Pflanzen | Vorstellrunde

Calathea |  Korbmaranten

Die Calathea gehört zu der Pflanzenfamilie der Pfeilwurzgewächse (Marantaceae) und hat ihren Ursprung in den tropischen Regionen Südamerikas, vor allem aber in Brasilien. Zu dieser Gattung gehören 32 Arten!
Sie besticht nicht nur durch ihre tolle Blattzeichnung, auch die weinroten Blattunterseiten vieler Arten sind ein echter Blickfang. Wie allen Pfeilwurzgewächsen sagt man ihr auch eine luftreinigende Wirkung nach!

Die Calathea schließt am Abend ihre Blätter und öffnet sie am Morgen wieder. Daher wird sie auch „living plant“ genannt. Ermöglicht wird dies durch ein kleines „Gelenk“ zwischen Blatt und Stiel, das auf den Lichteinfall reagiert und die Blätter „schlafen legt“.

Monstera

Wir finden die Monstera, die auch als „Fensterblatt“ bekannt wird, in vielen Wohnräumen wieder. Kaum eine andere Grünpflanze kann mit ihren großen einzigartigen Blättern so begeistern.
Die Monstera gehört zur Familie Aronstabgewächse. Sie hat ihre Heimat in den Regenwäldern von Süd-Mexiko bis nach Panama. Dort wächst sie kletternd bis 20 Meter an Bäumen hinauf. Die Gattung hat 22 Arten und wachsen zuweilen epiphytisch mit Luftwurzeln auf Baumstümpfen und anderen Pflanzen empor. Sobald die Luftwurzeln an den Blattachseln des Sprosses Bodenkontakt haben, versorgen sie die Pflanzen mit Nährstoffen.

Scheinbar alles ist an dieser tropischen Kletterpflanze überdimensioniert!
Die Blätter, ihre tiefe Schlitzung, aber auch das ganze Erscheinungsbild wirken einfach wunderbar monströs!

Philodendron

Die etwa 250 Arten des Philodendrons, der auch unter dem Namen „Baumfreund“ bekannt ist, stammen meist aus tropischen Regenwäldern vom US-Bundesstaat Florida über Mexiko, Zentralamerika und den Karibischen Inseln bis zum tropischen Südamerika. Dort wachsen sie als Lianen in den Wipfeln hoher Bäume.
Sie sind die einzigen Philodendreae aus der Unterfamilie Aroideae innerhalb der Pflanzenfamilie der Aronstabgewächse.

Die meisten Philodendren gehören zu den Kletterpflanzen.
Sie helfen bei der Reduzierung von Schadstoffen in der Wohnraumluft, da die Pflanzen in besonderem Maße Giftstoffe wie Formaldehyd, Kohlenmonoxid und Benzol aus der Luft filtern.