• Literarische Helden | Jules Verne

    Jules Verne

    8. Februar 1828 in Nantes, Frankreich
    gestorben am 24. März 1905 in Amiens, Frankreich
    Französischer Schriftsteller

    Jules Verne wuchs im Reederviertel der Hafenstadt Nantes als ältestes von fünf Kindern eines Anwalts und seiner aus Reedereikreisen stammenden Frau auf. Die Schulzeit verbrachte er auf katholischen Privatschulen. Breits mit 11 Jahren zeigte sich seine Abenteuerlust, als er versuchte, als Schiffsjunge, seine erste Seereise anzutreten.
    Für seinen Vater war schnell klar, dass der intelligente junge Mann später die Anwaltskanzler übernehmen soll, daher begann er nach dem Gymnasiumabschluss im Jahre 1946 sein Jurastudium in Paris.

    Zu dieser Zeit schrieb er auch seine ersten Geschichten und knüpfte Kontakte zu Pariser Literaten. Unter Anderem protegierte ihn Alexandre Dumas und förderte auch die Freundschaft zwischen Jules und seinem Sohn. Zu Beginn seiner schriftstellerischen Karriere versuchte er sich vor allem in verschiedenen dramatischen Genres, von der Tragödie bis hin zum Opernlibretto, jedoch ließen ihn das Meer und auch die Ballonfahrt nie mehr richtig los.

    1852 wurde er zum Sekretär des Intendanten des Pariser Théâtre-Lyrique, für das er in den nächsten Jahren teils allein, teils in Zusammenarbeit mit anderen Autoren diverse Stücke produzierte.

    1857 heiratete er Honorine Anne Hébe du Fraysse de Viane, eine Witwe mit zwei Kindern, die ihm seinen Sohn Michel schenkte. Um seine Familie zu ernähren,  arbeitete er einige Jahre als Börsenmakler. Leider mit nur mäßigen Erfolg! Nebenbei unternahm er einige Schiffsreisen nach Schottland und Norwegen, die wohl die Grundlage für den Roman „Reise mit Hindernissen nach England und Schottland“ waren.

    Entscheidend für seine schriftstellerische Karier war schließlich die Bekanntschaft mit dem umtriebigen Jugendbuchverleger Pierre-Jules Hetzel. Er brachte damals, Jules ersten gerade fertiggestellten Science-Fiction-Reiseroman „Fünf Wochen im Ballon“ heraus und nahm ihn für weitere Romane derselben Machart unter Vertrag. Er verhalf ihm zu Kontakte zu Naturforschern und Erfindern, die seine Kenntnisse erweiterten und ihn fachlich berieten.

    Neben Hugo Gernsback, Kurd Laßwitz und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur. In den folgenden Jahren schrieb er zahlreiche Romane, die meist fortsetzungsweise in Hetzels Jugendzeitschrift erschienen, ehe sie auch als Buch herauskamen. Seine Domäne blieb der Reise- und Abenteuerroman mit mehr oder weniger großen Science-Fiction-Anteilen. Er nahm mit viel wissenschaftlicher und technischer Intuition manche später realisierte Entwicklung vorweg.

    Spätestens seit „Reise um die Erde in 80 Tagen“ war Jules Verne ein geachteter und reicher Mann. 1870 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Zudem wurde er in den renommierten Londoner Travellers Club aufgenommen, was  für einen Nichtbriten schon absolut ungewöhnlich ist!

    1886 wurde der Schriftsteller durch den Pistolenschuss seines geistesgestörten Neffen schwer verletzt und behielt Behinderungen zurück. Zwei Jahre später begann er, sich kommunalpolitisch zu betätigen, und wurde mehrfach in Amiens als Stadtrat gewählt, wo er sich mit Herzblut für die Stadtplanung und das städtische Theater engagierte.
    Während der Dreyfus-Affäre 1898 wird er zu den „anti-Dreyfusiarden“ gezählt, setzte sich aber 1899 für die Wiederaufnahme des Verfahrens ein.

    Am 17. März 1905 erlitt Jules Vernes einen Diabetesanfall und verstarb am 24. März 1905.
    Nach seinem Tod gab sein Sohn noch zahlreiche Werke aus dem Nachlass heraus.

    Jules Verne ist einer der wichtigsten Autoren meiner Jugendzeit.
    Mit seinen Geschichten verbinde ich viele wunderbare Stunden, die damals sicher auch meine Liebe zur Literatur gefestigt und mich auch nach vielen Lesepausen wieder zu den Büchern gezogen haben. Seine Sprache ist damals wie heute eingängig und hat für mich eine ganz eigene Melodie und Rhythmik!

    Im Jahre 2020 habe ich, nach langer Abstinenz nun endlich wieder begonnen, Jules Vernes Geschichten neu für mich zu entdecken und ich bin schon sehr gespannt, ob mich seine Erzählungen mit 35 Jahren noch genauso fesseln und von sich überzeugen können, wie damals mit 15!
    Schon jetzt kann ich sagen, dass ich viele Geschichten ganz anders wahrnehme als damals!

    1863  |  „Fünf Wochen im Ballon“
    1864  |  „Reise zum Mittelpunkt der Erde“
    1864  |  „Von der Erde zum Mond“
    1866  |  „Abenteuer des Kapitän Hatteras“
    1867  |  „Die Kinder des Kapitän Grant“
    1869  |  „20.000 Meilen unter dem Meer“
    1870  |  „Reise um den Mond“
    1871  |  „Eine schwimmende Stadt“
    1872  |  „Abenteuer von drei Russen und drei Engländer in Südafrika“
    1873  |  „Das Land der Pelze“
    1873  |  „Reise um die Erde in 80 Tagen“
    1874  |  „Die geheimnisvolle Insel“
    1875  |  „Der Chancellor“
    1876  |  „Der Kurier des Zaren“
    1877  |  „Reise durch die Sonnenwelt“
    1877  |  „Die Stadt unter der Erde“
    1879  |  „Ein Kapitän von 15 Jahren“
    1879  |  „Die 500 Millionen der Begum“
    1880  |  „Die Leiden eines Chinesen in China“
    1881  |  „Das Dampfhaus“
    1881  |  „Die „Jagada“
    1882  |  „Die Schule der Robinsons“
    1882  |  „Der grüne Strahl“
    1883  |  „Keraban der Starrkopf“
    1884  |  „Der Südstern oder Das Land der Diamanten“
    1884  |  „Der Archipel in Flammen“
    1885  |  „Mathias Sandorf“
    1886  |  „Ein Lotterie-Los“
    1886  |  „Robur der Sieger“
    1887  |  „Der Weg nach Frankreich“
    1887  |  „Nord gegen Süd“
    1888  |  „Zwei Jahre Ferien“
    1889  |  „Die Familie ohne Namen“
    1889  |  „Der Schuss am Kilimandscharo“
    1890  |  „Cäsar Cascabel“
    1891  |  „Mistress Branican“
    1892  |  „Das Karpatenschloss“
    1892  |  „Claudius Bombarnac“
    1893  |  „Der Findling“
    1894  |  „Meister Antifers wunderbare Abenteuer“
    1895  |  „Die Propellerinsel“
    1896  |  „Vor der Flagge des Vaterlandes“
    1896  |  „Clovis Dardentor“
    1897  |  „Die Eissphinx“
    1898  |  „Der stolze Orinoco“
    1899  |  „Das Testament eines Exzentrischen“
    1900  |  „Das zweite Vaterland“
    1901  |  „Das Dorf in den Lüften“
    1901  |  „Die Historien von Jean-Marie Cabidoulin“
    1902  |  „Die Gebrüder Klip“
    1903  |  „Reisestipendien“
    1904  |  „Ein Drama in Livland“
    1904  |  „Der Herr der Welt“
    1905  |  „Der Einbruch des Meeres“

     

    Folgende Werke aus dem Nachlass von Jules Verne wurden von seinem Sohn – mehr oder weniger stark überarbeitet – veröffentlicht:

    1906  |  „Der Leuchtturm am Ende der Welt“
    1906  |  „Der Goldvulkan“
    1907  |  „Das Reisebüro Thompson & Co.“
    1908  |  „Die Jagd nach dem Meteor“
    1908  |  „Der Pilot von der Donau“
    1909  |  „Die Schiffbrüchigen von der „Jonathan“
    1910  |  „Wilhelm Storitz` Geheimnis“
    1910  |  „Gestern und morgen“

  • Literarische Helden | John E. Williams

    John Edward Williams

    29. August 1922 in Clarksville, Texas
    gestorben am 3. März 1994 in Fayetteville, Arkansas
    Amerikanischer Schriftsteller und Hochschullehrer an der University of Denver

    John Williams wuchs im Nordosten von Texas auf. Nach dem Junior College arbeitete er für diverse Zeitungen und als Sprecher in Radiosendungen.
    Im Jahre 1942 meldete er sich als Freiwilliger bei der United States Air Forces und verbrachte die nächsten zweieinhalb Jahre in China, Indien und Burma, wo er als Bordfunker auf einer C45-Flugmaschine eingesetzt wurde.

    Nach einem Abschuss aus großer Höhe litt er an starken Alpträumen. Während seiner Genesungszeit versuchte er dieses kräftezehrende Trauma mit dem Schreiben seiner ersten Novelle zu verarbeiten.

    Nach dem Ende des Krieges zog es ihn nach Denver, wo er mit einem Stipendium der Army ein Studium der englischen Literatur aufnahm. Er machte 1949 seinen „Bachelor of Arts“ und schloss sein Studium 1950 mit dem „Master of Arts“ ab. Während dieser Zeit wurden seine ersten beiden Bücher veröffentlicht: 1948 die Novelle „Nothing But the Night“ („Nichts als die Nacht“) und ein Jahr später der Gedichtband „The Broken Landscape“.
    Nach seinem Abschluss wechselte John Williams an die University of Missouri, wo er einen Lehrauftrag erhielt. 1954 promovierte er dort im Fach Englische Literatur, kehrte aber bereits 1955 an seine alte Universität zurück, die ihn als Assistenzprofessor einstellte. Dort gab er bis zu seiner Emeritierung 1985 Kurse in „Creative Writing“ und lehrte Englische Literatur.

    In den Jahren zwischen 1960 und 1973 brachte der Autor mehrere Bücher und Gedichtbände heraus, von denen leider nur vier ins Deutsche übersetzt wurden. Sein letzter Roman „Augustus“ wurde zusammen mit „Chimera“ von John Barth mit dem National Book Aword für Belletristik ausgezeichnet. Dies war das erste Mal, dass dieser Preis an zwei Autorin gleichzeitig vergeben wurde.
    Außerdem war John Williams der Gründer der Literaturzeitschrift „Denver Quarterly“, die er von 1965 bis 1970 herausgab.

    Er starb 1994 in seinem Haus in Fayetteville in Arkansas.

    John Williams gehört für mich zu den großartigsten Romanschriftstellern seiner Zeit.
    Jedes seiner Bücher ist einzigartig in Wort und Ausdruck und vermittelt unheimlich viel Gefühl. Wobei seine Bücher für mich absolut keine „Gute-Laune-Literatur“ sind:  Er schreibt klar und ausdrucksstark, oft auch brutal ehrlich, aber immer verbunden mit vielen Emotionen und Melancholie. Es passiert mir immer wieder, dass ich eine seiner Geschichten beim Lesen erstmal zur Seite legen und tief durchatmen muss, weil sie mich auch einfach traurig machen können. Dennoch schreibt er fesselnd und mitreißend in einem wunderschönen Sprachstil! Seine Geschichten gehen ans Herz und bleiben im Kopf …

    1948  |  „Nichts als die Nacht“
    1949  |  „The broken Landscape“
    1960  |  „Butcher`s Crossing“
    1965  |  „Stoner“
    1965  |  „The Necessary Lie“
    1973  |  „Augustus“

  • Literarische Helden | Carlos Ruiz Zafón

    Carlos Ruiz Zafón

    25. September 1964 in Barcelona
    Spanischer Schriftsteller

    Carlos Ruiz Zafón wurde in Barcelona geboren und wuchs auch dort auf. Er besuchte die Jesuitenschule „Col-legi de Sant Ignasi“, die mit ihrem Sitz in einem gotischen Schloss aus roten Backsteinziegeln, mit seinen in den Himmel ragenden Türmen und geheimen Gängen, schon sehr früh die Fantasie des Schriftstellers ankurbelte. Bereits als Schüler schrieb er seine ersten Schauergeschichten, die er in Groschenheften veröffentlichte und an Mitschüler und Lehrer verkaufte.

    Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum Journalisten. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter in der Werbeagentur „Lorente Grupo de Comunicación“, ging aber 1994 nach Los Angeles um sich dort voll und ganz auf das Schreiben zu konzentrieren. Neben seinen Romanen, ist er auch als Drehbuchautor und durch seine journalistische Arbeit für die spanischen Zeitungen „El País“ und „La Vanguardia“ bekannt geworden. Obwohl er später einmal in einem Interview sagte, dass er die Filme, an denen er mitarbeitete, von Anfang an für wertlos gehalten habe.

    1993 erschien sein erstes Buch „Der Fürst des Nebels“, von dem mehr als 150.000 Exemplare verkauft wurden. Danach entstanden noch drei weitere Jugendbücher, bevor er mit „Der Schatten des Windes“ im Jahre 2001 endgültig seinen großen internationalen Durchbruch feierte. Obwohl es in Spanien keine große Aufmerksamkeit bekam, wurde das Buch in kurzer Zeit zu einem Bestseller und hielt sich wochenlang auf den Bestsellerlisten. Er wurde damit als die literarische Sensation des Jahres 2002 gefeiert!
    Auch in Deutschland wurde „Der Schatten des Windes“ schnell bekannt und schaffte es unter anderem auf die Nummer 1 der Spiegel-Bestsellerliste!

    Übrigens hat sich Carlos Ruiz Zafón auch selbst das Klavierspielen beigebracht.

    Für mich persönlich ist Carlos Ruiz Zafón einer der grandiosesten Autoren unserer Zeit.
    Seine Sprache ist einzigartig. Mit seiner Mischung aus klarer Erzählkunst und leichter Lyrik, der immer eine große Portion Mystik anhängt, erzeugt er Bilder in unseren Köpfen, wie ich es nur sehr selten bei anderen Autoren entdeckt habe.
    Wenn ich ein neues Buch von ihm zur Hand nehme, ist das jedes Mal ein Gefühl für mich, wie nach Hause kommen. Ich kann mich in seine Geschichten hineinfallen lassen und genieße die Gänsehaut, die jede Einzelne bisher in mir hervorgerufen hat! Einfach wunderbar!

    1993  |  Nebel-Trilogie #1  |  „Der Fürst des Nebels“
    1994  |  Nebel-Trilogie #2  |
    „Der Mitternachtspalast“
    1995  |  Nebel-Trilogie #3  |  „Der dunkle Wächter“
    1999  |  „Marina“
    2001  |  Friedhof der vergessenen Bücher #1  |
    Der Schatten des Windes“
    2008  |  Friedhof der vergessenen Bücher #2  |
    „Das Spiel des Engels“
    2011  |  Friedhof der vergessenen Bücher #3  |
    „Der Gefangene des Himmels
    2012  |  Friedhof der vergessenen Bücher #3,5  |
    „Der Fürst des Parnass“
    2016  |  Friedhof der vergessenen Bücher #4  |
    „Das Labyrinth der Lichter“

     

  • Literarische Helden | Ferdinand von Schirach

    Ferdinand von Schirach

    12. Mai 1964 in München
    Deutscher Strafverteidiger, Schriftsteller und Dramatiker

    Ferdinand von Schirach war im Jahre 2019 nicht nur meine absolute Neuentdeckung was seine Bücher betrifft, auch menschlich ist er in meinen Augen eine deutsche Institution mit einer schwierigen Vergangenheit, der sich aber nie von seinem Elternhaus beeinflussen lies, sondern aus seinem Leben wirklich das Beste und Zielführendste heraus geholt hat.

    Der Strafverteidiger und Autor wurde in München geboren. Dort verbrachte er seine ersten vier Lebensjahre, dann zog seine Familie nach Stuttgart um. Er legte sein Abitur im Jesuitenkolleg St. Blasien ab und nach seinem Wehrdienst studierte er Jura in Bonn.
    Zwischen 1992 und 1994 folgten Referendariate am Oberlandesgericht Köln und am Berliner Kammergericht. In Berlin legte er dann auch sein Assessorexamen ab.

    Ferdinand von Schirach eröffnete anschließend in Berlin eine Rechtsanwaltskanzlei und spezialisierte sich auf Strafrecht. Neben viel beachteten Steuerstrafsachen stand beispielsweise auch der SED-Funktionär Günter Schabowski und dem BND-Spion Norbert Juretzko, sowie die Familie des Schauspielers Klaus Kinski auf seiner Mandantenliste.
    In einer der aufsehenerregendsten Steueraffären trat Ferdinand von Schirach auch gegen den Bundesnachrichtendienst an.

    Geht man aber weiter in seine Vergangenheit zurück …
    Ferdinand von Schirach ist der Sohn des Münchner Kaufmanns Robert von Schirach und Enkel des NS-Reichsjugendführer Baldur von Schirach und dessen Gattin Henriette. Einer seiner Urgroßväter war der Hitler-Fotograf Heinrich Hoffman, ein anderer Urgroßvater war Carl von Schirach, der sich als Intendant des Nationaltheaters in Weimar und des Staatstheaters Wiesbaden seinen Namen machte. Schirachs Mutter Elke (geb. Fähndrich) ist die Enkelin des Unternehmers und NS-Polikers Fritz Kiehn. Auf der weiblichen Seite finden wir aber auch Emma Lynah Tillou Bailey Middleton von Schirach, eine der Mitunterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade in seinen jungen Jahren, während der 60er und 70er Jahre, diese Erbe für den jungen Ferdinand nicht immer leicht zu verstehen und zu tragen gewesen sein muss …

    Über sein Verhältnis zu seinem Großmutter Henriette äußerte er sich:
    „Dass meine Großmutter auch nach dem Krieg, nach den Bildern der Befreiung von Auschwitz, Gegenstände und Kunstwerke von den Behörden herausforderte, die jüdischen Familien geraubt wurden, erfüllt mich mit Scham und Wut. Das ist eine zweite Schuld, eine Wiederholung der furchtbaren Verbrechen, ein erneuter Raub.“

    Mit 45 Jahren veröffentlichte er seine ersten Kurzgeschichten und bereits nach wenigen Jahren zählen seine Bücher weltweit als Bestseller.  Diese erschienen in 40 Ländern und in etlichen Übersetzungen.

    Für mich zählt Ferdinand von Schirach zu den besten Autoren Deutschlands! Er schafft es mit seinen Büchern immer wieder mein eigenes Gedankengut und teilweise auch meine Überzeugung auf den Kopf zu stellen, bringt mich zum nachdenken und zum zweifeln und lässt mich doch nie unbefriedigt zurück. Sein Schreibstil ist klar und prägnant, mit kurzen Sätzen, die genau das an den Leser weitergeben, was sie sollen. Er beschönigt nicht und doch nimmt er den Leser gedanklich immer auf seine Reise mit!

    2009  |  „Verbrechen“
    2010  |  „Schuld“
    2011  |  Der Fall Collini“
    2012  |  „Carl Tohrberg“
    2013  |  „Tabu“
    2014  |  „Die Würde ist antastbar“
    2016  |  „Terror“
    2017  |  „Die Herzlichkeit der Vernunft“
    2018  |  „Strafe“
    2019  |  „Kaffee und Zigaretten“
    2020  |  „Trotzdem“
    2020  |  „Gott“