• „Der Seelenbrecher“ | Sebastian Fitzek

    Autor:  Sebastian Fitzek
    Verlag:  Drömer Knaur
    Genre:  Thriller
    Seitenzahl:  361
    ISBN:  978-3-426-63792-0

    Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den „Seelenbrecher“ nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben.
    Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …

    Meine Meinung

    Im Nachlass eines verstorbenen Psychiaters wurde eine brisante Krankenakte gefunden, die nun – im  Zuge eines Experiments – von einem Professor an seine Studenten zur Einsicht weitergereicht wird. Vier Männer und zwei Frauen entscheiden sich, die Akte zu lesen, doch schon nach der Einführung bekommen bereits die Ersten kalte Füße. So bleiben nur noch Patrick und seine Freundin Lydia übrig, die sich auf das psychologische Experiment einlassen …
    Auch wir bekommen diese Akte hautnah zu lesen und auch mir sind wohl genau dieselben Fragen durch den Kopf geschossen, wie unseren Protagonisten.

    In „Der Seelenbrecher“ schafft es Sebastian Fitzek, den Leser von der ersten Seite an zu verwirren. Hier verschwimmen Realität und Fiktion bereits in den ersten Kapiteln. Ich finde die Geschichte nicht nur für den Leser sehr persönlich erzählt, sie wird auch ganz bewusst nah an den Protagonisten gebracht. Mehr als einmal stockte mir der Atem und mein Herz begann zu rasen …

    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und kann jetzt, nach dem Lesen, sagen, dass diese Vorfreude auch absolut berechtigt war. Ich spekuliere ja für mein Leben gern, aber mit dem Verlauf dieser Geschichte hätte ich nun wirklich nicht gerechnet! Vor allem dieser erste bekennende Augenaufschlag des Täters hat sich schwer in mein Hirn eingebrannt. Eine richtig gute Szene!
    Auch das kleine Detail, das wir zum Ende der Geschichte im Buch finden, hat mir die Gänsehaut über den Rücken gejagt …

    Gerade was den Ausfall der Telefonanlage und den gestörten Handyempfang angeht, hört man ja immer wieder negative Stimmen. Das kann ich so nicht unterschreiben. Natürlich kann man davon ausgehen, dass moderne Kliniken auch mit moderner Technik ausgestattet sind, aber gegen den Handyempfang ist man in der Regel machtlos und kappt man eine Telefonanlage, dann ist sie eben tot! Punkt!

    Eventuell solltet ihr vor diesem Buch schon „Die Therapie“ von Sebastian Fitzek gelesen haben. Das ist zwar kein Muss, es gibt aber einige spannende Parallele zwischen den Geschichten!

  • „Die Engelsmühle“ | Andreas Gruber

    Autor:  Andreas Gruber
    Verlag:  Goldmann Verlag
    Genre:  Thriller
    2. Fall für Privatermittler Peter Hogart
    Seitenzahl:  356
    ISBN:  978-3-442-480123-1

    In einer Villa am Stadtrand von Wien wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte er noch ein Video verstecken. Auf der Suche danach zieht der Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Doch Privatdetektiv Peter Hogart findet den Film vor ihm. Allerdings gibt die neunminütige Schwarzweißsequenz Hogart nur noch mehr Rätsel auf. Der entscheidende Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt zu liegen …

    Meine Meinung

    Ein Schwarz-Weiß-Film. Ein Versicherungsdetektiv. Zwei Schwestern und ein dreifacher Mord!
    Peter Hogart ermittelt auch in seinem zweiten Fall wieder für die Versicherungsagentur „Medeen & Lloyd“ und soll für diese, nach dem Brand in einem Krankenhaus, die Frage nach der aktiven Brandstiftung klären. Auf diese Recherchen kann er sich aber absolut nicht konzentrieren, bittet ihn doch sein Bruder noch am selben Tag um einen Gefallen. Auf dessen Anrufbeantworter befindet sich die Nachricht seines ehemaligen Dozenten, der ihn bittet, in seinem Haus nach einer Videokassette zu suchen, die er für Kurt versteckt hat. Als Peter mit seinem Bruder bei der Villa des Arztes eintreffen, müssen sie feststellen, dass Dr. Abel Ostrovsky bereits in der Nacht brutal gefoltert und ermordet wurde …
    Im Laufe der Ermittlungsarbeit trifft Peter Hogart auf die Zwillinge Linda und Madeleine Bohmann. Die Eine ist Dozentin an der Universität und sitzt im Rollstuhl. Die Andere ist Künstlerin und malt düstere, hintergründige Bilder. Zwei Frauen, die zum Schicksal für Peter Hogart werden könnten …

    Peter setzt in seinem zweiten Fall alles aufs Spiel, um seinem Bruder Kurt zu helfen und am Ende stellt sich ihm die Frage, was der Brand in einem Krankenhaus und eine exzentrische Künstlerin mit den Morden an drei Ärzten gemeinsam haben? Die Lösung liegt in der Engelsmühle!

    Auch wenn man beim Lesen des Buches schon zu Beginn der Ermittlungen recht schnell ahnt, wer hinter den Morden steckt, hat dies für mich dem Spannungsbogen und der mitreißenden Geschichte absolut keinen Abbruch getan. Eher im Gegenteil. Bei jeder neuen Szene wollte ich mehr über den Hintergrund der Person und ihrer Geschichte wissen. Der tolle lebendige Schreibstil hat dies natürlich unterstützt und auch die gut eingesetzten Wendungen haben mich das Buch in kürzester Zeit beenden lassen. Wie immer bei Andreas Gruber!

    Peter Hogart war mir ja schon im ersten Teil sehr sympathisch. In „Die Engelsmühle“ bekommen wir nun mehr Einblicke zu seiner 17-jährigen Nichte Tatjana. Beide haben ein großartiges, fast freundschaftliches Verhältnis und bilden ein gutes Team. Die Harmonie stimmt und für mich sind sie absolut authentisch und ungekünstelt.

    Andreas Gruber führt uns in diesem Buch auf einen sehr lehrreichen Spaziergang durch die Psyche eines Menschen mit pathologisch eifersüchtigem Verhalten. Gleichzeitig bekommen wir aber auch tolle Einblicke in das alte Wien, mit seinem Narrenturm und der medizinischen Entwicklung. Er verknüpft geschickt wahre Begebenheiten mit einer fiktiven Geschichte und spinnt daraus einen spannenden und actionreichen Thriller.

    Wie immer versteht es Andreas Gruber uns bestens abzuholen!

  • „Die schwarze Dame“ | Andreas Gruber

    Autor:  Andreas Gruber
    Verlag:  Goldmann Verlag
    Genre:  Thriller
    1. Fall für Privatermittler Peter Hogart
    Seitenzahl:  362
    ISBN:  978-3-442-48026-5

    Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss.

    Meine Meinung

    Prag, die wunderschöne Stadt an der Moldau, mit ihren bunten Barockgebäuden, der Karlsbrücke mit den kunstvollen Heiligenfiguren und den verwinkelten Gassen mit alteingesessenen Wirtshäusern und Handwerksbetrieben. Und auf den Straßen dominiert das alte grobe Kopfsteinpflaster!
    Andreas Gruber hat in „Die schwarze Dame“ den Flair der Stadt wirklich wunderbar einfangen. Mit viel Wortwitz und einer spannenden Handlung ist es ihn gelungen, einen Thriller zu schreiben, der es in sich hat.

    Der Wiener Detektiv Peter Hogart bekommt den Auftrag nach Prag zu fliegen, wo er nicht nur den Brand in der Nationalgalerie untersuchen soll, sondern auch nach 12 überaus wertvollen Gemälden des Künstlers Oktavian recherchieren soll, die angeblich mit verbrannt sind. Eine Mitarbeiterin der Versicherungsgesellschafft soll bereits herausgefunden haben, dass es sich bei den zerstörten Bildern um Fälschungen gehandelt hat. Aber wo sind die Originale? Und warum kam die Mitarbeiterin nicht mehr nach Österreich zurück? Wer steckt hinter ihrem Verschwinden?
    Bei seinen Recherchen stößt Peter Hogart auf Ivona. Ihres Zeichens ebenfalls Detektivin, die den Mord an einer jungen Frau aufklären soll, deren Körper ohne Kopf und Hände gefunden wurde. Und es gibt noch sieben weitere solcher Leichen! Die Beiden stoßen bei ihren Fällen auf interessante Parallele …

    Wer schon die Todesreihe von Andreas Gruber mochte, wird auch von Peter Hogart nicht enttäuscht sein. Bei „Die schwarze Dame“ handelt es sich um den ersten Band einer neuen Reihe, rund um den Versicherungsdetektiv. Er ist zwar kein so auffälliger Charakter wie Maarten S. Sneijder, aber durchaus ein Ermittler mit Ecken und Kanten, der mich von sich und seinen Fähigkeiten absolut überzeugen konnten.

    Der Thriller ist fesselnd geschrieben, in einem mitreißenden Erzählton und auch in dieser Reihe erkennt man wieder sofort den so vertrauten Schreibstil des Autoren wieder. Die Szenen werden sehr ausführlich und bildlich geschildert und oft hatte ich mit Peter Hogart richtig Mitleid. Der Arme muss wirklich so einiges einstecken!

    Dieser Fall ist äußerst spannend und komplex, aber ohne zu überfordern. Während wir das perfide Spiel verfolgen, wird dem Leser die Prager Geschichte ebenso nahe gebracht, wie das Thema der psychischen Störungen. Von Seite zu Seite wird man immer mehr in den Sog des Buches gezogen!
    Der Fall um die gefälschten Gemälde gerät sehr schnell in den Hintergrund und das Hauptaugenmerk fällt auf die grausam verstümmelten Leichen, die in ganz Prag auf schwarzen und weißen Laken aufgefunden werden.

    Andreas Gruber inszeniert ein Katz-und-Maus-Spiel mit vielen tollen und überraschenden Wendungen und wie immer habe ich mit recherchiert und Fakten kombiniert … und lag natürlich wieder total falsch!

  • „Der Kastanienmann“ | Søren Sveistrup

    Rezensionsexemplar
    Vielen Dank an den Verlag!

    Titel im Original:  „Kastanjemanden“
    Autor:  Søren Sveistrup
    Aus dem Dänischen übersetzt von Susanne Dahmann
    Verlag:  Goldmann Verlag
    Genre:  Thriller
    Seitenzahl:  603
    ISBN:  978-3-442-31522-2

    Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen:  Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trät den Fingerabdruck eines Mädchen, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …

    Meine Meinung

    Kommissarin Naia Thulin und ihr unfreiwilliger Kollege Mark Hess bekommen es mit einem äußerst grausamen Verbrechen zu tun. In Kopenhagen wird die entstellte Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Spuren beschränken sich zunächst auf ein gebasteltes Kastanienmännchen, welches am Tatort gefunden und die Fingerabdrücke eines Mädchens trägt, dass vor einem Jahr einem grausamen Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Und schon bald wird eine zweite Frauenleiche gefunden!

    Wir lernen hier zwei wirklich interessante Ermittler kennen, die doch einige Zeit brauchen, um sich aneinander zu gewöhnen. Die Herangehensweisen von Thulin und Hess sind grundverschieden und jeder kocht sein eigenes Süppchen, nicht immer zur Zufriedenheit ihres Vorgesetzten. Sehr eigenwillig und in ihre Muster festgefahren! In den entscheidenden Situationen ziehen sie dann aber doch an einem Strang!

    Mit „Der Kastanienmann“ ist Søren Sveistrup ein überragender Thriller gelungen. Anders als man es bei skandinavischer Spannungsliteratur gewöhnt ist, geht die Geschichte von der ersten Seite weg in die Vollen. Ich habe wieder mit einem etwas ruhigeren, detaillierten Schreibstil gerechnet, aber der Autor schreibt lebend, flüssig und mitreißend, erzählt eine spannende Story und wartet mit einigen unvorhergesehenen Wendungen auf. Detailliert ist das Buch aber trotzdem, wobei ich es auf keiner Seite schwerfällig fand.
    Zu Beginn wird der Spannungsbogen gekonnt durch einen länger zurückliegenden Fall aufgebaut und mit der oft sehr dramatischen Ermittlungsarbeit auf einem äußerst hohen Niveau gehalten.

    Die gewaltsamen Szenen sind sicher nichts für zartbesaitete und gehen stellenweise schon sehr ins Detail, blieben für mich aber doch in einem passenden Umfang, so dass das Ganze nicht reißerisch auf mich wirkte.

    Natürlich bekommen wir als Leser im Verlauf der Geschichte auch immer wieder die Gelegenheit, eigene Überlegungen bezüglich des Täters und den rätselhaften Hintergründen anzustellen.

    Auch das Finale konnte mich absolut von sich überzeugen. Selten habe ich eine so detailreiche Auflösung in einem Thriller gelesen, die trotzallem Spannend blieb und mich fesselte!

    Mit seinem Erstlingswerk „Der Kastanienmann“ ist Søren Sveistrup, der bisher schon einige Drehbücher zu bekannten Fernsehserien geschrieben hat, also ein wirklich großer Wurf gelungen.

  • „Angst“ | Robert Harris

    Titel im Original:  „The Fear Index“
    Autor:  Robert Harris
    Aus dem Englischen übersetzt von Wolfgang Müller
    Verlag:  Heyne Verlag
    Genre:  Thriller
    Seitenzahl:  382
    ISBN:  978-3-453-26704-6

    Wenn die Angst regiert, droht das Globale Chaos!
    In den Insiderkreisen der Superreichen ist Alex Hoffmann eine lebende Legende – ein Visionär, der an den Börsen der Welt Milliardengewinne erzielt. Nun hat es jemand auf ihn abgesehen, und ein Albtraum aus Angst und Schrecken beginnt. Wird er die Geister, die er rief, wieder los?

    Meine Meinung

    „Angst“ ist die Geschichte eines genialen, aber auch etwas verschrobenen Wissenschaftlers, der von der Forschung in die Industrie gewechselt hat. Das Leben von Dr. Alexander Hoffmann, der auch Mitbegründer eines erfolgreichen Hedgefond-Unternehmens ist, gerät aus den Fugen, als er eines Tages in seiner Villa am Ufer des Genfer Sees überfallen wird. Schnell passieren immer seltsamere Dinge: Hoffmann soll den Überfall selbst arrangiert haben, er kauft wertvolle Bücher und Kunstgegenstände ohne diese wirklich bestellt zu haben. Und nicht nur sein Privatleben ist betroffen, Stück für Stück breitet sich das Chaos auch in seiner Firma aus. Alles mündet in einem fast aussichtslosen Kampf zwischen Mensch und Maschine.
    Im Verlauf des nächsten Tages muss er miterleben, wie alle Grundpfeiler seines so erfolgreichen Lebens zu zerbröseln drohen:  Seine Ehe, seine Arbeit und vor allem, sein von ihm entwickeltes Computersystem VIXAL-4.

    Auch in „Angst“ versteht es Robert Harris wieder, die Augen des Lesers für eine neue, für die meisten Menschen doch sehr fremde Welt zu öffnen. Er macht uns die Funktionsweise moderner computerbasierter Wertpapierprogramme verständlich und spinnt vor diesem Hintergrund eine spannende Geschichte über künstliche Intelligenz.

    Obwohl für mich schon relativ früh zu erahnen war, wohin die Reise geht, war die Geschichte doch sehr spannend und interessant. Zwischendurch erschienen einige Punkte etwas weit hergeholt, runden die Geschichte aber insgesamt dann doch ab und machen sie rasant, mitreißend und stimmig. Wer sich etwas für das Internet, die Börse und „KI“ interessiert, kommt in diesem Buch auf jeden Fall auf seine Kosten!

    Aber warum „Angst“?
    Professor Alex Hoffmann hat sich während seiner Arbeit am Cern verbissen in die Entwicklung selbstlernender Algorithmen gestürzt. Seine Software sucht umfassend das Internet nach Angstparametern ab, die daraufhin den Börsenhandel überprüfen und aufgrund der Berechnungen eigenständig Trades vollziehen.
    Zugleich beginnt im Handelsraum seiner Firma die eigenständige Tätigkeit des Algorithmus, mehr und mehr zu einer Gefahr nicht nur für die Gelder des Fonds zu werden, sondern die gesamte Börsenwelt in Mitleidenschaft zu ziehen.
    Als Hoffmann dann noch feststellt, dass alle Räume der Firma, wie auch seine private Villa umfassend überwacht werden, versteht er ganz langsam, was wirklich hinter der Bedrohungen stehen könnte …

    Robert Harris versteht es sprachlich hervorragend, von Beginn an eine bedrängende Atmosphäre zu schaffen, ohne das bereits allzuviel passiert wäre. Dies wird durch seinen klaren, sachlichen und für dieses Thema doch leicht verständlichen Schreibstil hervorgehoben und macht dieses Buch zu einem Genuss.

    Einmal mehr zieht Robert Harris alle Register für einen spannenden Roman!