• „Gott“ | Ferdinand von Schirach

    Autor:  Ferdinand von Schirach
    Verlag:  Luchterhand Verlag
    Genre:  Theaterstück
    Seitenzahl: 119
    ISBN:  978-3-630-87629-0

    Wem gehört unser Leben? Darf ein Mensch entscheiden, wie er sterben will? Ist das unsere letzte Freiheit? Sind wir das Maß aller Dinge?

    Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Mediziner, Juristen, Pfarrer, Ethiker, Politiker und Teile der Gesellschaft zweifeln, ob Ärzte ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall.

    Rezensionsexemplar – Vielen Dank an den Verlag!

    Meine Meinung

    „Gott“, das neue Buch von Ferdinand von Schirach, ist ein Theaterstück, in dem der deutsche Ethikrat darüber diskutiert, wie mit Menschen umgegangen werden soll, die einfach sterben möchten. Dabei handelt es sich nicht um Kranke oder Dahinvegetierende, denen ein qualvoller Tod erspart bleiben soll. Dreh- und Angelpunkt ist vielmehr ein 78-jähriger Mann, der vom Leben genug hat und in Würde gehen möchte. Nun stellt sich die Frage, wie weit ein Arzt hier eingreifen oder ihn vielleicht sogar unterstützen darf?
    Wem gehört das Leben eines Menschen und wann darf man gehen? Wie selbstbestimmt ist unser Leben und vor allem unser Sterben …

    Bei diesem kontroversen Thema hat vermutlich jeder seine Meinung. Ferdinand von Schirach gelingt es aber, verkrustete Denkmuster aufzubrechen und etablierte Meinungen zu hinterfragen. Jede Sicht und jede Erklärung hat etwas Logisches und in meinen Augen auch Richtiges. Das Thema wird klar und in einer sehr schönen offenen Sprache von allen Seiten beleuchtet. Nicht zuletzt auch mit fein nuanciertem Humor, in genau dem richten Maß, für dieses Thema!

    Wie bei den meisten Büchern des Autoren, ist auch Dieses zu keiner Zeit langatmig, ausufernder oder gar geschwätzig. Er schreibt kompetent, knapp und kompakt. Obwohl die Argumente für, aber auch gegen die Sterbehilfe sehr sachlich angegangen werden, entlockt er uns viele Emotionen!
    Besonders spannend fand ich die Rückführung auf den titelgebenden christlichen Gott und welche Rolle dieser auch in einer aufgeklärten und pragmatischen Kultur noch immer einnimmt. Gott als höchste Instanz, Gott als lebensschenkender Richter, demgegenüber man „zum Leben verpflichtet ist“. Ihm gegenüber steht das weltliche Gesetz, welches niemanden dazu verpflichtet, sein Leben weiterzuführen.

    Jetzt, einige Tage nachdem ich dieses Buch beendet habe, würde ich in meiner eigenen Meinung zwar immer noch die Stellung halten, ich habe tatsächlich aber viel mehr Verständnis für die Argumente Andersdenkender. Schön, wenn Literatur das wirklich erreichen kann!

    Mit „Gott“ bekommen wir ein Buch mit unglaublich starken Momenten, dass genau die Gedanken an- und auch ausspricht, die den Leser bewegen. Und auch oft in genau dem Moment, in dem sie einen in den Sinn kommen!

  • „Trotzdem“ | Ferdinand von Schirach & Alexander Kluge

    Autor:  Ferdinand von Schirach | Alexander Kluge
    Verlag:  Luchterhand Verlag
    Genre:  Gesprächsprotokoll
    Seitenzahl:  75
    ISBN:  978-3-630-87658-0

    Das Corona-Virus hat uns an eine Zeitenwende gebracht.
    Beides ist jetzt möglich, das Strahlende und das Schreckliche!

    Am 30. März 2020, 19 Tage nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung eines neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) zu einer Pandemie erklärt hatte, führten Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach zwei Gespräche über einen Instant-Messaging-Dienst!

    Meine Meinung

    Wer sich mit den möglichen Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie auf unsere Gesellschaft beschäftigen möchte, kann dazu mittlerweile sehr viele Bücher lesen. „Trotzdem“ gehört in meinen Augen definitiv zu den empfehlenswertesten!

    In dem Buch verfolgen wir die Unterhaltung zwischen den beiden Juristen Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge, die nicht nur durch Intellekt und Scharfblick, sondern auch mit dem richtigen Weitblick auf dieses mittlerweile doch sehr nervenaufreibende Thema überzeugen.
    Das Büchlein beeindruckt auf seinen knapp 75 Seiten gerade durch die offene Klarheit und Prägnanz zu diesem Thema.

    Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge beantworten Fragen von der Rechtmäßigkeit heutiger Einschränkungen bis hin zur Zukunft Europas. Das Corona-Virus schafft eine Zeitenwende, die Zweierlei möglich macht: „das Strahlende und das Schreckliche“. Während manche einen „Shutdown unserer Grundrechte“ zu erkennen glauben, bleibt Ferdinand von Schirach zuversichtlich: „Wir leben in Demokratien, wir haben eine Gewaltenteilung. Noch immer muss das Parlament entscheiden.“ Doch auch er warnt vor einer Verfestigung autoritärer Strukturen, an die sich die Menschen bald gewöhnen könnten, und fordert deshalb zwingend eine zeitliche Befristung jeder Maßnahme, die zudem vier Voraussetzungen erfüllen muss: Sie muss einen legitimen Zweck verfolgen, geeignet, erforderlich und angemessen sein. Würde man den Menschen zum Beispiel ihre Fahrerlaubnis entziehen, um Leben zu schützen und Tausende Verkehrstote pro Jahr zu vermeiden, wäre auch dies zwar legitim, aber nicht angemessen. Die beiden Männer stellen sich der interessanten Frage nach langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf unsere gesellschaftliche Entwicklung.

    Einerseits ist „Trotzdem“ ein Protest, sich als Mensch nicht von dem Virus und den Einschränkungen unterkriegen zu lassen, sondern auch an die Zukunft zu glauben. Andererseits ist es nichts weniger als ein eindrucksvoller Aufruf zweier selten kluger Köpfe, den Shutdown als eine einmalige Chance für einen sinnvollen Neuanfang, einen wohl überlegten und zukunftsweisenden Wiederaufbau zu nutzen, statt gedankenlos und allzu bequem die veralteten Strukturen mit ihren längst erkannten Mängeln wieder aufzunehmen.

  • „Mr. Chartwell“ | Rebecca Hunt

    Titel im Original:  „Mr. Chartwell“
    Autor:  Rebecca Hunt
    Aus dem Englischen übersetzt von Hans-Ulrich Möhring
    Verlag:  Luchterhand Verlag
    Genre:  Roman
    Seitenzahl:  254
    ISBN:  978-3-630-87347-3

    Manchmal erlebt man merkwürdige Überraschungen. So geht es auch – wir schrieben das Jahr 1964 – der jungen und oft recht einsamen Bibliothekarin Esther Hammerhans, als sie einen Untermieter sucht. Denn als der erste Interessent bei ihr klingelt, glaubt sie ihren Augen kaum zu trauen: Vor ihrer Tür steht ein riesiger schwarzer Hund, der sich als Mr. Chartwell vorstellt.
    Obwohl Esther fest entschlossen ist, den unheimlichen Besucher unverzüglich loszuwerden, nimmt sie ihn zu ihrer eigenen Überraschung doch bei sich auf …

    Meine Meinung

    Was dieses Buch betrifft, habe ich eher eine Geschichte erwartet, die in Richtung des „unterhaltsamen Romans“ geht. Was auch eigentlich der Grund dafür war, das ich ewig nicht dazu gegriffen habe. Blöde Sache, denn beim Lesen merkt man doch recht schnell, dass man hier ein viel tiefgründigeres und emotionaleres Buch in Händen hält …

    Esther Hammerhans möchte ein Zimmer untervermieten. Es klingelt an der Tür und als sie nichts Böses ahnend öffnet, steht ein kolossaler schwarzer Hund vor ihr und spricht sie an. Dieser absurde Beginn, der an eine Halluzination erinnert, hat eine unglaublich anziehende  Wirkung und es gibt wohl keine Leser, der nicht wissen möchte, woher dieser mysteriöse Mr. Chartwell kommt, weshalb er sprechen kann und sich für ein freies Zimmer interessiert …

    Die Handlung spielt im Jahre 1964 und die alleinstehende Bibliothekarin wird von „Black Pat“ regelrecht überrollt. Er nistet sich in ihrem Leben ein, genauso wie er es bereits seit Jahrzehnten bei Winston Churchill tut. Der Hund kommt und geht wann und wie es ihm passt. Wortgewandt und dominant, aber zeitweise auch sarkastisch zehrt er an ihrer Lebenskraft und zieht sie in einen dunklen Strudel. Nur mit Mark Corkbowl, den neuen Mitarbeiter an Esthers Arbeitsplatz hat er nicht gerechnet. Mit ihm tritt unverhofft ein neuer Mann in ihr Leben …

    Man merkt beim Lesen schon recht schnell, das der hünenhafte schwarze Hund, als Metapher für die Depression steht, die gerade ins Leben unserer Protagonistin Einzug hält.
    „Der schwarze Hund“, so hat Sir Winston Churchill die Depressionen genannt, unter denen er sein Leben lang gelitten hat. Und Mr. Chartwell ist niemand anderes, als jener düstere und verführerische Eindringling, der mit Vorliebe Churchills Seele verdunkelt und der nun droht, auch das Leben von Esther Hammerhans zu überschatten.

    Die Erzählung ist wunderbar einfach gehalten. Eingängig, ohne mit dem erhobenen Finger zu belehren. Zudem wird die Geschichte durch den lockeren und leichten Schreibstil unterstützt. Auch wenn es herrlich skurril erscheint, dass man Besuch von einem großen Hund bekommt, liest sich der gesamte Roman einfach nur plausibel. In meinen Augen britische Erzählkunst vom Feinsten, die auch ganz wunderbar ohne schwarzen Humor funktioniert!

    Rebecca Hunt zeigt auf leicht verdauliche Art und Weise, dass Jeder von dieser Krankheit betroffen sein kann. Von der stillen Bibliothekarin bis hin zu einem der bedeutendsten Männer unserer Zeitgeschichte!

  • „Fuchs 8“ | George Saunders

    Rezensionsexemplar
    Vielen Dank an den Verlag!

    Titel im Original:  „Fox 8“
    Autor:  George Saunders
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Frank Heibert
    Mit Illustrationen von Chelsea Cardinal
    Verlag:  Luchterhand
    Genre:  Kurzroman
    Seitenzahl:  56
    ISBN:  978-3-630-87620-7

    Fuchs 8 war immer schon neugierig und ein bisschen anders als die anderen Füchse seiner Gruppe. So hat er die menschliche Sprache gelernt, weil er sich gern in den Büschen vor den Häusern versteckt und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlasen. Die Macht der Worte befeuert seine Neugier auf diese Weise, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben und sie finden kaum noch Nahrung.
    Dem stets belächelten Tagträumer bleibt nur eines: Er beschließt, seine Fuchsfamilie zu retten und macht sich auf den Weg zu den Menschen …

    Meine Meinung

    Noch nicht einmal 60 Seiten umfasst dieses kleine Büchlein. Eine Erzählung mit dem Namen „Fuchs 8“, aufgepeppt mit den Illustrationen von Chelsea Cardinal, die bei Luchterhand unter die Haube gekommen ist und Ende 2019 so viel Wind in der Literaturszene aufgewirbelt hat.
    Ein wunderbar ergreifendes, wie lustiges Buch über die Frage nach dem korrekten, ethisch vertretbaren Verhalten des Menschen und der Frage, wie man den „Herrschaftsauftrag“ auf Erden zu verstehen hat!

    Die Geschichte wird aus der Perspektive eines Fuchses erzählt. Fuchs 8 war stets unbeschwert und liebte die Menschen. Er lernte ihre Sprache, lernte ihren Umgang kennen und wurde dafür von seinem Rudel natürlich auch schräg angeschaut. Nur ihr Anführer Fuchs 28 war von seinem Können begeistert. Doch dann kommt der Tag, an dem der Bau eines Einkaufszentrums seine Heimat zerstört. Auf der Suche nach Hilfe begibt er sich zu den Menschen, die ihm doch immer so gut und so mächtig erschienen. Mit ihrer Hilfe möchte er seine Familie vor dem drohenden Untergang bewahren …

    Ok, wenn man es jetzt ganz genau nimmt, müsste dieses Buch eigentlich „Fuks 8“ heißen, denn der Fuks, der spricht zwar die Sprache der Menschen, sonst könnte er uns seine Geschichte ja auch gar nicht erzählen, doch sprechen und schreiben sind, wie wir sicher noch alle aus unseren Kindertagen wissen, zwei völlig unterschiedliche Dinge …
    „Fuchs 8“ ist ohne Ausnahme im „Mänschisch“ unseres rotfelligen Protagonisten verfasst. An dieser Stelle muss man wirklich die Leistung des Übersetzers Frank Heibert loben, der bereits mit Lincoln im Bardo kein leichtes Spiel hatte, aber in „Fuchs 8“ wirklich glänzt. Es sind Sätze wie: „Zuers möchte ich sagen, Enschuldigung für alle Wörter di ich falsch schreibe.“, an deren Schreibart man sich erst gewöhnen muss. Wenn man aber erstmal im Klang und Rhythmus drinnen ist, fließt die Geschichte wie von selbst …

    Die Handlung verläuft zu Beginn recht unspektakulär, trotz allem aber recht amüsant, da die Erklärungsversuche des Fuchses über das menschliche Leben aus unserer Sicht doch sehr einzigartig sind. Traurig wird es dann an der Stelle, als Fuchs 8 mit seinem besten Freund Fuchs 7 die Menschen von ihrer anderen Seite kennenlernen muss. Für jeden Tierfreund absolut keine schöne Szene, davor muss ich euch wirklich warnen …
    Er ist so schockiert, so gekränkt und traurig, dass er all seinen Mut zusammennimmt und einen Brief an die Menschen schreibt!

    Natürlich ist das ganze realitätsfremd, doch darauf kommt es nicht an. Man vergisst beim Lesen völlig, dass es sich hier um den Erzähler George Saunders handelt. Man rutscht unwillkürlich in den Gedanken ab, dass man sich in einer Konversation mit dem Tier befindet. Von der literarische Leistung mal ganz abgesehen, ist es gar nicht so abstrus zu denken, dass die Gedankengänge, die dem Fuchs hier in den Mund gelegt werden, nicht auch so ablaufen würden, wenn er denn auch so denken könnte wie der Mensch.
    Wir werden hier nicht mit einem Sachbuch über Fuchse konfrontiert, hier geht es ganz klar um das Mensch-Tier-Verhältnis und die Frage danach, warum die Menschen ihre scheinbare Überlegenheit gegenüber der Tierwelt auf so schamlose und grausame Art und Weise ausnützen. In der puren Absicht auch Grausamkeiten zu verrichten. Ich habe beim Lesen regelrechte Aggressionen gegen die beiden Männer entwickelt, die die Tierquälerei so lapidar und hirnlos begangen haben.

    So komisch das Buch auf der einen Seite ist, so traurig ist es auf der Anderen. Saunders bricht hier eine Lanze für die Tierwelt. Vielen vielen Dank!
    Dieses Buch ist einfach ein kleines Meisterwerk! Auch mir standen die Tränen in den Augen!

  • „Strafe“ | Ferdinand von Schirach

    Autor: Ferdinand von Schirach
    Verlag: Luchterhand Verlag
    Genre: Kurzroman
    Seitenzahl: 189
    ISBN: 978-3-630-87538-5

    Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem Buch „Strafe“ zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden „Verbrechen“ und „Schuld“ zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden, und wie voreilig unsere Begriffe von „gut“ und „böse“ oft sind.

    Rezensionsexemplar – Vielen Dank an den Verlag!

    Meine Meinung

    „Krimis“ der etwas anderen Art!

    Auch in „Strafe“ präsentiert uns Ferdinand von Schirach wieder 12 fesselnde Kurzgeschichten, die schlicht erzählt und doch so packend sind, dass man das Buch direkt in einem Schwung durchlesen muss. An Pausen ist hier wirklich nicht zu denken!
    Wunderliche, wunderbare, aber auch oft tragische und manchmal leicht humorvolle Geschichten aus seinem Fundus ausgefallener Rechtsfälle!

    Ohne den Inhalt vorwegzunehmen, möchte ich doch so viel verraten, dass dieses Buch sehr stark von der Einsamkeit der Menschen geprägt ist. Obwohl mich bisher alle seiner gelesenen Bücher stark zum nachdenken angeregt haben, steigert der Autor mit „Strafe“ diese Stimmung nochmal deutlich.

    Ferdinand von Schirach schreibt in einem lakonischen und doch immer wieder ergreifenden Stil, der in seiner Schlichtheit oft mehr sagt als blumige Ausschmückungen. Ewig lange Schachtelsätze sucht man hier vergebens, hier besticht tatsächlich der prägnante Ausdruck. Das heißt für den Leser klare, ausdrucksstarke Worte, die Situationen beschreiben. Der Autor fügt keinerlei moralische Erläuterungen bei, sondern lässt die Handlungen und Charaktere für sich alleine sprechen.

    Auch wenn ich mit dem Ausgang einige Geschichten nicht ganz einverstanden bin, so ist mir doch bewusst, dass das deutsche und österreichische Rechtssystem genauso skurril funktioniert.

    Über juristische Feinheiten kann ich persönlich natürlich kein Urteil abgeben, aber auch für einen Nichtjuristen lesen sich die Geschichten spannend und der tiefere Content kommt klar und deutlich zum Tragen.

    Kurzweilig, abwechslungsreich und absolut nicht vorhersehbar! Gerade deswegen ist „Strafe“ ein spannendes und tolles Buch für alle Bücherwürmer!