, die die Erzählung für mich unheimlich real erscheinen ließen und mir schnell das Gefühl gaben mitten im Geschehen zu stehen.

    In diesem Roman begegnen sich zwei charakterstarke, intelligente und leidenschaftliche Menschen, die von der ersten Sekunde an, eine geistige und körperliche Anziehungskraft verspüren, der sie auch nicht mehr weiderstehen können. Sie müssen viele Missverständnisse und Schicksalsschläge über sich ergehen lassen und können doch ihre Gefühle füreinander nie ganz ablegen. Eine Geschichte, die immer wieder eine neue Wendung nimmt und von einem spannenden Punkt zum nächsten führt!

    Simona Ahrnstedt zeichnet realistische und lebendige Charaktere, denen man gerne folgt und die man schnell ins Herz schließt! Beatrice ist eine kluge junge Frau, die nach Wissen strebt, von Seiten ihrer Familie aus aber kein Studium aufnehmen darf. Das entsprach einfach nicht den damaligen Verhältnissen. Trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und nimmt ihr Schicksal mutig an.
    Auch der Schreibstil der Autorin unterstreicht diese emotionale und leidenschaftliche Geschichte. Die Sprache ist klar und ausdrucksstark und ihre Erzählweise nimmt den Leser wunderbar mit!

    Wer Lust auf eine anspruchsvolle Liebesgeschichte vor der historischen Kulisse Schwedens hat, sollte unbedingt zu diesem Roman greifen! Simona Ahrnstedt wird nicht um sonst als „die schwedische Jane Austen“ bezeichnet!