• „Im Licht der Zeit“ | Edgar Rai

    Autor:  Edgar Rai
    Verlag:  Piper Verlag
    Genre:  Historischer Roman
    Seitenzahl:  512
    ISBN:  978-3-492-05886-5

    Frühjahr 1929: Alle Welt redet nur noch vom Tonfilm, der in Amerika längst die Kino-Paläste erobert hat. Deutschland aber droht den Anschluss zu verlieren. Nun soll die mächtige Ufa das Land zurück an die Spitze führen, koste es, was es wolle. Ein halbes Jahr später hat der geniale Karl Vollmöller fast alles beisammen: das modernste Tonfilmstudio, einen grandiosen Stoff, den gefeierten Oscar-Preisträger Emil Jannings, der soeben glorreich aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt ist, und den perfekten Regisseur.

    »Der blaue Engel« wird nicht einfach nur ein Tonfilm sein, er wird ein neues Zeitalter einläuten, davon ist Vollmöller überzeugt. Nur die Hauptdarstellerin fehlt noch. Wer soll die abgründige Figur der Rosa Fröhlich verkörpern, die den biederen Professor ins Unglück stürzt? Etwa Marlene Dietrich? Als Revuegirl ist sie eine Klasse für sich, sie bietet Leichtigkeit, Unterhaltung, zeigt nackte Haut. Aber sie besitzt keinerlei schauspielerisches Talent!

    Meine Meinung

    1929! Ein Jahr, das sich für die Deutschen in vielerlei Hinsicht hervorhebt!
    Während die Schönen und Reichen Berlins ihre Nächte vor allem ausgiebig zum Feiern nutzen, nimmt die Popularität der Nationalsozialisten langsam aber sicher gezielte Formen an. Außenminister Gustav Stresemann stirbt und auch mit dem Stummfilm geht es dem Ende entgegen!
    Emil Jannings, der größte männliche Filmstar seiner Epoche, hat zwar als bislang einziger Deutscher einen Oscar bekommen, aber sein erster in Amerika produzierter Tonfilm wurden ein riesengroßer Reinfall.
    Die Filmindustrie ist im Umschwung! Die Produktionsgesellschaft UFA, damals im Besitz des Medienmoguls Alfred Hugenberg, der nicht nur die wichtigsten Zeitungen kontrollierte, sondern auch als ein Befürworter von Adolf Hitler galt, baut in Babelsberg hochmoderne und bislang weltweit einzigartige Tonfilmstudios. Genau dort soll – mit Jannings in der Hauptrolle – der erste deutsche Tonfilm entstehen! Ein Film, der alles Dagewesene in den Schatten stellen soll!

    Mit diesem Wissen starten wir ins Edgar Rais Roman „Im Licht der Zeit“. Der Autor nimmt abwechselnd die Perspektiven der Hauptprotagonisten ein, vor allem die von Marlene Dietrich, die zur damaligen Zeit zwar als gefeiertes Revue- und Partygirl bekannt war, aber als Gift für jeden Film. Abwechselnd kommen natürlich auch die Männer zu Wort. „Der blaue Engel“ gilt bis heute als das Sprungbrett so mancher Kultikone der 20er und 30er Jahre!

    Der Autor hat uns mit „Im Licht der Zeit“ eine wirklich stimmungsvolle Geschichte näher gebracht. Er erzählt eindringlich, detailreich, spannend, atmosphärisch und überaus geschickt, sodass man mit Freude in jeder Szene mitfiebert. Er spart nicht an Protagonisten und lässt viele bekannte Namen jener Zeit wieder aufleben, darunter auch Claire Waldoff, Erich Kästner und Billy Wilder, aber es sind vor allem Marlene Dietrich und der Produzent und Drehbuchautor Karl Vollmöller, die er dabei beobachtet, wie sie mit dem Projekt des „Blauen Engels“ wachsen.
    Parallel erzählt er aber auch die Geschichte von Henny Porten, der Schauspielerin, die bis zum Aufkommen des Tonfilms die deutsche Filmszene dominierte und der – unter der Hand gesprochen – eine kurze aber sehr intensive Affäre mit der noch jungen Marlene Dietrich nachgesagt wird.

    In „Im Licht der Zeit“ treffen zwei starke Aspekte aufeinander:  Eine spannende und historisch bedeutsame Geschichte und ein Erzähler, der diese in wirklich gute Worte fassen kann. Der Roman erzählt die Geschichte Berlins in den endenden20er Jahre, mit seinen Feiertempeln und unfassbar vielen Kinos. Jedem Kapitel ist auch ein Ausschnitt aus der Berliner Volkszeitung vorangestellt, die mir beim Lesen oft das Blut in den Adern gefrieren ließen, weil die propagandistischen Texte der NSDAP ebenso gut ins Jahr 2020 passen würden.

    Für Fans der 20er Jahre ist dieses Buch ein absolutes Muss!

  • „Der Fall Collini“ | Ferdinand von Schirach

    Autor: Ferdinand von Schirach
    Verlag: Piper Verlag
    Genre: Roman
    Seitenzahl:  193
    ISBN: 978-3-492-30146-6

    34 Jahre hat der Italiener Fabrizio Collini als Werkzeugmacher bei Mercedes-Benz gearbeitet. Unauffällig und unbescholten. Und dann ermordet er in einem Berliner Luxushotel einen alten Mann. Grundlos wie es aussieht. Als der junge Anwalt Caspar Leinen die Pflichtverteidigung für Fabrizio Collini zugewiesen bekommt, erscheint im der Fall die vielversprechende Karrierechance zu sein, auf die er gewartet hat. Doch als er erfährt, um wen es sich bei dem Mordopfer handelt, wird der Prozess zu seinem persönlichen Albtraum!

    Meine Meinung

    Ferdinand von Schirach zeigt uns in seinem Buch „Der Fall Collini“ eine verheerende Geschichte, die im 2. Weltkrieges ihren Anfang nimmt und dessen Spuren sich noch bis in die heutige Zeit ziehen.

    Die Geschichte handelt von einem jungen Anwalt, der seinen ersten Fall als Pflichtverteidiger übernimmt. Als dieser voller Eifer loslegen will muss er jedoch feststellen, dass sein Mandant gar nicht anwaltlich vertreten werden möchte. Rechtsanwalt Caspar Leinen macht sich also selbst auf die Suche nach der Wahrheit.
    Bei einem so kurzen Roman möchte man gar nicht zu viel verraten. Es geht um die große Frage, was einen Menschen dazu treibt, einen Mord zu begehen, wenn er doch selbst bis dahin nie gewalttätig und irgendwie anders auffällig wurde. Jeder Leser wird seinen eigenen Schwerpunkt in der Geschichte setzen …

    Das Buch ist voller Spannung und endet, wie man es definitiv nicht vorhergesehen hat. Das Kernthema behandelt die nachlässige Gesetzgebung, mit der in Deutschland mit NS-Verbrechen bzw. den ausführenden Soldaten in den ersten Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg umgegangen wurde. Neben dem lehrreichen Aspekt, der mich als Leser total in den Bann gezogen hat, fand ich die Art, wie der Autor die Geschichte erzählt, äußerst unterhaltsam. Auch das Verhalten der Anwälte untereinander trägt zur Intensivierung der Geschichte bei.

    Ferdinand von Schirach arbeitet selbst als Anwalt, daher habe etwas vermehrt mein Augenmerk auf die Szenen im Gericht gelegen. Diese fand ich gut ausgearbeitet, sehr sachlich und klar präsentiert. Jedoch ohne viel Schnickschnack, der uns die Geschichte unnötig verschönert.

    Oberflächlichkeiten sind mitunter die Merkmale unserer heutigen Zeit. In die Tiefe zu gehen bedeutet oft, auf Dinge zu stoßen, die Zweifel, Wut und Schmerzen verursachen könnten. Ist es unserer Gemütlichkeit geschuldet, dass wir heutzutage lieber die Dinge so zur Kenntnis nehmen, wie wir sie auf den ersten Blick sehen?
    Beharrlichkeit und der eiserne Wille, einer Sache auf den Grund zu gehen, ist zwar manchmal unbequem, lohnt sich aber letztendlich doch …

  • „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ | Joel Dicker

    Titel im Original: „La Disparation de Stephanie Mailer“
    Autor: Joel Dicker
    Aus dem Französischen übersetzt
    von Amelie Thoma & Michaela Meßner
    Verlag: Piper Verlag
    Genre: Roman
    Seitenzahl:  666
    ISBN: 978-3-492-05939-8

    Vier Menschen, an einem schönen Sommerabend brutal ermordet.
    Zwanzig Jahre später: Die junge Journalistin Stephanie Mailer stellt zu viele Fragen und verschwindet. Was ist ihr zugestoßen? Und was hat sie herausgefunden?

    Meine Meinung

    Für mich hat Joel Dicker mit seinem Debütroman „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ eine absolute Steilvorlag im Bereich der Spannungsliteratur hingelegt und auch sein zweiter Roman „Die Geschichte der Baltimores“ ging mir sehr zu Herzen. Mit „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ ist nun auch sein neues Buch auf dem Markt: Ein großartiges Werk für Freunde guter Kriminalliteratur!

    Wir schrieben das Jahr 2014. In dem beschaulichen Städtchen Orphea, direkt vor den Toren von New York, soll der State Police Detective Jesse Rosenberg in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet werden. Man nennt ihn auch den „Hundertprozentigen“, da er im Laufe seiner Karriere alle Fälle aufklären konnte!
    Während dieser Feier spricht ihn die junge Journalistin Stephanie Mailer an, die angeblich ausschlagende Indizien gefunden hat, die beweisen, dass Jesse und sein damaliger Partner bei einem Vierfachmord zwanzig Jahre zuvor den falschen Täter überführt haben. Während 1994 gefühlt ganz Orphea der Eröffnung des ersten Theaterfestivals der Stadt beiwohnen, werden einige Straßen weiter der Bürgermeister, seine Frau und sein Sohn brutal erschossen. Auch eine zufällt vorbeilaufende Joggerin fiel dem Täter zum Opfer.
    Doch dann ist Stephanie Mailer plötzlich verschwunden …

    Joel Dicker geht gern verschwenderisch und ausladend mit Worten um. Er erzählt nicht kurz und knackig, sondern detailliert und atmosphärisch. Und doch ist hier kein Wort zu viel!

    Das Buch bedient sich ganz klar der Erzähltechnik des Cold Case: Wir springen immer wieder von der Gegenwart 2014 zurück ins Jahr 1994. So reiht sich ein Puzzlestein an den Andere, und die damaligen Geschehnisse und die Verflechtungen, setzen sich allmählich zusammen.
    Bei all den Verwirrungen tappt man als Leser lange im Dunkeln, geht zusammen mit den Ermittlern Irrwege, die zunächst plausibel wirken und doch mit der Wahrheit recht wenig zu tun haben. Man verstrickt sich in einem Netz aus Intrigen und menschlichen Abgründen, die wirklich nicht leicht zu durchschauen sind. Zudem baut der Autor immer wieder kleine Cliffhanger ein, die dringend zum Weiterlesen animieren.

    Die Protagonisten, die uns Joel Dicker hier präsentiert, decken eine enorme Bandbreite der Persönlichkeiten ab. Von wirklich glaubwürdigen bis hin zu völlig überbelichteten und mit Klischees nur so überzogen Figuren bekommen wir hier viele Schattierungen aufgezeigt. Da er über diese Personen aber auch eine gute Portion Humor ins Buch mitbringt, fand ich diesen Faktor wirklich gut!

    Ein spannender und komplexer Kriminal- und Gesellschaftsroman.
    Für meine Verhältnisse hätte das Buch  gerne noch etwas länger sein können …

  • „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ | Joel Dicker

    Titel im Original: „La Vérité sur l`Affaire Harry Quebert“
    Autor: Joel Dicker
    Aus dem Französischen übersetzt von Carina von Enzenberg
    Verlag: Piper Verlag
    Genre: Roman
    Seitenzahl: 725
    ISBN:  978-3-492-05600-7

    Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA:  33 Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der berühmte, zurückgezogen lebende Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Mordverdacht.

    Meine Meinung

    „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ ist seit Erscheinen des Romans eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Da im April nächsten Jahres das drittes Buch von Joel Dicker erscheint, das ich schon sehnsüchtigst erwarte, möchte ich euch in den nächsten Wochen seine beiden Vorgänger vorstellen!
    Beginnen wir erst mal mit seinem Debüt …

    Harry Quebert ist ein bekannter Schriftsteller und Professor für Literatur an der Universität in Burrow. Dort lernt ihn auch unser Protagonist kennen, der sehr schnell eine freundschaftliche Beziehung zu seinem Professor aufbaut und nicht nur das Boxen, sondern auch das Schreiben von ihm lernt. Und mittlerweile hat auch Marcus seinen ersten Bestseller geschrieben!
    Zu Beginn des Buches lernen wir Marcus Goldmann mitten in einer Schaffenskrise kennen. Er besinnt sich auf seinen alten Professor, der sich in die Kleinstadt Aurora an der Ostküste zurückgezogen hat und dort ein ruhiges Leben führt. Ausgerechnet als Marcus dort ankommt, findet man in Harrys Garten die Leiche eines seit 30 Jahren verschwundenen Mädchens, die das handgeschriebene Manuskript des Erfolgsromans Harry Queberts mit ins Grab genommen hat. Wie sich herausstellt, hatte Harry, der mehr als doppelt so alt war, wie die damals 15-jährige Nola, ein Verhältnis mit ihr gehabt. Schnell wird er als vermeintlicher Mörder verhaftet, doch Marcus versucht herauszufinden wer wirklich hinter der Tat steckt, denn er ist von Harry`s Unschuld überzeugt!

    Joel Dicker hat einen sehr bildlichen und detaillierten Schreibstil, mit klaren und starken Formulierungen, aber dennoch mitreißend und spannend. Auch hat er für meinen Geschmack das richtige Gespür für Situationskomik.
    Anders als es der Klappentext vermuten lässt, ist dieses Buch kein Kriminalroman, sondern mehr eine Charakterstudie bzw. die Geschichte über die Leben zweier Menschen.

    Ich fand die Darstellung der Bewohner des kleinen Küstenortes Aurora wirklich sehr gelungen. Das teilweise etwas prüde Kleinstadtidyll, in dem jeder ein kleines Stück des Ruhms, den Harry sich als Schriftsteller erarbeitet hat, abbekommen möchte. Sei es, dass man den Tisch kennzeichnet an dem er seinen Erfolgsroman geschrieben hat oder auch den Versuch seine Tochter mit ihm zu verheiraten. Als die Fassade blättert, wenden sich auch die Bewohner Auroras gegen ihn, denn mit einem Kriminellen will sich in dem „hochanständigen“ Ort keiner abgeben.

    Die Aufklärung des Falls was für mich eine recht nervenaufreibende Sache. Immer wenn ich gedachte habe, die Lösung zu kennen, wurde ich sehr schnell wieder auf den Boden der Realität zurück geholt. Ich hatte bis zum Schluss nicht den Hauch einer Ahnung, wie das Ganze zusammenhängt, was natürlich die Spannung bei mir hoch hielt.

  • „Der Helicopter Coup“ | Jonas Bonnier

    Titel im Original: „Helikopterranet“
    Autor: Jonas Bonnier
    Aus dem Schwedischen übersetzt von Susanne Dahmann
    Verlag: Piper Verlag
    Genre: Kriminalroman
    Seitenzahl:  402
    ISBN: 978-3-492-05847-6

    Ein Helicopter. Vier Räuber. Ein Bankdepot.

    Am frühen Morgen des 23. September 2009 schrillt im Stockholmer Banknotendepot der Alarm. Auf dem Dach des Gebäudes ist ein Helicopter gelandet. Der ehrgeizige Plan: Die 40 Millionen Kronen aus dem Depot holen und fliehen, bevor die Polizei erscheint. Doch der Plan der vier Räuber ist nicht perfekt – und deshalb nimmt der spektakuläre Überfall eine unglaubliche Wendung.

    Meine Meinung

    „Der Helicopter Coup“ ist der neueste Roman von Jonas Bonnier und beruht auf einer wahren Begebenheit. Ein unterhaltsamer Kriminalroman mit dem Flair von „Ocean`s Eleven“!

    Im September 2009 detoniert auf dem Dach des Stockholmer Banknotendepots ein Sprengstoffpaket. Es eröffnet vier Räubern den Weg zu 40 Millionen Kronen. Der Plan sieht vor, mit einem Helicopter zu fliehen und die Beute an einem sicheren Ort zu verstecken. Mehr als acht Monate haben Niklas Nordgren, Michel Malouf, Sami Farhan und Zoran Petrovic in die minutiöse Vorbereitung des Millionencoups gesteckt, der als spektakulärster Raubüberfall in der Geschichte Schwedens eingehen soll. Doch damit ist die Beute noch nicht in Sicherheit …

    Jonas Bonnier erzählt die Geschichte chronologisch von der Planung bis zur Ausführung, mit vielen spannenden und mitreißenden Wendungen, die beweisen, dass die Realität oft spannendere Geschichten schreibt, als es mancher Autor kann. Bei der Recherche für diesen Thriller fuhr er sogar direkt zu den verurteilten Täter um diese nach dem Ende ihrer Gefängnisstrafen ausführlich zu befragen. Allerdings sollte man sich vorab bewusst sein, dass das Buch nicht das gesamte Geschehen wahrheitsgetreu wiedergibt: Es ist vielmehr eine Kombination aus Realität, angereichert mit Fiktion, um ungeklärte Fragen zu beantworten, wie etwa der nach der verschollenen Beute.

    Der Autor hat eine sehr angenehme Art seine Geschichte, aber auch die Spannung darin aufzubauen. Das Tempo steigert sich langsam aber stetig und passt sich so den Geschehnissen wunderbar an. Auch die Protagonisten blieben nicht unscheinbar: Jeder hat seine eigene Geschichte und man erfährt viele Details aus deren Privatleben, aber auch die Gründe für deren Mitwirken bei dem Coup.

    Zu Beginn der Geschichte erfassen die Kapitel ganze Monate und sind dementsprechend ausführlicher. Vermutlich werden einige Leser hier auch kleine Längen finden.
    Zum Ende hin umfassen sie nur noch Stunden bzw. Minuten und wir sind direkt im Geschehen mit dabei!
    Leider gab es auch einige Handlungsstränge, deren Bedeutung ich bis heute nicht herausgefunden habe. Sie wurden irgendwann in die Handlung eingewoben und verliefen dann im Sande. Das wirkte ein bisschen chaotisch!

    Bis heute haben die vier Räuber nie über ihre Tat gesprochen, in deren atemberaubendem Verlauf es der Polizei nicht gelang, sie aufzuhalten. So sind der 23. September 2009 zu einem schwedischen Mythos und die Täter zu nationalen Helden geworden!