• „Breakdown“ | B. A. Paris

    Titel im Original:  „The Breakdown“
    Autor:  B. A. Paris
    Aus dem Englischen übersetzt von Wulf Bergner
    Verlag:  Blanvalet
    Genre:  Psychothriller
    Seitenzahl:  412
    ISBN:  978-3-7341-0264-6

    Es ist dunkel, ein Unwetter tobt, und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung:  Sie steiget nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Autor ermordet wurde. Und nicht nur das:  Cass kannte das Opfer! Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen! Ist der Mörder jetzt auch hinter ihr her?

    Meine Meinung

    Nachdem B. A. Paris mit ihrem Debütroman „Saving Grace“ bei mir vollends ins Schwarze getroffen hat und ich diesen einzigartigen Psychothriller kaum aus der Hand legen konnte, war ich nun doch sehr auf ihr zweites Buch gespannt …

    In „Breakdown“ lernen wir Cassandra kennen. Die junge Lehrerin, fährt nach einem Treffen mit ihren Kollegen in ein heftiges Unwetter. Um ihren Heimweg doch deutlich zu verkürzen, nimmt sie – entgegen aller Vernunft – die abgeschiedene Straße durch ein nahegelegenes Waldstück. An einer Ausweichstelle sieht sie eine Frau in ihrem Auto sitzen. Da diese jedoch keine Anzeichen macht, Hilfe zu benötigen, fährt Cass kurzentschlossen einfach weiter …
    Am nächsten Tag erfährt sie aus dem Radio, dass die Fahrerin ermordet wurde … und Cass die Frau sogar kannte!

    Die Geschichte wird einzig aus Cass Perspektive erzählt. Wir erfahren sämtliche Szenen aus ihren eigenen Sinneseindrücke und ihren oftmals doch sehr konfusen inneren Monologen und Gedankengängen. Dadurch konnte ich mich sehr gut mit der bedrohlichen Situation identifizieren. Auch ihr Ehemann und ihre beste Freundin nehmen in der Geschichte einen sehr großen Platz ein.

    Im Prinzip hätte jeder der Täter sein können! Cassandra ist eine sehr sympathische Protagonistin, deren Geschichte mir doch nahe gegangen ist. Besonders die medizinischen Aspekte der Handlung haben mich zum Nachdenken gebracht. Mit der Zeit wurde sie mir aber auch zu einem immer größeren Rätsel. Sehr schnell beginnt die Realität mit ihren Einbildungen zu verschwimmen.

    B. A. Paris hat einen sehr flüssigen und actionreichen Schreibstil und erschafft eine dichte, aber durchaus greifbare Atmosphäre. Das Buch ist völlig unblutig und lebt durch seine Psychospielchen. Der subtile Spannungsbogen wird über das ganze Buch hinweg gut gehalten, allerdings ergeben sich wegen der Wiederholungen nach der ersten Hälfte doch deutliche Längen. Dennoch verzichtet die Autorin sowohl auf leere Effekthascherei als auch auf Cliffhanger.
    Die Aufklärung ist nicht die allergrößte Überraschung, allerdings hat es B. A. Paris hier für mich zum zweiten Mal geschafft, das Blatt im entscheidenden Moment zu wenden  …

  • „Glühende Gefühle“ | Jennifer L. Armentrout

    Titel im Original: „Beneath the Skin“
    Autor: Jennifer L. Armentrout
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von H. Zeltner & S. Bieker
    Verlag: Harper Collins
    Genre: Fantasy | Jugendbuch
    Dark Elements-Trilogie, Band 4
    Seitenzahl: 368
    ISBN: 978-3-95967-311-2

    Zayne hat viel durchgemacht: Der attraktive Gargoyle-Wächter mit den eisblauen Augen hat seine große Liebe Layla an den Dämonenprinzen Roth verloren, und sein Vater ist im Kampf gefallen. Doch Zayne kann sich nicht länger in seinem Schmerz vergraben, denn ein unbekanntes Wesen macht Jagd auf die Wächter. Um diese Bedrohung aufzuhalten, wendet er sich an einen anderen Gargoyle-Clan. Zu seiner Überraschung lebt dort eine Sterbliche – Trinity, bei der sein Herz wieder etwas fühlt. Aber sie umgibt ein Geheimnis. Hängt es womöglich mit den Angriffen auf die Gargoyles zusammen?

    Meine Meinung

    Und weil ich gerade so schön im Erzählen drinnen bin …

    „Glühende Gefühle“ startet knapp 7 Monate nach dem finalen Showdown des letzten Bandes. Nach dem fulminanten Kampf in Washington D. C. haben die Wächter immer noch  alle Hände voll zu tun, um die Schäden, die die bösen Mächte der Unterwelt verursacht haben, gerade zu biegen. Dennoch häufen sich erneut die Angriffe auf Wächter und Menschen. Kurzerhand machen sich Zayne und seine Freunde auf den Weg in die Potomac Highlands um Verstärkung zu erbitten. Dort lernen sich Zayne und Trinity kennen …
    Ihr Geheimnis immer vor Augen, besticht Trinity nicht nur durch Mut und Stärke, für sie steht immer der Schutz ihres Clans und der ihrer Freunde im Vordergrund.

    Jennifer L. Armentrouts Schreibstil ist unverändert flüssig, emotional und mitreißend, besticht durch seine humorvollen Dialoge und die Kampfszenen sind von der ersten bis zur letzten Seite spannend und berührend geschrieben. Der Spannungsbogen und die unerwarteten Wendungen sind perfekt eingesetzt, so dass man immer wieder nachdenklich und in höchster Erwartung zurückgelassen wird. Auch das Ende ist sehr gut erzählt und lässt viele Spekulationen, auf den nächsten Band zu …

    Die Kombination zwischen Trinity und Zayne ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich persönlich hatte immer wieder das Gefühl, dass sich nun endlich alles so fügt wie es schon immer hätte sein sollen. Die Charaktere wurden perfekt gewählt. Nicht nur deren Sinn für Humor und der sehr gelungene Sarkasmus sind toll auf die Beiden abgestimmt, auch Trinitys jugendliche Naivität trifft bei Zayne genau ins Schwarze. Trinity lässt sich nicht viel gefallen, ist stur und hat trotzdem eine liebenswerte Art. Sie hat eine ganz besondere Gabe und auch über ihre eigentliche Spezies, lässt uns die Autorin verhältnismäßig lange im Unklaren. Zayne hingegen ist wie immer der Fels in der Brandung: immer loyal und für sein Gegenüber da. Seine Stärke und sein Sinn für Gerechtigkeit sind überdimensional, dementsprechend ist er immer zur Stelle wenn er gebraucht wird.

    Natürlich sind auch Layla und Roth wieder mit von der Partie. Als Randfiguren, versteht sich! Das Geplänkel zwischen Roth und Zayne ist sehr amüsant und macht dem Leser trotzdem bewusst, welche Wertschätzung in den letzten Monaten zwischen den Dreien entstanden ist.

    Durch den Charakter der Trinity verarbeitet Jennifer L. Armentrout ihr eigenes Handicap. Sie geht mit ihrer Erkrankung sehr fein um und lässt keinen Zweifel aufkommen, dass man aus jedem seelischen oder körperlichen Dämpfer um Welten stärker hervorgeht.

    Ich muss ehrlich gestehen, im Nachhinein bin ich doch sehr froh bin, dass sich die Autorin immer so schwer von ihren Protagonisten trennen kann. Das Buch ist wirklich eine Bereicherung der gesamten Reihe!

  • „Sehnsuchtsvolle Berührung“ | Jennifer L. Armentrout

    Titel im Original:  „Dark Elements:  Every Last Breath“
    Autor: Jennifer L. Armentrout
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Ralph Sander
    Verlag: Harper Collins
    Genre: Fantasy | Jugendbuch
    Dark Elements-Trilogie, Band 3
    Seitenzahl: 336
    ISBN: 978-3-95967-020-3

    Roth oder Zayne? Himmel oder Hölle? Beide Männer lieben Layla und sie muss sich entscheiden. Layla weiß bald nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Aber während sie noch mit ihrem Gefühlschaos ringt, droht ein höllischer Feind alles zu vernichten, was ihr wichtig ist.

    Hoffnungslos verstrickt in ein Gespinst aus Lügen und Geheimnissen, bleibt Layla nur die Flucht nach vorne – in einen Krieg, den sie unmöglich allein gewinnen kann …

    Meine Meinung

    So, dann kommen wir doch mal zum Abschluss der „Dark Elements“-Reihe!
    Auch in „Sehnsuchtsvolle Berührung“ gibt es noch einiges zu entdecken und nicht weniger als den Weltuntergang zu verhindern …

    Die Handlung schließt nahtlos an das bisher erzählte an! Jennifer L. Armentrout schreibt auch hier wieder witzig und schlagfertig und erzählt die Handlung spannend und für mich durchaus überraschend weiter. Sie nimmt ihre Leser mit auf eine rasante Reise, ohne dass sie sich in endlosen Rückblenden und Wiederholungen verliert. Gerade die ersten Kapitel finde ich sehr fein nuanciert!
    Ganz besonders begeistert war ich auch von den genialen und teilweise sehr sarkastischen Dialogen.

    Seit dem Ende von „Eiskalte Sehnsucht“ wissen wir wer der bösartige Lilin ist! … aber wie kann man ihn aufhalten? Weder die Wächter noch die Dämonen können sich einen Reim daraus machen, zumindest nicht ohne einen Katastrophe, die das Ende der Welt mit sich zieht, auszulösen …
    Layla und Roth versuchen das Treiben des Lilin zu stoppen, verstricken sich aber in immer größere Probleme. Außerdem sind die mächtigsten Wächter, die „Alphas“ bereits auf die Geschehnisse in Washington aufmerksam geworden. Den Beiden bleibt nicht mehr viel Zeit, wenn sie deren tödliches Eingreifen verhindern wollen, das einen Krieg zwischen Himmel und Hölle heraufbeschwören würde.

    Laila beginnt endlich ihre eigenen Veränderungen zu akzeptieren und wird mutiger und immer klarer in ihrem Handeln und Denken. Sie ist nicht mehr das Mädchen, das sich von Roth oder Zayne retten lassen muss. In diesem Band erfahren wir sehr viel über ihre Vergangenheit und viele Fragen bekommen auch für sie endlich eine Antwort!

    Roth ist und bleibt der charmante Sunnyboy mit gutem Herzen und einer Klappe, die man bei seinem Tod definitiv nochmal extra erschlagen muss. Seine sarkastische Ader und sein gutes Herz sind von Anfang an ein Seelenschmeichler. Selbst auf mich wirkt er immer öfters unwiderstehlich!
    Zayne hingegen hat nach den Geschehnissen im letzten Band für mich leider sehr an Glanz verloren. Nachdem er, mehr oder weniger unverschuldet, einen Teil seiner Seele eingebüßt hat, wird aus dem sonst so gelassenen und gutmütigen Wächter ein reizbarer, melancholischer und in manchen Szenen unnötig harter Mann. Zudem muss er in diesem finalen Band wirklich ganz schön einstecken …

    Jennifer L. Armentrout bietet uns in diesem Buch auch einen sehr guten Einblick auf die tatsächliche Gestalt der Hausgeister. Bambi war ja schon vorher einer meiner Lieblinge, aber in vermenschlichter Form gefällt sie mir nochmal um Vieles besser!

    Natürlich ist es schade, dass die Trilogie hiermit zu Ende geht, aber das Gute soll man nie unnötig in die Länge ziehen und lieber zur rechten Zeit aufhören! Und wie wir ja mittlerweile wissen, ist im Juli 2019 noch eine Fortsetzung zu Zaynes Geschichte erschienen. Aber dazu morgen mehr …

  • „Eiskalte Sehnsucht“ | Jennifer L. Armentrout

    Titel im Original: „Dark Elements:  White Hot Kiss“
    Autor: Jennifer L. Armentrout
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Ralph Sander
    Verlag: Harper Collins
    Genre: Fantasy | Jugendbuch
    Dark Elements-Trilogie, Band 2
    Seitenzahl: 432
    ISBN: 978-3-95967-004-3

    Warum immer ich?
    Layla vermisst Roth, den teuflisch attraktiven Dämonen-Prinzen, der sich in ihr Herz geschlichen hat. Ihr bester Freund Zayne kann sie nicht über den Verlust hinwegtrösten. Und dass ihre sonst so fürsorgliche Gargoyle-Ersatzfamilie auf einmal Geheimnisse vor ihr hat, macht alles schlimmer.
    Da entdeckt Layla plötzlich neue Kräfte an sich – und Roth taucht wieder auf. Aber bevor sie das Weidersehen feiern können, bricht die Hölle los …

    Meine Meinung

    Mit „Eiskalte Sehnsucht“ wird nun die „Dark-Elements“-Reihe von Jennifer L. Armentrout fortgesetzt …

    Auch in diesem Band hat die Autorin wieder eine sehr schöne Art dem Leser die Geschichte näher zu bringen. Zu Beginn bekommen wir die wichtigsten Fakten und Ereignisse aus dem ersten Teil aufgefrischt, was aber nahtlos in den Verlauf des weiteren Buches übergeht.
    Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach, flüssig und mitreißen, zunehmend wird die Geschichte aber komplexer und für mich doch deutlich emotionaler.
    Leider ist der Klappentext bei diesem Buch ein bisschen irreführend …

    Layla hat nicht nur ihre wichtigste Gabe verloren, das Erfühlen von Dämonen in ihrer Umgebung, auch ihre eigene dämonische Seite scheint immer mehr an Macht zu gewinnen. Sowohl körperlich, als auch mental. Und als ob das noch nicht belastend genug für sie wäre, wurde aus ihrem Blut auch noch eine aggressive, tödliche und mordlustige Spezies erschaffen, die ihr das Leben schwer macht …
    Es geschehen Dinge, mit denen weder die Wächter noch die Hohedämonen gerechnet haben, dementsprechend widerwillig müssen die beiden Seiten erneut zusammenarbeiten!

    Wie ihr euch vielleicht denken könnt, war Roths Rückkehr für mich nicht gerade das wichtigste Element der Geschichte, aber auch ich war ein bisschen erleichtert, als er wieder da war. Auch wenn sein Verhalten Layla gegenüber natürlich alles andere als verständlich ist. Ich mag ihn als Charakter sehr gerne und finde doch, dass sein Charme und sein Humor die Geschichte bereichern. Außerdem: Man kann den armen Kerl doch nicht in der Hölle versauern lassen! Das geht doch nicht!

    Am konfusesten in diesem Buch, war für mich das Verhalten von Laylas Ziehvater. Weder benimmt sich Abbot verständlich, noch bringen seine Taten den Leser in der Geschichte weiter. Natürlich kann man von einem Menschen enttäuscht sein, aber gerade wenn man ein Kind wie sein Eigenes großzieht, ist sein Verhalten bitterböse und ich musste mich in einer Tour über ihn ärgern.
    Auch Zaynes Gefühlschaos Layla gegenüber war natürlich vorprogrammiert. Er hingegen handelte für mich schon bedeutend logischer, auch wenn ich mir bei seinem verantwortungsbewussten Charakter doch ein bisschen mehr Klarheit und Vernunft gewünscht hätte.

    Jennifer L. Armentrout konnte die Reihe mit „Eiskalte Sehnsucht“ auf einem gleichbleibenden Level weitererzählt. Sie schafft es gut die Spannung zu halten und kann auch hier wieder mit vielen überraschenden und witzigen Szenen punkten. Die Autorin konnte einige Stolpersteine gut lösen und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass sie Erzählstränge nur zur Überbrückung einbauen musste …

  • „Steinerne Schwingen“ | Jennifer L. Armentrout

    Titel im Original:  „Dark Elements:  White Hot Kiss“
    Autor:  Jennifer L. Armentrout
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Ralph Sander
    Verlag: Harper Collins
    Genre: Fantasy | Jugendbuch
    Dark Elements-Trilogie, Band 1
    Seitenzahl: 368
    ISBN: 978-3-95967-003-6

    Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küssen machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie.
    Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

    Meine Meinung

    Das Jennifer L. Armentrout schreiben kann, ist offensichtlich und allgemein bekannt. Nicht um sonst ist sie eine der beliebtesten Fantasy-Autorinnen im deutschsprachigen Raum. Sprachlich vielfältig, schafft sie es lebendige Bilder in die Köpfe ihrer Leser zu zaubern. Dennoch bin ich nicht der größte Fan der Autorin. Aus ihren New Adult-Büchern bin ich alterstechnisch wohl schon herausgewachsen und auch in der Jugend-Fantasy habe ich bereits einige Bücher von ihr abgebrochen. Bis jetzt konnte mich nur ihre „Dark Elements“-Reihe von sich überzeugen!

    Kennt ihr noch die Zeichentrickserie „Gargoyles“ aus den 90er Jahren? Als junges Mädchen hab ich sie geliebt! Dadurch hat mich natürlich auch dieses Buch magisch in den Bann gezogen. Und wir starten hier in einen wirklich spannenden Plot …
    Die Wächter in Washington haben sich den Menschen zu erkennen gegeben: Sie sind Gargoyles! Also steinerne Figuren, die in der Regel als Wasserspeier oder steinerne Hüter an Häuserwänden zu sehen sind. Versteinert am Tag, Lebendig in der Nacht! Jedoch weiß niemand, dass sie im Verborgenen gegen Dämonen kämpfen …

    Jennifer L. Armentrouts Erzählstil ist in dieser Geschichte sehr fesselnd und emotional. Von Szene zu Szene reißt sie den Leser mit, gleichzeitig ist ihre Schreibe aber auch sehr einfach und flüssig zu lesen. Die Dialoge haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht und auch die Charaktere Layla, Zayne und Roth wurden von ihr sehr gut ausgearbeitet.

    Wir begleiten Laylas Weg zur starken Protagonistin, die ihr Leben mit vielen Geheimnissen bestreiten muss. In ihr ruht zum einen die Seele eines Wächters, auf der anderen Seite ist sie aber auch zur Hälfte Dämonin. Die wenigen Freunde, die sie hat, wissen nichts von ihrer dunklen Seite. Seit die Wächter an die Öffentlichkeit getreten sind, ist es für Layla besser alles so geheim wie möglich zu halten. Eigentlich ein sehr einsames und unglückliches Dasein!
    Sie sucht die Gefahr, natürlich immer unter dem Deckmantel die Wächter bei der Suche nach Dämonen zu unterstützen. Ihre Art zu denken und zu handeln hat mir gut gefallen und ich war schnell in ihrer Welt und ihrem Zwiespalt gefangen. Doch schon bald bringt der Hohedämon Roth Laylas Seelenleben schwer durcheinander. Und nicht nur sie: Auch bei den Leserinnen schlägt sein Charme ein und sprüht geradezu aus den Buchseiten heraus.

    Als wäre das noch nicht verhängnisvoll genug, kommt in der Geschichte auch noch Zayne hinzu. Ein Wächter und Laylas heimlicher Schwarm. Gutaussehend, Liebenswert und dennoch hat er für mich „nur“ die Bruderrolle in ihrem Dilemma eingenommen. Er kennt sie von allen am Besten und beschützt sie, wo er nur kann. Ein toller Mann!

    Jennifer L. Armentrout zeigt uns in diesem Buch jede Menge spektakulärer Wendungen, Enthüllungen und mitreißende Kämpfe zwischen Gut und Böse. In regelmäßigen Abständen fragt man sich, ob man die Welt wirklich so einfach in Schwarz und Weiß einteilen kann!

    Auch wenn ich von der Geschichte jetzt nicht vollkommen überrascht wurde, konnte sie mich doch sehr gut unterhalten und ich wollte mit den Protagonisten mitfiebern.

  • „Klosterkind“ | Anna Castronovo

    Autor:  Anna Castronovo
    Verlag:  Books on Demand
    Genre:  Roman
    Seitenzahl:  305
    ISBN:  978-3-752-82109-3

    Sizilien 1981. Die siebenjährige Filomena ist verzweifelt. Ihre Mutter hat sie in ein Klosterinternat gebracht, in dem strenge Klausur herrscht. Um zu fliehen, macht sie sich auf die Suche nach einem unterirdischen Gang, der aus dem Kloster herausführen soll. Bei ihren heimlichen Streifzügen stößt sie auf die Spuren von Suor Crocifissa della Concezione, die vor 300 Jahren im selbe Kloster lebte und in den düsteren Gängen dem Teufel begegnete. Die Geschichte der Nonne zieht Filomena immer mehr in ihren Bann, bis sie eines Tages beginnt, von Madre Crocifissa zu träumen …
    Warum wurde Filomena ins Kloster gebracht? Wird sie ihre Mutter je wiedersehen? Und was hat es mit der geheimnisvollen Nonne auf sich?

    Meine Meinung

    In „Klosterkind“ begegnen wir der junge Filomena, die in den 1980ern, ohne große Erklärungen, mit gerade mal sieben Jahren von ihrer Mutter im Kloster ihres Heimatortes abgegeben wurde. Wir begleiten sie durch ihre Kindheit, lernen mit ihr lesen und schreiben und gehen mit ihr den Weg zu Suor Maria Crocifissa della Concezione, die dem verschüchterten Mädchen indirekt das Herz zu Gott öffnet.
    Filomena verbringt die 11 Jahre bis zu ihrem 18. Geburtstag hinter Klostermauern, dabei verwebt die Autorin geschickt ihre fiktive Lebensgeschichte mit historischen Überlieferungen über die sagenumwobene Nonne die von 1645 bis 1699 im italienischen Agrigento lebte!

    „Klosterkind“ ist ein berührendes und starkes Buch das zu Herzen geht! Anna Castronovo hat einen sehr flüssigen und bildgewaltigen Schreibstil, der zwar klar im Ausdruck ist, in mir aber dennoch starke Emotionen wach gerufen hat. Ich konnte mit Filomena mitfühlen und habe mich immer wieder gefragt, was in ihre Mutter gefahren ist, dass sie einfach so ein Kind weggibt und vom Erdboden verschwindet!

    Das Buch ist eine gekonnte Mischung aus Schicksals- und Entwicklungsroman, der aber auch große Elemente aus der historischen Mystery mitbringt. Er regt die Gedanken der Leser über Schuld, Moral und Glaube an, dabei wird die Geschichte aber niemals aufdringlich, wertend oder unangenehm!
    Die mystischen Elemente, die mit den Träumen und Wahrnehmungen des Mädchens zusammenhängen sind sehr geschickt in die Handlung eingeflochten und lassen dem Leser immer selbst die Entscheidung, ob er sie als real oder als Hirngespinst abtut. Es steckt so viel zwischen den Zeilen und selbst nachdem man das Buch zu Ende gelesen hat, ist Filomena immer noch da …

    Die Lebensgeschichte von Suor Maria Crocifissa della Concezione ist mit kleinen Änderungen ausgesprochen spannend in den Roman eingebettet. Die biografischen Daten sind auch im Anhang des Romans zu finden.

    Anna Castronovo hat es geschafft, eine tolle Protagonistin zu erschaffen, die sehr glaubwürdig und authentisch rüber kommt. Auch das strenge Leben der Nonnen in Klausur und deren Umgang mit den Schülerinnen in den 80er Jahren war in meinen Augen glaubhaft dargestellt. Besonders die ältere Nonne, die im Laufe der Jahre den Stand von Filomenas Ziehmutter annimmt, fand ich wunderbar ausgearbeitet. Natürlich muss man, mit dem Konstrukt der Kirche gut zurechtkommen. Der allgegenwärtige Glaube an Gott ist der Grundpfeiler dieses Romans!

    „Klosterkind“ ist ein mitreißendes Buch über zwei interessante sizilianische Frauen, das die Gedanken und Gefühle der Leser anregt!

  • „Die göttliche Komödie“ | Dante Alighieri

    Rezensionsexemplar
    Vielen Dank an den Verlag!

    Titel im Original: „La Divina Commedia“
    Autor: Dante Alighieri
    Aus dem Italienichen übersetzt von Ida und Walther von Wartburg
    Mit Illustrationen nach Holzschnitten von Gustave Doré
    Verlag: Manesse Verlag
    Genre: Roman
    Seitenzahl:  1.193
    ISBN: 978-3-7175-2460-1

    Dante Alighieris Jenseitsreise mit dem berühmten drei Stationen „Inferno“, „Purgatorio“ und „Paradiso“ ist eine grandiose Gesamtschau der Weltgeschichte, die zwischen den Epochen steht und die Renaissance in ihrem kommenden Glanz bereits erahnen lässt.

    Meine Meinung

    Um “Die göttliche Komödie” von Dante bin ich ja schon eine Ewigkeit herumgeschlichen, habe mich aber nie an einen so alten Klassiker heran getraut. Als ich dann aber sah, dass der Manesse Verlag eine Neuauflage herausgebracht hat, musste ich einfach zuschlagen …

    Die „Divina Commedia“ erzählt in 100 Vers-Gesängen Dantes eigene Reise ins Jenseits. Diese führt ihn in die neunfach unterteilte Hölle, dann durch den ebenfalls neunfach unterteilten Läuterungsberg und schließlich bis ins Paradies. Bei seinen Erlebnissen begegnen ihm Hunderte von verstorbenen Personen. Zum Teil unbekannt, aber auch Verwandte und Bekannte aus Dantes Leben. Auch Berühmtheiten aus Mythologie und Geschichte, wie Odysseus, Paris und Achilles, sowie Kleopatra, Cicero und viele viele mehr bekommen hier ihren Platz!
    „Die göttliche Komödie“ ist ein einmaliges Werk, das an einigen Stellen berauschende Schönheit, an anderen aber auch eine wahnsinnige Klugheit besitzt …

    Die Ausgabe des Manesse Verlags ist absolut gelungen! Ida und Walther von Wartburgs Übersetzung aus den frühen 60er Jahren gilt durchaus als eine der besten und auch klassischsten. Auf den ersten Seiten, gibt es eine kleine Einleitung über die Dichtung der damaligen Zeit und über Dante Alighieris Leben. Ebenso bekommen wir zu den teilweise doch sehr schwerfälligen Gesängen immer wieder kleine Textpassagen, die Hintergründe erklären und das Lesen des Buches deutlich erleichtern. Natürlich muss man sich erst in die schwerfällige Sprache und den Rhythmus der Gesänge hinein fuchsen, aber nach 20-30 Seiten bin ich wirklich gut und flüssig voran gekommen.

    „Die göttliche Komödie“ zählt definitiv zu den Büchern, die man im Laufe seines Lebens gelesen haben muss. Ein Buch zum genießen, das aber auch erstmal auf seinen Leser wirken und sich entfalten muss. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Gesänge in jedem Menschen ganz unterschiedliche Emotionen und Betrachtungsebenen auslösen. Ich habe beim Lesen immer wieder Pausen gebraucht, in denen ich die letzten Seiten auf mich wirken ließ. Dadurch konnte ich auch mit einem ganz neuen Blickwinkel weitergelesen …

    Zusätzlich beinhaltet die Ausgabe aus auch noch 48 wunderschöne Illustrationen, die Holzschnitte von Gustave Doré zeigen. Dies unterstützt die Qualität des Buches und sorgt nochmal dafür, dass Dantes Geschichte korrekt von seinem Leser erfasst wird!

    Ein Klassiker der Weltliteratur, der in meinen Augen einfach gelesen werden muss!

  • „Archipel“ | Inger-Maria Mahlke

    Autor:  Inger-Maria Mahlke
    Verlag:  Rowohlt Verlag
    Genre:  Roman
    Gewinner „Deutscher Buchpreis“ 2018
    Seitenzahl:  423
    ISBN:  978-3-498-04224-0

    Julio, el portero, war nicht immer der Pförtner. Doch heute, mit über neunzig Jahren, hütet er die Türen im Asilo, dem Altenheim von La Laguna. Von ihm und von denen, die seinen Weg kreuzten, von dem, was sie liebten, flohen oder gesucht haben, auf der Insel und im Leben, erzählt dieser Roman.
    Er führt in die Tiefen des vergangenen Jahrhunderts, ein Jahrhundert mit vielen Gesichtern. Und es zeigt sich noch heute viel Gestern darin.

    Meine Meinung

    In Inger-Maria Mahlkes jüngstem Roman „Archipel“ weist uns die soziale Gruppendynamik den Weg. Im Gegensatz zu den meisten Romanen, die dem Leser eine soziale Entwicklung näherbringen möchten, geht es hier nicht um das „Wohin“, sondern um das „Woher“!
    Woher kommen die handelnden Personen? Wie wurden sie zu den Menschen, die sie jetzt sind?

    Die Autorin erzählt die Geschichte rückwärts vom Jahr 2015 ausgehend ins Jahr 1919!
    Dabei verfolgen wir fünf Charaktere, die uns 100 Jahre spanische Geschichte näherbringen möchten: Die 1994 geborene Rosa Bernadotte Baute, ihr Vater Felipe Bernadotte González, ihre Mutter Ana Baute Marrero und deren 94-jähriger Vater Julio Baute Ramos. Die fünfte Person ist Eulalia Morales Ruiz, die Hausangestellte der Bernadottes. Während die Bernadottes zur privilegierten Bevölkerungsgruppe der Aristokraten zählen und die Bautes Angehörige des Mittelstandes sind, sind die Morales‘ Teil der Unterschicht, deren Vertreter entweder in prekären Arbeitsverhältnissen oder in der Kriminalität enden.
    Es ist aber auch eine Geschichte der spanischen Gesellschaft zwischen der kurzen Blüte der Republik, einem furchtbaren Bürgerkrieg, der auch auf den Kanaren tiefe Wunden hinterließ und einer bis zur Mitte der 70er Jahre währenden Diktatur!

    Im November 1975 verlor Spanien die Kolonie Spanisch-Sahara an Marokko, was die Aristokratie unweigerlich in den Niedergang führt. Felipe, der Geschichte studiert und sich mit dem Machtmissbrauch seiner Vorfahren auseinandergesetzt hat, versucht sich abzugrenzen. Beim Putsch des Militärs am 23. Februar 1981, äußert er seinem besorgten Vater gegenüber klar seinen Wiederwillen. Auch seine Frau Ana, die der Mittelschicht entstammt und stark dem Sozialismus zugeneigt ist, macht Karriere als Politikerin.
    Die größte Zuneigung empfand ich allerdings gegenüber des 94-jährigen Julio Baute Ramos, der als Pförtner in einem Altenheim in Santa Cruz darauf achten muss, dass ihm kein dementer Bewohner ausbüxt.  Auch die Heiminsassen begegnen uns immer wieder in den Rückblenden …

    Inger-Maria Mahlke, die selbst einen Teil ihrer Kindheit auf Teneriffa verbracht hat, lässt in diesem Buch die spanische Geschichte und Inselgeschichte lebendig werden. Dass sie sich für eine Insel als Handlungsort entschieden hat, macht das Ganze besonders spannend, da sich alles auf einen Mikrokosmos konzentriert. Rechts und links prallen aufeinander. Verschiedene Lebensentwürfe, aber auch soziale Schichten. Vor allem das Schicksal der Morales-Frauen hat mich sehr berührt. Für sie gibt es kein Entkommen aus ihrem Herkunftsmilieu, sie sind in vielerlei Hinsicht abhäng.
    Zudem entwirft die Autorin ein tolles Panorama, das aufzeigt, wo Krisen und politische Entwicklungen ihren Ursprung nehmen.

    Zwar Nebensächlich, aber doch auffallend sind auch die Naturbeschreibungen in diesem Buch: Mahlke beobachtet nicht nur ihre Protagonisten aufmerksam, sondern auch die Flora und Fauna der Kanaren, die sie uns mit einem klaren Blick näher bringt.

    „Archipel“ ist sicher keine leichte Lektüre, aber wenn man sich darauf einlässt, auf jeden Fall eine, die sich lohnt!

  • „Nächstes Jahr in Havanna“ | Chanel Cleeton

    Rezensionsexemplar
    Vielen Dank an den Verlag!

    Titel im Original: „Next Year in Havanna“
    Autor: Chanel Cleeton
    Aus dem Amerikanischen übersetzt von Stefanie Fahrner
    Verlag: Heyne Verlag
    Genre: Roman
    Kuba-Saga, Band 1
    Seitenzahl:  460
    ISBN: 978-3-453-42278-0

    Havanna 1958: Elisa, Tochter eines Plantagenbesitzers, verkehrt in den besten Kreisen Havannas und weiß kaum etwas über die Lage des Landes. Bis sie einem Mann begegnet, der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen, die ihre Zukunft für immer verändern werden.

    Miami 2017: Marisol macht sich auf den Weg nach Kuba. Sie wird zum ersten Mal das Land kennenlernen, in das ihre Großmutter zeit ihres Lebens zurückkehren wollte und in dem sie nun beigesetzt werden soll.

    Meine Meinung

    „Nächstes Jahr in Havanna“ ist ein sehr gefühlvoller, unterhaltsamer und farbenfroher Roman, der den Leser auf die südamerikanische Insel Kuba entführt.

    Es ist Marisols erster Besuch auf Kuba. Zeitlebens war Havanna ein Teil von ihr und hat sie begleitet. Auch wenn sie in Miami lebt, spürt sie ihre Wurzeln auf Schritt und Tritt!
    Während ihres Aufenthalts kommt sie bei der besten Freundin ihrer Großmutter unter, die im Gegensatz zu ihren eigenen Familie in den 50er Jahren in Havanna geblieben ist. Marisol erhofft sich von Ana mehr Informationen über ihre Großmutter zu bekommen. Diese war bis zu ihrem Tode recht verschwiegen, was ihre Jugend in Kuba anging …

    Chanel Cleetons Schreibstil ist flüssig und eindringlich, aber auch atmosphärisch dicht gehalten. Mit den wechselnden Zeitperspektiven gibt die Autorin einen sehr guten Einblick in die politische und gesellschaftliche Lage im Havanna der jeweiligen Zeit. Sowohl im vergangenen Jahrhundert, als auch in der heutigen Zeit wird Kuba vom Umbruch bestimmt. 1958 steht die Insel vor der Revolution durch Fidel Castro. Im Jahr 2017 vor in einer tiefen Rezession, nachdem sich Kuba mehr und mehr von der zentralistischen Staatswirtschaft verabschiedet. Unverändert leidet die Bevölkerung unter Versorgungsengpässen, Gewalt, Folter und Unterdrückung …

    Die Charaktere sind liebevoll und sehr lebendig gezeichnet, sie bestechen durch ihre individuellen Eigenschaften und wirken authentisch und glaubwürdig. Marisol besitzt eine gesunde Neugier, die ihr zwar ab und zu zum Verhängnis wird, ist auf der anderen Seite aber ebenso hartnäckig und einfühlsam. Ihr Gegenpart ist Luiz: Ein Mann der Tat, gebildet und vor allem politisch engagiert.
    Natürlich besteht von Anfang an eine Anziehung zwischen den beiden, dieser Part der Geschichte ist in meinen Augen aber leider etwas in die Hose gegangen. Marisol wirkt hier sehr naiv und überspitzt, hegt sie doch schon nach 36 Stunden die stärksten und emotionalsten Gefühle gegenüber Luiz und spricht schon nach wenigen Tagen von Liebe. Für einem Erwachsenenroman hätte ich mir einen realistischeren Verlauf der Liebesgeschichte gewünscht.

    „Nächstes Jahr in Havanna“ war mein erster Roman von Chanel Cleeton. Die ursprünglich aus Florida stammende Autorin wuchs mit den Geschichten über den Auszug ihrer Familie nach der kubanischen Revolution auf. Ihre Leidenschaft für Politik und Geschichte setzte sich während ihres Studiums fort. Dieser Einfluss macht sich auch in diesem Roman stark bemerkbar. Man spürt beim Lesen wie viel Herzblut sie in die Geschichte gesteckt.

    Der Roman erzählt nicht nur zwei emotionale Liebesgeschichten in verschiedenen Jahrhunderten, sondern wartet auch mit vielen interessanten Informationen über die südamerikanische Insel auf. Eine wunderbare Lektüre, die einen von Havanna träumen lässt.