„Die Queen von Manhattan“ | Jane Christo

Autor: Jane Christo
Verlag: Heartbeat Edition
Genre: Liebesgeschichte | Roman
Prinzessin von New York, Band 2
Seitenzahl: 347
ISBN: 978-1-5425-6131-0

Der Mafia den Rücken zu kehren ist nichts für schwache Nerven. Als Julin der Boden zu heiß wird, bringt er Skyler nach St. Petersburg, doch dort fangen die Probleme erst an. Skylers Vater hat einen Profikiller auf sie angesetzt. Cesare, Oberboss aus Chicago, möchht sie dagegen lebend. Allen wollen ihr Geld zurück und nur Skyler kann es ihnen beschaffen. Doch sie denkt nicht daran, der italienischen Mafia zu altem Glanz zu verhelfen. Sie will kämpfen!

Meine Meinung

Nachdem mir „Die Prinzessin von New York“ ja wirklich gut gefallen hat, wollte ich in der Geschichte möglichst schnell weiterlesen. Vermutlich waren meine Erwartungen aber doch etwas zu hoch gesteckt!

Die Verwüstung, die Skylar mit ihrem Virus im Netz der Mafia hinterlassen hat, zieht weite Kreise! Skyler und Julin sind nun schon seit zwei Jahren ein Paar. Eine Zeit, in der sie es geschafft haben, unter dem Radar der Italiener zu bleiben, die es nach wie vor auf sie abgesehen haben! Allem voran ihr verhasster Vater Silvio Rossi, der sogar Killer auf seine Tochter angesetzt hat.
Auch Matteo hat in ihrem Leben wieder eine größere Rolle eingenommen. Skylers Stiefbruder hat sich bei den Outlow MC`s einen guten Namen gemacht und führt unter der Hand die Geschäfte.
Nachdem Julin unerwartet vom Erdboden verschwindet und sich auch Skylars Situation drastisch zuspitzt, sind es Matteo und seine Männer, die sie und Claire mit Hilfe der Hacker aus deren explosiven Situationen retten.

Skyler und Julin sind in diesem Band allgemein etwas weiter in den Hintergrund gerückt. Jane Christo legt ihr Augenmerk viel mehr auf die Entwicklung zwischen Matteo und Claire.

Die Computerspezialisten der Mafia können den Virus mittlerweile zu Skyler zurückverfolgen und alle möglichen Seiten schmieden Pläne um den bestmöglichen Nutzen daraus zu ziehen! Wir sind hier bei der Maffia, was können wir uns schon anderes von den werten Herrschaften erwarten?!
Aber dann geraten wir in ein Katz-und-Maus-Spiel der Extraklasse:  Wer nicht für die Sache ist, ist dagegen und muss natürlich beseitigt werde! Oft war mir überhaupt nicht klar, wohin das eigentlich führen soll. Zudem kommt es dann auch noch zu einer Rettungsaktion, die in meinem Augen mit „Rettung“ nicht viel zu tun hatte. Hauptsache man haut ordentlich drauf und zerstört was geht. Wenn noch was in die Luft fliegt, um so besser!

Hat die Handlung für mich etwas zu viel Biss, sucht man den bei unseren Charakteren leider vergebens! Ich hab keine Ahnung was Jane Christo vor hatte, aber ich glaub, das ist in die Hose gegangen! Julin ist die meiste Zeit des Buches verschollen und Skyler zweifelt an jedem und allem. Vor allem aber an ihrer eigenen Existenz! Matteo soll als knallharter Biker dargestellt werden, aber der gute Junge kann mit einem einzigen Blick schon ganze Walnüsse knacken! Und dann trägt er seine langen Haare auch noch in einem Männerdutt! Jawohl!! Klischee, Olé!

Dennoch kann ich dem Schreibstil der Autorin immer noch sehr viel abgewinnen. Die Szenen sind, wenn auch übertrieben in der Handlung, sehr gut beschrieben. Bildgewaltig und detailliert, wie auch schon im ersten Band. Sie schreibt spannend mit gut gewählten Formulierungen. Da steckt auf jeden Fall sehr viel Können dahinter!

Leider war dieses Buch wirklich ein bisschen „Too much“ für mich!

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