Kolumne | Welcher Lesezeichen-Typ bist du?

Lesezeichen! Des Lesers kleine Allzweckwaffe, damit er niemals vergisst, auf welcher Seite er am Abend zuvor das Buch zugeschlagen hat. Was wären wir Bücherwürmer bloß ohne sie?!
Endloses Suchen, natürlich nichts finden und dann jedes Mal von vorne anfangen oder aus Frust selbst das beste Buch irgendwo in eine Ecke pfeffern …
Na ok, sooo extrem ist es dann wohl doch nicht …

Glücklicherweise gibt es Lesezeichen und das in vielen verschiedenen Formen, Farben und Ausführungen. Ganz wie es dem Leserherz beliebt!
Ist euch dabei schon einmal aufgefallen, dass sich Lesezeichen sehr oft bestimmten Typen zuordnen lassen? Welcher Lesezeichen-Typ bist du?

Das klassische Lesezeichen!

Der kleine rechteckige Streifen der Macht, der uns die täglichen Lesestunden versüßt und natürlich auch erleichtert. Der vom Aussehen her gerne mit dem Cover oder auch dem Inhalt des Buches abgestimmt wird und der uns, stabil wie er nun mal ist, durch die Jahre begleitet.

Nicht zu vergessen, die immer häufiger auftretende, harmonische Verschmelzung mit dem Gummiband, das auch einen sicheren Transport ermöglicht!

Das Eselsohr!

„All Inclusive“ einmal anders! Eine Variante des Lesezeichens, bei dem sich die meisten Leser gegen den Kopf schlagen. Aber wenn das Buch selbst zu deinem Lesezeichen werden kann, ist das doch irgendwie auch etwas Besonderes, oder nicht? Für die Verfechter, hat das Eselsohr auch einen ästhetischen Wert: Es gibt dem Buch Charakter und lässt es leben. Es bekommt Persönlichkeit und erzählt seine eigene Geschichte.
Auch in meiner Welt sind Eselsohren der Zeigefinger des Teufels, denn auch Bücher haben eine Seele, dennoch kann ich auch die praktische Seite gut verstehen …

Das Lesebändchen!

Oft unterschätzt, aber praktisch waren sie schon immer. Lesebändchen kommen in der Regel nur bei Hardcoverausgaben vor und stehen in der Bücherwelt oft für eine hochwertigere Produktion. Ich beobachte allerdings immer wieder, dass viele Leser sich dennoch ein weiteres Lesezeichen in ihr Buch legen, obwohl das Bändchen bereits vorhanden ist. Es soll sogar Menschen geben, die es einfach abschneiden, weil es sie nervt, wenn aus den Seiten ein zerzottelter Faden herraus schaut!

Der Schnipsel!

Das Lesezeichen für den Mann? Ein Schnipsel kann entweder ein alter Einkaufszettel, ein Taschentuch oder einfach ein abgerissenes Stück Papier sein. Trotz seinem nicht besonders hübschen Aussehen ist er praktisch und hilfreich, wenn es darum geht, dass man sich eine Buchstelle merken möchte. Man hat ihn schnell zur Hand und muss nicht losgehen, um sich extra ein Lesezeichen zu kaufen.
Häufig wird der Schnipsel als typisches Männer-Lesezeichen bezeichnet. Woran das nur liegen mag …

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